Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 10 (1934)
- Issue
- 43 (26.10.1934)
- Date
- 1934-10-26
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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26, (Mober 1934 Seite 3 f)ic ({lückliche Geburt eines gesunden Jungen zeigen hocherfreut an. Bernhard Schi ermann und Frau Sophie geb. Holzwurm. Leipzig, König-Johann-Straßc 10, den 20. Okt 1934. Statt Karten' Die glückliche Geburt ihrer f ochter Kvm l.orv zeigen hocherfreut an I (ielsenkirehen, Overweg Strafte 20, den 22. Oktober 1034 Dr. Krim» II < \ mit im und Frau Martha geh. f rank. Statt Karlen! /u der s. O. w. am 3. November in der Synagoge OottschedstraBe stattfindenden Barmizwah unseres Sohnes Paul It « I f, gestatten wir uns hiermit einzuladen. Isidor und Alice Klanar geb. Apfelbaum, Hallische Str. 19. Cotte Xamerllng - Jack Tüntes Verlobte Zu Hause: 31. Oktober 1034, 11 bis 1 Uhr, Funkenburgstraße 16. Iiora K rotzig Dr. I.i o DavidovirH Verlobte Leipzig, im Oktober 1934 Chanukkabeschcnkung des Hilfsvereins israelitischer Gewerbcreihender. Im HUftvercin israelitischer Gewerbetreibender -in : ie Vorbereitungen für die Kinderbeschenkung im Oange. Anmelaigen können •.on jetzt an erfolgen; sie werden nur auf den Vorrucken entgegengenommen, die in der Geschäftsstelle des Hilfsereim /ur Verfugung Stehen, fiie Einrichtung der Kinderbeschen- Wg hat in den letzten 13 Jahren folgende Leistungen aufgewicn: Im Jahre 1921 wurden 173 Kinder von Kopf bis Fuß eiligeleidet. Die Zahl steigerte sich von Jahr zu Jahr. 1925 war sie •rade doppelt K> hoch: 386 Kinder; wiederum stieg die Zahl immer ehr an und betrug 1931 mehr Üf die doppelte Höhe: "21 Kinder. ■Ibst im letzten Jahre, als schon die Schwierigkeiten, die eriorderhen Summen aufzubringen, unermeßlich gewachsen waren. "konnn noch SSO Kinder mit der erforderlichen Kleidung für den . nter ausgestattet werden. Der kommende Winter wird die Not- ndigkeit, für die Bekleidung bedürftiger Kinder Sorge zu tragen, .nglichcr machen als je. Cm den Anforderungen gentigen zu ,nnen, bedarf der Hilfsverein der tatkräftigen Förderung und Mit- Fe aller derjenigen in der Oemeinde, die noch vor dem Schicksal Aahrt geblieben sind, auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein: Jenke jeder, daß es sich um die ärmsten der armen Kinder ladeJt Im Büro des Hilfsvereins (Packhofstr. ') werden Sach- -nden (nur neue WaR) mit Dank entgegengenommen; Gcldnden werden auf das Postscheckkonto 520 o5 erbeten. Felix Goldmann-Gedächtnis-Bund. Wie wir in Nr. 41 des Gemeindettti berichte'en, ist auf Anregung des Hilfsvereins israelitischer Geierbet -.ender >der. ersten Anstoß hat Herr Marin Marcus gegeben) die Grün- -g einir Rabbiner Dr. Felix Goldrr.ann-Stiftung beschlossen worden. Der schul! der die vorbereitenden Arbeiten übernommen hatte, hat nun Satzungen festgelegt, sodai; die Organisation ihre Grundlage erhalten . Der Ziec. des geschaffenen Bundes ist in folgenden Sätzen bestimmt: Der Felix üoljmann-Gedächtnis-Bund will zu Ehren des Ge dächtnisses an den der Leipziger jüdischen Gemeinde am 7. Oktober 1934 entminen Rabbiner Dr. Felix Goldmann und in seinem ikf hebender. Tat zugewandten Sinne für Unterhalt. Erziehung "nd Ausbildung bedürftiger jüdischer Waisenkinder der Leipziger jüdischen Gemeinde — in der Rege! nur bis zu deren 14. Lebens;ahr - sorgen. _ _ Soweit soithe VateaUadB nicht taluHlWB weruen. so.. cic Fürsorge des Bunues anderen hufsbedürf'.iger. Kindern der jüdischen Gemeinde Leipzig zugute *oramen. .... Vorsu-d und Kuratorium können durch ubereinstimmenden Beschluß bestimmen, da;; weitere verfügbare Mittel zugunsten anderer iltsbedürfüger Juden in Le:pr.g .erwendet werden. Den Bundesvorstand bilcUr. .orerst d:e Herren: üemeinderabbiner Gustav Gohr.. Israel Engländer und Walter Metzner. Persorulnachrkht. Geburtsus;. Km 1> Oktober konnte Herr I ef Kaie er die seltene Feier fca >ö. Ueburtstagcs begehen Jubilar gehört /u den ältesten Mitgliedern dar< K-meindc und " ut sich körperlich und gerstig schönster Frische. Er zahlt zu - gew^enhaftesttn >vnag.