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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1934-09-21 · 38 (21.9.1934) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
10 (1934)
Issue
38 (21.9.1934)
Date
1934-09-21
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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GEMEIN DEBLATT DER ISRAELITISCHEN RFLIGIONSÜEMEINDE ZU LEIPZIG Seite 3 Operetten-Abend Ijeipxi^er Jüdischer Künstler Honte. Sonnabend, den 22. September, pünktlich 20™ Uhr im Künst leHmus Mitwirkende: Walter Lewens, Annie Pomeranz, Santo Sonini, Doris Wilamowska. Orchester. — Mnsikal. Leitung: Mnsja Oottlieb Karten;> 2, 1.50, I M. hei /ellner's Kestanr., E. Wietepski, Brühl M, sow. an der Abendk. l'nterstüt/en Sie die Ltlpi, Jiid. Künstler durch den Besuch dies. Vertritt «It. So lautet der Glückwunsch des Gouverneurs von Virginia, George C. Perry: „An diesem 10. September nach dem jüdischen Kaicnder im Jahre 5(>')5 —, dem Tage, der von den Juden in der ganzen Welt als ihr Neujahrsfest gefeiert wird, bringt der Staat Virginia dem jüdischen Volk an allen seinen Wohnsitzen seine hohe Wertschätzung und seine innigsten Glückwünsche zum Ausdruck. Gegenüber Widrigkeiten, die jedes andere Volk zermalmt hätten, haben die Juden als Nation ihre hohe Stellung von Führern ,iul staatsinännischem und finanziellem Gebiet behauptet. Aus diesen Gründen entbietet Virginia unter dem tiefen Eindruck des echten Wertes eures historischen Volkes den Juden der Welt heute seine aufrichtigsten Glückwünsche." - Gouverneur Gifford Pichot von Pennsylvania schreibt u. a.: „Zu Rosch-I laschauah, mit dem das 5b<)5. Jahr beginnt, hat die jüdische Bevölkerung alle Ursache, den Blick hoffnungsvoll und vertrauensvoll in die Zukunft und mit Stolz zurück aut die Fortschritte ZU richten, die nur durch ihre Pflichttreue, ihren Mut und ihre Geduld ermöglicht worden sind. Ich bin sicher, daß alle Pennsylvanier mit mir den Juden der Well ein glückliches und gedeihliches Neues Jahr wünschen." — Der stellvertretende QeneraurtaatsanwaH der Vereinigten Staaten, William Stanley, veröffentlicht folgende Botschaft:-„Das jüdische Neujahr erinnert uns daran, dali die monotheistischen Religionen durch die luden in die Welt gekommen sind. Das Gesetz Moses war eine der frühesten Verkündigungen der Grundsätze von Moral und rechtem I eben; viele Übel der Welt stammen daher, dali diese Lehren nicht beobachtet wurden. Wir alle können grolle Hilfe und Inspiration finden in der Forderung des jüdischen Propheten Micha: .. auf Recht zu halten, Liebe zu üben und demütig zu wandeln vor deinem Gott." Unsere Gemeinde. Handarbeitsausstellung. Die Anmeldung zur diesjährigen Handarbeitsausstellung, Arndtstr. 1, findet jeden Dienstag, von I6Vs—IS Uhf bei Frau F. Rosenthal, Auenstr. 1« III, statt ( Fei. 21188). Die Kleiderstelle, Ilumboldtstr. Ii, benötigt wieder dringend getragene Kleider und Wasche. Auf tel. Anruf 21182 werden die Sachen abgeholt. Wichtige Nachricht für Palästina-Reisende! Und wird mitgeteilt, dali der Feiertage wegen außerplanmäßig am 28. September (Freitag) die „Italia" ab Triest fährt. Die Gruppenfahrt Berlin Leipzig—München—Triest zu diesen Schiff ist ab Leipzig Mittv och, den 2b. September, abends 21,52 Uhr. Ankunft in Triest den 27. September, abends 22,10 Uhr. Amtliche Bekanntmachungen Barmizwa-Vorbereitung. Zur Barmizwa-Vorbereitung werden seitens der Gemeinde uniitgcltlieh besondere Lehrgänge abgehalten. Für die in der Zeit vom I. April 1922 bis 30. Juni 1922 geborenen Knaben beginnt er Lehrgang am i. Oktober 1934. Nur wer daran teilgenommen hat, wird als Barmi/wa in der Ciemcindesynagoge zugelassen. Anmeldungen bis 30. September 1914 im Gemeindeamt, Walterlümel-Straße 10 I. Von der Teilnahme können auf Antrag der Eltern solche Knaii beireit werden, welche bereits ihren Religionsunterricht privat ■ urch einen von der Gemeinde angestellten Lehrer erhalten. Auch liest Kinder sind zur angegebenen Zeit zu melden. Im Anschluß an den Unterricht in unserer Rcligionsschulc II t ein Barmizwa-Vorbereitungsunterricht eingerichtet worden. In [Heseln Unterricht sollen vor allem das Erlernen der Tonzeichen Neginoth) für die Thora- und Prophetenvorlesung geübt und die i aktisch-religiöscn Vorschriften (Tfillin, Zizzith usw.) behandelt \> erden. Der nächste Lehrgang beginnt Montag, 15. Oktober 1911,!