Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 14 (1938)
- Issue
- 22 (3.6.1938)
- Date
- 1938-06-03
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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3 Juni 1Q38 / Nr. 22 JODISCHES OEM EIN DEBLATT LEIPZ1Q Seite 3 In dankbarer Freude zeigen die glückliche Oeburl unseres Peter Rudolf im Günther und Edith Lange geb. O/iic/iin Buenos-Aires, den 27. Mai 103$ Die glückliche Geburt eines gesunden Jungen zeigen kocherfreut an Berthold Sonder und Gustav-Adolf-Straße 45 Frau Dora geb. Wittekind Statt Karten! — Zu der s. O. w. am Schabbos, den 11. Juni 1938, vormittags 9 Uhr, in der Beth - Jelmda - Synagoge, Färberstraße 11, stattfindenden MIXO "1D unseres Sohnes Manfred, laden wir nur hierdurch Verwandte, Freunde und Bekannte herzlichst ein. Kiddusch in der Wohnung: S. Kalb und Frau Fanny Liviastralic 5, ptr. geb. Fried. Die mSQ ~D unseres LEO ist s. G. w, um Schabbos Porschas Noßuu. lt. Juni 1838. Wir luden Verwandte, Freunde und Bekannte herzlieh zum Kidduseh ein. Dr. med. O. Dzlalowski Leipzig, Leibnizstrulie V, /. und Frau Cilli geb. Rosenau, Gertrude Weisser Lipöt Singer Verlobte Leipzig Juni 1938 Frankfurter Straße 10 Berlin Rosel Blum Max Schüller Verlobte Leipzig 29. V. 1938 Bruxelles nie jüdisch-geistige Weiterbildung gewährleistet. Die Hachscharah ">ll sowohl Auswanderer nach Lrcz Jisrocl wie nach anderen Lindern aufnehmen. Anmeldungen sind umgehend an die Agudas Jisroel, Leipzig Cl, Firberetr. 6, zu richten. Anfragen betreffs Aus- I ildungskosten, Verpflegung usw. sind ebenfalls an die oben- , mannte Adresse ZU richten. Gottesdienste Gemeindesynagoge. Wochenfett: Abendgottesdienst 20" , Uhr. Sonntag, 5.6., Morgengottesdienst 0 Uhr, ThoraVorlesung Ov, Uhr, Predigt 101/, Uhr Abendgottesdieust 211 Uhr. Montag, 6.6., Morgengottesdienst ' Uhr, Thora Vorlesung 9»/i Uhr, Predigt 1()1/, Uhr, anschlieBend v elcnfeicr. Nachinittagsgebct 20.45 Uhr, anschliellend Lehrvortrag, bendgebet 21.19 Uhr. Es wird darauf hingewiesen, daß die Predigt pünktlich beginnt ■ nd daß während der Predigt die Eingänge KU den Plät/en gc- ■ >errt sind. Die Herren, die bei den Vormittagsgottcsdiensten aufgerufen \ erden wollen, müssen bis 9'/, Uhr anwesend sein. Ueineiiidesynagoge. Freitag, Kl. (>. 1938, Abendgebet 19 Uhr. Sonnabend, 11.6., Morgengebet 9 Uhr, Nachmittagsgebet 20.35 Uhr, . bendgebet 21.25 Uhr. Gottesdienst an Werktagen in der Lz-Chaiin-Synagoge. Synagoge Ez. Chaini, Ofto-Schlll-Str. Freitag, 3. b., Abendgebet i 15 Uhr. Sonnabend, 4. ()., Morgengebet 8.30 Uhr, Minchoh 17 Uhr, Schließend Schulchaii-Aruch-Frklärung von Herrn Rabb. Dr.Ochs, Ausgang 21.17 Uhr, Sonnabend (Schowaus), 4. 5., Abendgebet 21.17. Sonntag (Schowuas), 5. 