>getib*suchern. Auch an dieser Me.lc ihm herzlichste Gluck- und Segenswunsche "aagwodien. Achtung! Psakerion-Cbor! Hiermit sollen nochmals alle dlaum -^enossM unserer Stach, Damen wie Herren, auimerksam ge- Ntark wie der Tod int ile Liebe! Nach wenigen Wochen folgte am 16. ds. Mts. unsere über alles geliebte, treusorgende Mutter Frau Itosa Messiiigraii gel». Ijangfür im 70. Lebensjahre dein lieben Vater in die Ewigkeit. Dank Sr. Ehrw. Herrn Rabb. (lohn für die warmen trostspendenden Worte. In tiefstem Schmerz Theo tli'ssinjrran u. Geschwister. Allen, die mir Gutes wünschten, wenn auch nur in Oedanken, sei hiermit mein Dank gebracht. Dolmetscher Leipzig, 12. X 1034._ Victor Amilians. Jerusalem l'inkas tüpiecler Null. Spii-jjh'r geb. Freier grüßen als Vermahlte Leipzig | Dlanka Lejrner geb. Baron Heinz Leyser Vermählte Leipzig, Walter Blümel-Straßc 13, den 23. Oktober 1034. Zu der s G. w. am 3. Nov., 8.30 Uhr in der Synagoge Beth Jehncia Färberstr. 11 stattfind. Barmizwah uns. Sohnes Hermann gestatten wir uns einzuladen. Empf. Leibnizstr. 4 p. 11.30. Weinz.weig u. Fr. macht werden, daß sie sich baldigst dem Chor anschließen mögen. Besonder! denjenigen Kreisen, die Hausmusik treiben, muß es zur Pflicht gemacht werden, dem Chor beizutreten und ihn in leinen Absichten, die klassischen Meisterwerke und moderne jüdische MlMik zu pflegen, zu unterstützen und mitzuarbeiten. Es soll hier nochmals betont werden, dal! Notenkenntnisse nicht erforderlich sind, es genügt, wenn der Mitsingende über eine frische, unverbrauchte Stimme und etwas musikalisches Empfinden verfugt. Der Paarterion-Chor beabsichtigt, vereint mit dem JudKchen Orchester, in diesem Winter mehrere Konzerte zu gehen, darunter auch zu Kindels ISO. Geburt-tag (im Febr. 1935) das große Werk für Uhor, Orchester, Orgel und Solisten „Judas Maccabius" aulzufuhren. Außerdem wird beabsichtigt, für die Mitglieder einen ■stimmbildungskursus und Notenkursus einzurichten. Die Chorproben finden statt jeden Montag von 5 10 Uhr im rechten Zimmer der Synagoge (Gottschedstr.). Die Gruppe berufstätiger Mädchen und Frauen des Jüd. Frauenbundes besprach bei ihrem geselligen Beisammensein am letzten Sonntag, das durch die ergreitende Rezitation von Frau Lila Ullamizer verschont wurde, die Ausgestaltung ihres Winterprogramms. Vielfachen Anregungen entsprechend wurde beschlossen, den M;tgliedern dreimal wöchentlich von 7 Uhr abends an einen Raum im FcBx-Qoldinann-Heim, Elsterstr. 7, zur Verfugung zu stellen. Vom 1. November ab wird er jeden Dienstag, Ixmncrstag und Sonnabend geöffnet sein und ähnlich wie ein Studentinnenheim den Mitgliedern gemütlichen Aufenthalt bieten. Jeder soll sich dort zwanglos mit Lesen, -schreiben oder Handarbeiten beschäftigen können, auch wird sich Gelegenheit zu spiel und Unterhaltung finden. Das Heim ist, wie wohl allgemein bekannt sein durfte, bewirtschaftet, wovon jeder nach Belieben Gebrauch machen kann. Dein Wunsche nach Fortbildung sowie nach engerem Zusammenschluß der Mitglieder sollen Kurse dienen, die unter fachmännischer Leitung stehen werden; vorerst ist ein Sanitatskurs geplant, dem sich je nach Beteiligung Strick- und Nahabende sowie Stenographic- und Sprachunterricht anschließen werden. Außerdem soll alle \.er Wochen ein Zusammensein geselliger Art die Mitglieder vereinigen, denen hierbei stets irgendeine \nrefjunif geboten werden wird; außerdem werden die Veranstaltungen des J. Fr. B. möglichst auf den Abend verlegt, um sie auch Berufstätigen zugänglich zu machen. Der Besuch des Heimes sowohl wie aller Veranstaltungen ist an die Erwerbung der Mit- _t:.j..u,u „.!._.._«.. ,1 u..1.., „s-h C.lk. ,.k-.< I,,. glilusnidit KCKnu|Hi, dis DvlUMg, uv. itju! .l.iwjUii,j^ii..i. unh "i messen werden soll, werdi n monatlich mindestens 25 Pfg. erhoben Beitrittserklärungen und Beitragszahlungen können an jedem Heimabend erfolgen. Der J. Fr. B. hofit und wünscht, mit diesen Einrichtungen den weibl. Berufstätigen Leipzigs Gelegenheit zu geben, miteinander in engere Beziehung zu treten, als es bisher möglich war und sie durch das OeffiEl ihrer Zusammengehörigkeit zu starken und vor Vereinsamung zu bewahren. Bevorstehende Veranstaltungen 20. Oktober: Konzert des israelitischen Kindergartens. 1. November: Gruppe berufstät. Madchen u. Frauen des J.I.B. 12. November: Mitgliederversammlung des R. j. F. 24. November: Gottlieb-Streichquartett, Kammermusikabend. 26, November: 1 raueiigruppe des U.V. Vortrag Julius Bah. 8. Dezember: Chanukkafest des R. j. F.