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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1934-05-04 · 18 (4.5.1934) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
10 (1934)
Issue
18 (4.5.1934)
Date
1934-05-04
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Mai 1934 Seite 3 fingst vor Metten brauchen Sie nicht zu halten, wenn Sie Ihre Pelzgegenstände der Kühltransit-A.-Q. Leipzig, Brandenburger Straße 16 B zur mottensicheren Aufbewahrung übergeben. Bei einer Raumtemperatur von 5—6» C unter Null werden Motten abgeleitet. Die niedrige Temperatur verhindert das Austrocknen der Fettsubstanz drr Felle. Die Felle bleiben porös und geschmeidig. Das für die Haltbarkeit der Pelze schädliche Klopfen, sowie die Anwendung lästiger Mottenschutzmittel unterbleibt Die Reinigung und Verwahrung der uns übergebenen Waren erfolgt durch einen Kürschner. Kostenfreie Abholung und Zustellung, geringe Oebfihr. Versicherung eingeschlossen. Verband jüdischer Frauen f Ur Palästinaarbeit (Wizo) Montag, den 7. Mai, nariimittags 4 Uhr, spricht im Saale des jUdlsdien lugendhelmes Elsterstr. 7 Frau Grete Cert über: „Erlebtes und Erlausthtes in Erez-Israel" Gäste herzlichst willkommen! Jüdische Zeitschau. Devisenzuteilung bei Studienaufenthalt im Ausland. In einem Runderlaß N<>. 30 vom 17. April der Reichsdeviscnstelle wird /ur Einschränkung der Freigrenze u.a. ausgeführt: Soweit ein gerechtfertigte! Interesse an der Leistung von Zahlungen besteht, die bisher ar Grund der RM. 200-Grenze ausgeführt werden konnten, für ili aber die herabgesetzte (irenze von KM. 50.— nicht mehr ausreicht, können die Devisenstellen die erforderlichen Genehmigungen erteilen. Dies gilt insbesondere für Studienaufenthalt im Ausland und zwar auch für nichtarische Studenten und Schüler, bei denen der Schulbesuch oder das Studium im Ausland in der Kegel eine erwünschte Vorbereitung einer künftigen Abwanderung sein werde. Ai.ch für Untcrstüt/ungs/ahlungcn an im Ausland befindliche Inläi der oder an ausgewanderte Personen können bescheidene Beträge, die zum Unterhalt erforderlich sind, genehmigt werden, geg< nun falls auch als Sammelgcnehmigung für mehrere Monate. (JTA.) Rentenansprüche an Auswanderer. Die Reichsversicherungsan talt für Angestellte hat kürzlich darauf hingewiesen, daß Versi erte deutscher oder ausländischer Staatsangehörigkeit, die l>< itschland verlassen, ihre Anwartschaft nur durch freiwillige Vt' iterversicherung, die nach § 21 Abs. 2 des Angestelltenvcrtit erungsgesetzes ohne Rücksicht auf die Staatsangehörigkeit auch vi' i Auslande aus zulässig ist, aufrechterhalten können. Kei Aufrechterhaltung der Anwartschaft können in Deutschen i selbst später die Kenten, unabhängig von dem zeitweiligen Ai. nthalt im Ausland, bezogen werden. Beim Rentenbezug im An land muH zwischen Reichsdeutschen und Angehörigen solcher SU iten, mit denen Gegenseitigkeitsabkommen bestehen, unterteil -den werden. Die letzteren Staaten sind Osterreich, Polen und Ju| islawien. Für Reichsangehörige sowie für Angehörige dieser drt Staaten gilt die Bestimmung, daß die Rente auch ins Ausland gc. ihlt wird. Dabei ist es gleichgültig, in welchem fremden Staat siel, der Versicherte aufhält. Hingegen erhalten Niederländer ihre Reuen nur überwiesen, wenn sie sich in den Niederlanden aufhalten. Bei den übrigen Ausländern tritt ein Ruhen der Kenten ein, wenn sie sich nicht nur vorübergehend im Ausland aufhalten. (JTA.) Die Verringerung der Zahl nichtarischer Rechtsanwälte und Notare in Preußen. Das Aufklärungsamt für Bovölkcrungspolitik und Kassenpflege hat, wie das Vdz.