< Uhr, im Gebäude der Höheren isiaclitischcn Schule, Gustavv lolf-Straße 7, und ist für Knaben bestimmt, die in der Zeit von ■ ifang April bis Ende September n. J. Barmizwa werden; die I - ilnahine daran ist kostenlos. Anmeldungen werden schon jetzt im S hulgebäude der Höheren israelitischen Schule, Gustav-Adolf- StraBc 7, von 17—18 Uhr entgegengenommen. Leipzig, den 18. September 1934. Der Vorstand der israelitischen Rcligionsgemeinde zu Leipzig. Lehrerfortbildungstagung. In der Zeit vom 7. bis 11. Oktober ds. Js. veranstaltet die ReichsvertletllBg der deutschen Juden zusammen mit der Israelil>r. Josef Frendentlial ltaatrioe Freudcnthal geb. Wuglinltcr Leipzig C1 Vermählte Mahlmannstr. 6 . 21 September 1931 Trauung: Sonntag, da, //m./(/.. .()f). /2'.<2 Uhr in dir Ex-Chaim-Synagoge, Otto Schillstraße tischen Religionsgemeinde Schulungskurse für die jüdische I ehrerschafi Mitteldeutschlands. Es werden etwa lo auswärtige Teilnehmer erwartet. Um die Kosten möglichst herabzudrücken, bitten wir die Mitglieder unserer Gemeinde um Bereitstellung von freien Unterkünften für etwa vier Nächte. Anmeldungen zu diesem Zwecke nimmt das israelitische (temehtdeamt, Walter-Blümcl- ZStraße 10 — Fernsprcch-Nr. 236 02 jederzeit entgegen. Leipzig, den 12. September 1934. Der Vorstand der israelitischen Rcligionsgemeinde zu Leipzig. Die Neuanmeldungen für Ostern 1915 können wegen der Feier- (tage erst im Oktober angenommen werden. Der genaue Zeitpunkt wird noch bekanntgegeben. Leipzig, den 17. September 1914. Der Direktor Rabbiner Dr. Carlebach. Gottesdienste Gemeindesynagoge. Sabbatgottesdienst: Freitag, 21. September, Abendgebet 18,15 Uhr. Sonnabend, 22. September, Morgengebet 0 Uhr, Nachmittagsgebet 18,20 Uhr, anschließend Lehr- Vortrag (Rabbiner Dr. Goldmaun). Abendgebet 18,50 Uhr. Sonntag morgen 7l/t Uhr. Laubhüttenfest. Gemeindesynagoge, Gottschedstraße 28. Sonntag, 23. September, Abendgottesdienst 18 Uhr mit Predigt (Rabbiner Dr. Goldmann). Montag, 24. September, Morgengottesdienst ') Uhr, Thora-Vorlesung 9*/< Uhr, Abendgottesdienst 18 Uhr. Dienstag, 25. September, Morgengottesdienst 9 Uhr, Thora- Vorlesung V/i Uhr; Nachmittagsgebet 18,10 Uhr, anschließend Lehrvortrag (Rabbiner Cohn), Abendgebet l8.44\Uhr). Es w ird daraut aufmerksam gemacht, daß die Predigten pünktlich beginnen und daß während der Predigten die Zugänge zu den Plätzen gesperrt sind. Die Herren, die bei den Vorinittagsgottesdiensten aufgerufen werden wollen, müssen bis <!' . Uhr anwesend sein. Gottesdienst an Wochentagen: Morgens7Uhr. Sonntag71 , Uhr. Gemeindesynagoge. Sabbatgottesdienst: Freitag, 28. September, Abendgebet 18 Uhr. Sonnabend, 29. September, Morgengebet 9 Uhr, Nachmittagsgebet 18,05 Uhr, anschließend Lehrvortrag (Rabbiner Dr. Goldiiiann); Abendgebet 18,35 Uhr. Gemeindesynagoge, Gottschedstr. 3. Hoschana rabba: Sonntag, 10. September, Morgengottesdienst 7 Uhr. Schlußfest: Sonntag, 30. September, Abendgottesdienst 17,45 Uhr. Montag, 1. Oktober, Morgengottesdienst l) Uhr, Thoravorlesung V , Uhr, Predigt (Rabbiner Cohn) 10", Uhr, anschließend Seelenfeier. Gesetzesfreude: Montag, 1. Oktober, Abendgottesdienst 17,45 Uhr. JHcnstag, 2. Oktober, Morgengottesdienst 9 Uhr, Thoravor- Icsung *)'■ , Uhr; Nachiidttagsgottesdicnst 17,55 Uhr, anschließend Lehrvortrag (Rabbiner Cohn), Abendgottesdienst 18,2S Uhr. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß die Predigt pünktlich beginnt und daß während der Predigt die Zugänge zu den Plätzen gesperrt sind. Die Herren, die bei den Vormittagsgottcsdienstcn aufgerufen werden wollen, müssen bis 9,15 Uhr anwesend sein. Gottesdienst an Werktagen in der Ez-Chaim-Synagoge. Ez-Chaim-Synagoge (Otto-Schill-Str.): Freitag, den 21. September: Abendgebet 18,15 Uhr. Sonnabend: Morgengebet 8,30 Uhr, Mincha 17 Uhr, Ausgang 18,50 Uhr. Dienstag, den «. Oktober 1934 Nimchas-Thorali-Festball Eintritt 1.- Mk. Kr> stall-Palast-Fes tsaal Telefon 20273 umrahmt mit buntem Künstler-Programm, Zum Tanz spielt die bekannte jüdische Tanzsportkapelle „Hupuek" Simchas-Thorah-Stimmung / Ueberrasch. / Humor / Ziv. Preise / Tischbest. erb. Kryst-Pal. Ruf 20273 Veraastalter und Uei»amtlelluac Reff. Albert Laatatann

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