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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1935-02-08 · 6 (8.2.1935) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
11 (1935)
Issue
6 (8.2.1935)
Date
1935-02-08
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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B, Februar 1935 Heute: Grotrian- StelnweK-Saal 20 Uhr pünktlich Fischer Daniiger Presse v. 1. II. 35: Fischer erfreut sich eines sehr schiinen Basses von Vit Oktaven UlnfMg von seltener Kraft und Fülle. Mit dem Vortrag der „Barbii-r"- Arie hewics Fächer sein bravouröses kiinstl. Können und hervorrag. VortMgSkuntt •Web-Trio Statt Karten 11 A X X K SV II l, K | \ U A X S »ISCHL K It Verlobte Leipzig Cl, Philipp-Rosenthalstr. 23 - Breslau, Taschenstr. 1 a /u Hause: Sonntag, den 10. Februar 1935 von 12 bis 14 Uhr Statt Karten Für die liebevolle und innige Anteilnahme beim Ableben unseres lieben Kindes RO IjF sagen wir unseren herzlichsten Dank. Kill« Hu um Ii uikI Kran nebst Angehörigen. Mein geliebter Mann, unser guter Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Richard Malmsbach ist an einer Qrippeerkrankung nach zweitägigen Krankenlager plötzlich verschieden. In tiefstem Schmerz Paris 17e 25 Avenue Paul Adam im Namen aller Hinterbliebenen 2. Februar 1935. Rose-Lina Mannsbach, geb. Cohn I. S. V. Bar Kottiba e.V., Leipzig Mittwoch, 20. Februar 20.15 Im Weißen Saal des Zoo. I. Kultur-Abend Ludwig Hardt „Von Heine bis Stholem Meidiem" Eintrittskarten zum Preise von RM. 1,—; 1,50 und 2,50 in der Geschäftsstelle Brühl 45 (Hof). | fliakkabäer von Heute? F%r\ Telefon 27210 Ihre Versicherungen durch diindsherg;| dtencralngentur Wolf fttndsbery, Itetpslg gl] i worden. Die immer vorhandene Einsatzbereitschaft, das unbetechliche Gerechtigkeitsgefühl, die stete, immer neuschöpferische üedankenarbeit Dr. Goldmanns hatten ihn zu einem wertvollsten 1 impfer und Vertreter des deutschen Judentums werden lassen, widikus Dr. Alfred Hirschberg würdigte vor allem das gel* stim Schaffen des Verewigten und gab ein Bild der QedankenweH nd einen überblick über die Forderungen, die aus dem Werke ioldmanna für uns als deutsche religiöse Juden sich ergeben, ide Ansprachen Mellen die umfassende Bedeutung Felix OoloV uns nicht nur für die Vergangenheit erkennen, sondern zeigten ich die ins Zukünftige weisenden Ideen dieses grollen Menschen id Juden. Die würdige Feier wurde umrahmt durch Orgelspiel Mi Kapellmeister Alfred Simon und ernsten Oesingen von 1 liernsänger Emil Fischer, Weimar. Die deutsch-jüdische Jund und die Vertreter der Altherrenschaft der Verbindung Saxoivaria im K. C. bildeten das Ehrenspalier. Die Feier hinterliel! einen nachhaltigen und tiefen Eindruck. Dr. H. A. Gcmcindcabcnd. Der am 3, Febrnar in der Oemeindesynagagc ranstahete Gemeindeabend, ein Auftakt zu der wie im ganzen Reich auch in Lcip/ig durchgeführten Palästina-Woche, hatte die \nsicdlung deutscher Juden in Ercz Israel" zum 1 egenttande. Vor einer die Synagoge füllenden Zuhorerschatt schilderte Dr. Qeorg Landauer, Leiter der Jerusalemer Abteilung r Jewish Agency für die Ansiedlung deutscher Juden in Palästina, die Maßnahmen, die von der Jewish Agency zur Ansiedlung der Juden aus Deutschland getroffen worden sind. Es sei