-Büro meldet, festgestellt, daß am I. April 1934 die Zahl der nichtarischen Rechtsanwälte in den preußischen Oberlandcsgerichtsbezirken gegenüber dem 7. April Jüdischer Ausschuß für Kunstpflege Sonntag, den 13. Mai 1934, 20 Uhr im großen Saal des Auguste Schmidt-Hauses, Dresdner Straße 7 Lotte Leonard Liederabend Die Vortragsfolgc bringt U. a. Lieder von J. R. Ahle, A. E. Kopp, H. I. Schop und J. Löhner sowie von Schumann, Wolf u. Schubert. Karten zu RM. 2.—, 1 50, 1.—, -.50 ab Dienstag, den 8. Mai bei Kaufhaus Brühl, Buchhandlung M. W. Kaufmann, Leihbibliothek Rose Neumann, (Galerie Königshaus) und an der Abendkasse. 1933 um 38,84 o/j abgenommen hatte, die der nichtarischen Notare um 56,790/1). Insgesamt waren in den erwähnten Oberlandesgerichtsbezirken am I. April 1934 noch zugelassen 2066 nichtarische Rechtsanwälte (gegenüber JJ7S am 7. April 19331 und 881 nichtarische Notare (gegenüber einem Bestand von 2046 am 7. April 1933). In Berlin hat sieh die Zahl der nichtarischen Rechtsanwälte vom 7. April 1933 bis zum I. Januar 1934 von 1911 auf 1227 verringert. In Breslau ist ein Rückgang der nichtarischen Rechtsanwälte um rund 39,5, in Düsseldorf um rund 48,3, in Hamm um rund 5<l"i> zu verzeichnen. Noch im April 1933 stand der Anteil der nichtarischen Rechtsanwälte an der Anwaltschaft in Preußen überhaupt auf 29,750/0. Das Gesetz vom 7. April 1033 hat diesen Anteil auf 17,5 0/o herabgemindert. Das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1033 hat eine relativ noch weit schärfere Einschränkung bezüglich der nientarischen Notare zur Folge gehabt. In Berlin allein beläuft sich der Rückgang der nichtarischen Notare auf rund 56,5 »o, in Kassel sogar auf rund 73,33 "n. (JTA.) Palästinensische Transferprojekte. Nach dem RunderlaB vom 28. August 1033 ist auch für Nichtauswanderer die Möglichkeit gegeben, durch feste Anlagen in Palästina sich die Basis für eine spätere Existenz, dort zu schaffen. Als solche Anlagen kommen auch langfristige, festverzinsliche Anleihen in Betracht, und es bestehen zurzeit einige konkrete Anlagemöglichkeiten in dieser Richtung. Anfragen über die Art und Bedingungen dieser Anleihe sind zweckmäßig an die Landwirtschaftliche oder Juristische Abteilung des Palästina-Amtes, Berlin W15, Meinekestr. 10, zu richten. Weitere Siedlungsmöglichkeiten in Palästina für jüdische Auswanderer aus Deutschland. Ansiedlungsmöglichkeit in Karkur. Das für die Ansiedlung deutscher Juden vorgesehene Gelände liegt unmittelbar hinter der Kolonie Karkur in direkter Nachbarschaft der Kwu/ah En-Schemer, 5—6 km von der Eisenbahnstation Chederah entfernt. Es handelt sich um privaten Boden, der bereits in jüdischem Besitz, ist, und für den die Siedler den Besitztitel sofort nach dem Kauf erhalten können Die Sicdlungsflache ist ausreichend für 30—4ü Siedlerfamilien. Der Boden ist mittelschwer und von guter Qualität und eignet sich zum Teil für Pardess (Orangen und Grapefruit) und zum Teil für intensiven Futter- und Gemüsebau. Als wesentlicher Vorteil dieser Siedlung ist zu erwähnen, daß sich neben der Siedlung ein ergiebiger Brunnen und ein großes Wasserreservoir befinden, von dem die Siedler Wasser zu einem billigen Preis erhalten können, so daß also die Investitionskosten für einen eigenen Brunnen und Wasserreservoir für den Siedler fortfallen. Der Siedlungspunkt ist in gesundheitlicher Beziehung einwandfrei, und in der benachbarten Kolonie Karkur stehen Schule und ärztliche Versorgung zur Verfügung. i QroBbampf tofi MSSnynÄ BAR KOCHBA HAKOAH, Berlin, gegen BAR KOCHBA, Leipzig Fußball- Handball- und Boxwettkämpfe Näheres unter Vereinsnachrichten 1 Sonntag, den 6 Mai auf dem Bar Kochba Platz, Dübener Landstraße

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