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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1934-02-23 · 8 (23.2.1934) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
10 (1934)
Issue
8 (23.2.1934)
Date
1934-02-23
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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23. Februar 1934 OEME1NDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE ZU LEIPZIG Seite 3 Jüdischer Ausschuss für Kunstpflege KONZERT Ausführende: Sonnabend, den 24. Februar 1934, 20 Uhr, Städtisches Kaufhaus Das jüdische Orchester unter Leitung von Alfred Simon Psalterion-Chor unter Leitung von Barnet Licht Opern- und Konzertsänger Fritz Lechner, 1. Bariton der Oper des Berliner Kulturbundes Karten zu RM. 2,50, 2,—, 1,— und —,50 zu erhalten im Kaufhaus Brühl, Buchhandlung M. W. Kaufmann, „Bücherkreis" Rose Neumann (Passage Königshaus), Zigarrenhaus D. Rosen Nachf., Peterssteinweg 10 und an der Abendkasse Das jüdische Fachgeschalt §# ErlbaUIH & Co. HainstiaBe 16 Juwelen, Uhren, Gold- und Silberwaren, Trauringe, Tafelgeräte und Bestecke in Echt Silber und schwer versilbert. Umarbeitung und Reparaturen an Juwelenstücken, Gold waren, Uhren und optischen _Artikel werden sauber und billigst ausgeführt._ zuversichtlich, opferwillig und einig genug dazu waren. Ihr Experiment glückte. Die Veranstaltungen des Ausschusses zeigten anständiges Niveau und erweckten steigendes Interesse. Damit war die Zeit der reinen Pionierarbeit vorbei. Das Werk muß nun mitgetragen werden von Vertretern sämtlicher Kreise der Gemeinde, für die es bestimmt war, und das ist die Bedeutung der jetzt vollzogenen Umbildung. Der Weg ist noch nicht zu Ende gegangen. Das Ziel bleibt die eigene Mitgliederorganisation nach dem Muster des Berliner Kulturbundes. In Sachsen stehen dieser straffen Formierung noch immer äußere Bedenken entgegen, die zum Abwarten zwingen. Auf die Erreichung dieser Form können wir warten, aber im gegenwärtigen Stadium muß schon eine feste Verankerung des bisher Geschaffenen im öffentlichen Leben unserer Gemeinde erfolgen, die ihm Bestand und Dauer sichert. Diesem Zweck dient es, wenn der Ausschul! heute ein Anrecht auflegt, das sein Publikum zusammenschliellt und durch Schaffung einer gesunden finanziellen Basis die Möglichkeit zu weiterer Steigerung des künstlerischen Niveaus, zur Verbreiterung des Künstlerhilfswerkes und zur Intensivierung der kulturellen Arbeit schafft. Wie wir hören, wird das Anrecht, das zunächst nur ab März für den Rest dieser Wintersaison und nur für den Fall genügender Beteiligung aufgelegt wird, den Besuch von zwei Veranstaltungen monatlich zu etwa '/l der Kassenpreise und den unentgeltlichen Besuch einer dritten Veranstaltung gewähren. Es kostet die 1. Platzgattung statt 4.50 RM. i. RM. Durchschnittspreis für <) Veranstaltungen 2 RM. 2. Platzgattung statt 3.— RM. 2.— R.W. Durchschnittspreis für 0 Veranstaltungen 1.33 RM. 3. Platzgattung statt 2.— RM. 1.40 RM. Durchschnittspreis für 9 Veranstaltungen —S)'i RM. 4. Platzgattung statt 1.- RM. .70 RM. Durchschnittspreis für 9 Veranstaltungen — .4ö RM. Der Anrechtsbetrag kann in bequemen Monatsraten gezahlt werden. Der Anrechtsinhaber erhält eine unübertragbare und gegen mißbräuchliche Benutzung durch Dritte streng geschützte Stammkarte, die nur zusammen mit besonders gekennzeichneter Eintrittskarte den Besuch ermöglicht. Für Nichtahonnenten werden die Kassenpreise erhöht. Die sichere finanzielle Grundlage wird ein Programm auserlesener künstlerischer Ereignisse ermöglichen. Es sind außer Leipziger Künstlern in Aussicht genommen: Lotte Leonhardt, Boris Schwarz, Prof. Leonid Kreutzer, Ludwig Hardt, Fanny Cleve, Willy Rosen. Ein Kammerorchester unter Kapellmeister Alfred Simon und ein Chor unter Barnet Licht sind im Aufbau und werden vielleicht schon im Februar an die Öffentlichkeit treten. Sie sollen ein wertvolles Stück besonderer kultureller Arbeit darstellen. Man darf wohl sagen, daß der Jüdische Ausschuß für Kunstpflege auf gutem Wege ist und möchte wünschen, daß seine Bitte um Erwerb eines Anrechtes in weitesten Kreisen unserer Gemeinde Gehör findet. L. Miestür *e, i«J m tc i«e ii--v.-> . «i4>« Brsrrm* ••-•MM. >W* — *,■«■•■■»■ 1«M >•»-'•« »■'___ «01*0 |...- D't < Cr» «IN Ö* *'** ).'•-'• o... tM 4M# . 19 *»—.■."*«« rf<fflPr Auch Gardinen,Vorleser u.Teppiche in großer Auswahl. l(f*AtwM hfif»|* 495 Ub«r*chlaglak»n)so :i).~r«i ir,...t, . lt«h ItltM I t«»* wm.. na MmhI httsjHM *«*r i ><- Q90 ...........SUMk «ft Pmlii lattbaiUga mtttm *A 94S Mt t »Ii (•' Hl tU OlMli I W»n .... Met m» Um■■ ■attfa+ittga m«*»«. r« — kvwtfm» mHn IMw-QuMHa t«<« *•.;< it «t»«» OfS —M-** »».-*.-«.. i m i« AB Grai|# Chl„i*|«ch« lr.Unlad.rn MK inussJiaS ..........t^u ^.....^ _ _ 2" ■attbsiug mit 3 KlMawbaiHaa« tnfi-l* ktvtfriii Ut'u'H w QmWii —1— ^50 f, hlni Wut ht" 4<u .««mm «Man iu- 495 Halbwalfia Halbdaun« i-ui.n 4|5Q toi WM.mi>kwNv in.iii*i<w n. I ..... - Mft«|t'«*|i.....tu,#jP KA U FH AUS Stuhl DAS HAUS, IN DEM MAN GERN KAUFT UBER 25 DAHRE IN LEIPZIG 1

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