0., Morgengebet S it) Uhr, Minchoh 20.30 Uhr, ä schließend Midiasch-Lrkiärung von Herrn Rabb. Dr. Ochs, Abend- I bet 21.17 Uhr. Montag, b. 3., Morgengebct 8.30 Uhr, Predigt, Seelenfeier 10.30 Uhr, Minchoh 17 Uhr, Ausgang 21.18 Uhr. Wochentag; Morgens 7 Uhr, abends 10 Uhr. Synagoge Ez Chaim, Otto-Schill-Stralic. Freitag, 10. f>., Abend-; bet 10.15 Uhr. Sonnabend, 11. (>., Morgengebct 8.30 Uhr, Minchoh '• Uhr, anschlieBend Schulchan- Arach-Erklarung von Herrn Rabb. I i Ochs, Ausgang 19.25 Uhr. Wochentag: Morgens 7, abends 19Uhr. Talmud-Thora-Synagoge, Keilstraße I. Sonnabend (Lrcw Schönaus), ».()., früh 8.30 Uhr, Mincha 20.30 Uhr. Mariw 21.17 Uhr. Sonntag (I.Tag Schowuaus) früh 8.30 Uhr, Mincha 20.30 Uiir, Mariw 21.18 Uhr. Montag (2. Tag) früh 8.30 Uhr, Mincha 20.30 Uhr, Ausgang 21.10 Uhr. Wochentags früh 7 Uhr, anschliellend Mischuajit,;i!>cnds ig.30 Uhr, anschließend Chajc-Odem. — Freitag, 10. 6.,abends 19.30 Uhr. Sonnabend früh 8.30 Uhr, Mincha 17 Uhr, anschliellend Mischnajit, abends 21.25 Uhr. Wochentags früh 7 Uhr, anschliellend Mischuajit, abends 10.30 Uhr, anschlieBend Chajc-Odem. Nach schwerer Krankheit starb am 31. Mai in Warschau unser ältester Sohn und Bruder Helmut Altmann im 24. Lebensjahre, nach lOmonatiger Ehe. Leipzig, Funkenburgstr. 11. Familie Joseph Altiiiaim. Von Beileidsbesuchen bitten wir herzlichst dankend abzusehen. Synagoge „Ohel Jakob", Pfaffendorfer Str. I. Freitag, 3. (>., Abendg. 20 Uhr. Sabbat, 4. ()., Morgcng. 8.30 Uhr, Minchag. 17 Uhr, Abendg. 21.18 Uhr. Sonntag (1. T. Schwuos), 5. 0., Morgcng. 8.30Uhr, Minchag. 20 Uhr, Abendg. 21.18 Uhr. Montag (2. F. Schwuos), 6.6., Morgens. 8. Kl Uhr, Minchag. 20 Uhr, Abendg. 21.10 Uhr. Wochentags: Morgcng. 7 Uhr, Abendg. 19.30 Uhr. Synagoge „Ohel Jakob", Pfaffendorfer Str. 4. Freitag, 10. <>., Abendg. 10.(0 Uhr. Sabbat, 11.6., Morgcng. 8.30 Uhr, Minchag. 17 Uhr, Abendg. 21.25 Uhr. Wochentags: Morgcng. 7 Uhr, Abendg. 19.30 Uhr. Personenstandsnachrichten Tod esf ille: 23. Mai 1038 Kind Peter Alexander Wolf, Blücherstr. 43 II M 26. Mai 1018 Reizel Bußmann, Blumenstraße 58. 28. Mai 1038 SüsseI Qoldschneider. Oohliser Stralie 1. Austritte aus der israelitischen Religionsgesclischaft: Der Austritt aus der israelitischen Religionsgesclischaft bedeutet den Austritt aus dem Judentum; nach unserer rriedhofsordnung hat der Austritt aus dem Judentum den Verlust des Anrechts auf Beisetzung und auf eine etwa früher erworbene (irabstellc auf unseren Friedhöfen zur Folge. Rechtsanwaltsehefrau Erna Moser geb. Heymann, geboren 13. November 1805, Leipzig, 1 crdinaud-Phode-StralSe 22. Buchhalterin Martha Hildegard Schreiber, geboren 28. Februar 1008, Leipzig-Eutritzsch, Delitzscher Straße 32 III. Expeuientenehefrau Charlotte Schulze geb. Meyerstein, geboren 22. Oktober 1808, Leipzig, Watter-Blümel-Straße 2. Aus dem Gemeindeamt Die Beratungsstelle des Hilfsvereins, Goethestrane 1, benötigt dringend Stühle oder Bänke. Freundliche Spender wollen bitte unter Tel. 14201 Abholung der gespendeten Gegenstände verlangen. Die Altersversorgung des Isr. Wohltätigkeitsvereins benötigt für ihre Altcrsinsasscn Korb- oder Q arten m ö bei. Freundliche Spender werden gebeten, unter Tel. 18400 (Isr. Wohltätigkcitsverein, Nordstr. 