überraschend, erklärte Dr. Landauer, welche Initiative die Einwanderer aus Deutschland bei der Schaffung neuer Sicdlungsmog ichkcitcn entwickeln. Man müsse es bewundern, daß es diesen Siedlern, abgesehen von der grollen Zahl derjenigen, die sich in bestehende Kolonien eingegliedert haben, gelungen ist, im abgelaufeneu Jahre nicht weniger als acht neue Mittelstands-Siedlungen von verschiedenem Typus und vier selbständige neue Arbeiter-Siedlungsgruppen 'u schaffen. Damit seien im letzten Jahr tausend Kolonisten zusätzlich in Palästina seßhaft geworden. Die Verteilung der deutschen l*a 1 äs t i n a - Wo c Ii e in Leipzig vom ». Febr. — 1«. Febr. 1985 Orthodoxie und Zionismus. Der Weg <lt>« religiösen .1 u<!< ntnm«.. Kundgebung des Leipziger Misrachi und des B'rith Chaluzim Daiiim. Es spricht: 1*1 Elaner, Berlin Sonnabend, den 9. Februar. 20' 2 Uhr, im „Volkswohl" Walter Blümelstr. 7 Karten zu M. 0,20. HI I^K! Große Kundgebung der vereinigten zionistischen Jugendbünde Leipzigs. Es sprechen: Dr. Ludwig l<elirfr«'iin«l. Leipzig, Dr. <i!eorg JoHOplital, Berlin, l»i Kisiicr. Berlin. Soimlug den IO. Februar. 11 I hr vormittag». im Theatersaal des Kry stall-Palastes, Wintergartenstr. Karten zu M 0,30, für Jugendliche und Erwerbslose 0,10. Die (irrundlagen der jüdischen KrxiellUlljr (Oespräche mit Eltern). Kundgebung des Verbandes jüdischer Frauen für Palästina-Arbeit (WIZO). Es spricht: Rabb. Dr. .loa«* Ii im PHiix. Berlin IHentitag, «Ion 12. Februar. 20Vi Uhr, im <«roMHCii (nicht im Weißen) Saal «I«** Koo. Numerierte Plätze ... 2 - 1.50 RM. Unnumerierte Plätze . . 1.— —.50 RM. Erwerbslose und Jugendliche — .25 RM. Zionistische Vereinigung; Leipzig- Einwanderung auf Stadt und Land ist günstiger als bei jeder anderen Einwanderergruppe. Von den 20000 deutschen Juden, die im letzten Jahr nach Palästina gekommen sind, haben sich SOIHI in den Dörfern und Kolonien niedergelassen. Die JugendaUjah nimmt gleichfalls eine erfreuliche Entwicklung. Ls sei ZU hoffen, dal! die Paliatinaregierung noch in diesem Frühjahr /um dritten Mal eine größere Zahl besonderer Jugendzertifikate zur Verfügung stellen wird, denn ilie Leitung der jugcndalijah rechne damit, dall bis /um Sommer die Überleitung der Jugendlichen auf Qrund der von der Palästinaregierung als /weite Quote bewilligten 33(1 Zertifikate vollständig abgewickelt sein wird. In Palästina selbst geht die Arbeit stetig vorwärts. Vor kurzem wurde im westlichen Teil des Fntck Je/reel, nicht weit von Haifa, für die Zwecke der Ansiedlung deutscher Juden, eine neue große Bodenfläche erworben. Hier sollen eine Mittelstandssiedlung und später auch eine Arbeitersiedlung entstehen. Orgelvorträge und Chöre des Leipziger Snif Hechaluz umrahmten den Vortrag. Bevorstehende Veranstaltungen 9. Februar: Konzert: Kammersänger Emil Fischer — Gottlieb-Trio. 10. Februar: OroBe Palästina-Jugendkundgebung (vorm. 11 Uhr). 11. Februar: Reichsbund jüdischer Frontsoldaten: 20 Uhr, Vortrag Prof. Doegen: Hindenburgs kriegsgefangene Völker auf deutscher Lrde vor 20 Jahren. Wohlfahrtsamt der israelitischen Religionsgemeinde Auf klärungsabend: Vortrag des Herrn Dr. med. Soloweetschik: „Wie sollen wir wohnen?*4 Mittwoch, 13. Febr., 20 Uhr im Felix Goldmann-Heim

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