Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 10 (1934)
- Issue
- 35 (31.8.1934)
- Date
- 1934-08-31
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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31. August 1934 0EME1NDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIQ10NS0EME1NDE ZU LEIPZIG Seite 5 Dem Bedienungspersonal der Kleiderablagen ist strengstens verteil, Zylinderhüte zur Autbewahrung anzunehmen. Leipzig, den 3. September 1934. Der Vorstand der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. Betriebe unter Aufsicht des orthodoxen Gemeinderabbinats. Wir ben wiederholt bekannt, welche Betriebe unter Aufsicht unseres orthodoxen Qemelnderabblnats stellen. Nur für Waren aus diesen Betrieben übernimmt das Rabbinat die Verantwortung in bezug auf das Kaschrus. Fleisch und Geflügel: .Moses Bild, Gerberstralie 41, M. Frischer, Packhofstralie 11/13, (Xsias Kohn, Lohniühlgasse 17, Sally Lob, Ranstädter Steinweg 7, Jacob Schussheini, Plauensclie Straße 3/5. Milch und Butter: J. Bartfeld, Eutritzscher Straße 5, Chaim Zipser, Nordstraße 35, Hof (Wohnung: Berliner Str. 18), Rittergut Gundorf (Bestellungen durch H. Krcutner, Färbcrstr. 16). Backwaren: Salomon Lotrowski, Berliner Straße 13, Selig Scheinowit/, Gerberstr. 40 und Keilstr. 9, Schmeidler, Nordstraße 25 und Ranstädter Steinweg 45. Speisehäuser: Chmclnitzky, Reichsstralk 22, Mandls, Nikolaistraße 36. Mittagstisch T. Hochmann, Katharinenstr. IS I. Gottesdienste Gemeindesynagoge. Sabbatgottesdienst: Freitag, 31. August, Abendgebet 19 Uhr mit Predigt (Rabbiner Dr. Goldmaiiii); Sonnabend, Ii. September, Morgengebet 9 Uhr, Nachmittagsgebet 19,10 Uhr, anschließend Lehrvortrag (Rabbiner Dr. Goldmann); Abendgebet 19,41 Uhr. Gottesdienst an Werktagen: Morgengebet Sonntag 7,15 Uhr, |ui Werktagen 7 Uhr, Abendgebet 19 Uhr. Gemeindesynagoge. Sabbatgottesdienst: Freitag, 7. September, lAbendgebet 18,45 Uhr; Sonnabend, 8. September, Morgengebet 9 Uhr, iN.K'limittagsgebet 18,50 Uhr, anschließend Lehrvortrag (Rabbiner Cohn); |Abendgebet 11,24 Uhr. Ez-Chaim-Synagoge (Otto-Schill-Str.); Freitag: den 31. August: I Abendgebet 19 Uhr. Sabbat: Morgengebet 8.30 Uhr; Minclia 17 |Ulir . Ausgang 19,57 Uhr. Slichaus: 6,30 Uhr. Wochentag: Morgengebet 7 Uhr, Abendgebet 19 Uhr. Neujahrsgottesdienst. Gemeindesynagoge ((iottsclicdstr. 28). Sonntag, 9. September, lAbi ulgottesdienst 1S,45 Uhr, Predigt (Rabbiner Dr. (ioldmann); Montag, 10. September, Morgengottesdienst 8,30 Uhr, Thoravorlesinig OD Uhr, Predigt (Rabbiner Dr. Goldmann) 10 Uhr; Ahcndgottes- Dienst 18,45 Uhr; Dienstag, II. September, Morgengottesdienst g,S" Uhr, Thoravorlesung 9,30 Uhr, Predigt (Rabbiner Cohn) 10Uhr; :mittagsgebet 18,45 Uhr, anschließend Lehrvortrag (Rab. Dr. Goldfnann); Abendgebet 19.18 Uhr. — Es wird darauf hingewiesen, daß He Predigten pünktlich beginnen und daß während der Predigten ic Zugänge zu den Plätzen gesperrt sind. — Die Herren, die bei :n Vormittagsgottesdiensten aufgerufen werden wollen, müssen bis 15 Uhr anwesend sein. ^ThcMg^^ rechtzeitig Brühl 8 Tel. 23009 Besorgen Sie Ihre LRitualien- und Itiichcreinkäiilc bei M« W. 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Aus dem Gemeindeamt Verein zur Förderung der Interessen der israelitischen Taubstummen Deutschlands, E. V. Berlin. Der Verein, ein reiner Wohlt'ahrtsvcrcin, erstrebt die Förderung der jüdischen Taubstummen auf wirtschaftlichen, religiösen und kulturellen Gebieten durch Rat und Hilfe sowie Unterstützung in allen Notfällen des täglichen Lebens. Durch Erfüllung der statutenmäßigen Voraussetzungen erwerben die Mitglieder hei Eintritt der Invalidität Anspruch auf eine kleine Monatsrente als Zuschuß zur invaliden- und Sozialrente. Bei Gesuchen um Aufnahme in das Altersheim für jüdische Taubstummen in Bl.-NiederschönhaUSen werden in erster Linie Mitglieder des I örderiingsvercüis berücksichtigt. —Büro und Beratungsstelle in Berlin, Rosenthalerstraße 19; Sprechstunde jeden Dienstag abend von 7—S Uhr. Auskunfterteilung in allen Angelegenheiten der jüdischen Gehörlosen unentgeltlich. Schriftliche Anfragen jetler Art werden sofort beantwortet; Rückporto ist möglichst beizufügen. — Rechtsberatung durch eigenen Rechtsanwalt. — Die Anschrift lautet: Geschäftsstelle des „Förderung^Vereins", Erwin Kaiser, Berlin NO. 55, Pilckemstraße 1. — Es liegt in heutiger Zeit in eigenstem Interesse eines jeden jüdischen Gehörlosen, gleich welchen Alters und Geschlechts, dem „Förderungsveresa" als Mitglied beizutreten. Der genannte Verein ist der älteste und an Mitglieder/ahl stärkste und darum leistungsfähigste Verein in Deutsehland. Der Monatsbeitrag beträgt (H) Pfg. Für die Aufnahme werden 1-2 RM. erhoben. Die Gemeüidevorstände, in derem Bezirk jüdische Gehörlose leben, werden gebeten, diese auf den Verein aufmerksam zu machen und ihren Beitritt möglichst zu fördern. Vertrauens personell zur Bildung düng von Orts- und Bezirksgruppen werden gesucht und wollen sich melden. Der „I örderungsvereiir* ist Mitglied der von der Zcntralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden für Hilfe und Aufbau geförderten „Selbsthilfegenieinschaft jüdischer Körperbeschädigter". urelejre KAU F 4 g HAUS Britta DAS HAUS IN DEM MAN G£BN HAUM . jets einen Idaren Ub^SlldMdeX xoas Vran<Bod£,J}eues'exdadA hat, fie findet flgt JkmiKrst^ in unferen qroßen-zu diefem Aroeck be> fonders tergerichteten-Käurnert im 2.btock |<8»!Der JTndrang roird rpteder (ehr qroß fein, (ichern Sie (icfo Karten qeaenXahlunij r.»^n unf.Theafpr. tafle imlStock od.KonfektioTiskaffe i.2Stock)dieferBclrag reiniperredind