15) Abholung der zu spendenden Gegenstände anzufordern. Ans der Jacob Plaut'schen Stiftung sind Zinsen an jüdische Verwandte zu verteilen. Als verwandt sind solche Personen anzusehen, die von dem Ehepaar Herz-Cusel Plaut, geboren in Reichen- Sachsen und der Frau Caroline Plaut geb. Blach in ehelicher direkter Linie abstammen. Meldungen sind bis zum 17. Juni 1038 zu richten an das Kuratorium der Jacob Plaut-Stiftung, Berlin C2, Rosenstr.2 4. Bade\orschriftcn für Juden in Bad Kissingen. In Bad Kissingen sind am 2. Mai seitens der Behörden die Bestimmungen bekanntgegeben worden, welche den Kit rge brauch der jüdischen Kurgäste regeln. Diese Anordnungen enthalten zwar eine Reihe von Einschränkungen für den jüdischen Kurgast; es ist diesem aber Gelegenheit gegeben, in den konzessionierten jüdischen Häusern zu wohnen und eine Trink- und Badekur in der vom Arzt angegebenen Weise zu gebrauchen. Das religiöse Jugenddorf Kfar Haimar Hadati. Neue Aufnahmemöglichkeiten für religiöse Jugendliche in Lrez Israel. Kfar Noar Dati ist eine Institution, die die Aufgabe einer Schule erfüllt. Sein Lrziehungsziel ist es, Jugendliche — Jungen und Mädchen — im Alter von 15 bis 18 Jahren in einer zwei- bis dreijährigen Lehrzeit in fachlicher Ausbildung für den landwirtschaftlichen Beruf zu erziehen. Diese Ausbildung soll sie befähigen, in Palästina als Bauern im Geiste der judischen I ehre und Gesetze zu leben. Die stärkste Bedeutung der Schule liegt in ihrer bewuBtCU Erziehung desjenigen Jugendlichen, der von der Stadt zum Dorf und /um ländlichen Beruf tibergeht und der Liebe und Verbundenheit für Land und Boden besitzt. Darum liegt eine besondere Aufgabe darin, die religiöse Jugendalijah aus dem Ausland aufzunehmen und ZU erziehen. Da dieses Ziel im Programm der vorhandenen Institutionen in Palästina fehlt, füllt das Kfar Noar Dati eine im stärksten Malle empfundene Lücke aus. Die Gründer des Klar Noar Dati l im. haben vom Kcrcn Kajemeth Fcjisrael zur Verwirklichung ihres Plaues 330 Dutum im Lmek Sevulou bei Kfar ( hassidim bekommen. Von den 350 Durum liegen 285 in der Ebene am KiSCllOU und dienen zur landwirtschaftlichen Bearbeitung. Die übrigen 05 Dmiam befinden sieb auf einem Hügel in unmittelbarer Nahe, der etwa 20 m Höhe hat und auf dem Bauten errichtet werden. Der Hügel ist mit Bäumen, vorwiegend Steineichen bewaldet. Soweit der Hügel bebaut und bewaldet ist, dient er zur Anpflanzung von Zier- und Nutzpflanzen. Die Entfernung des Hügels von Kfar Chassidiin und von der ChaUSee Ilaifa Nazaieth ermöglichen bei aller (ieschiedenheit eine bequeme Verbindung im erwünschten Falle. Naturschöuheit