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Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1938-03-25 · 12 (25.3.1938) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
14 (1938)
Issue
12 (25.3.1938)
Date
1938-03-25
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Seite 3 Verband jiitfigclM'i* Fraueu f. Paläaliiin-Arbeit (WIZO) Eintritt frei! Gedeck RM. 0.60 Montag, den 28. März 193$, nachm. 16 Uhr, im Jüdischen Jugendheim, Ludendorffstraße 7 T v v - X a «• Ii in i I t a Es spricht Prediger Fritz ( »Im, Gera, über..Da* Zion dcr.iiidiM'lien Frau" (nach einem gleichnamigen Aufsatz von Martin Buber) Leipzig Sophie Modelet« — Benjamin Baum grüßen als Verlobte im März 1938 Berlin ICn (Ii lDziuhuH Adolf Feldman». Verlobte 27. März 1938 { 5 Leipzig 27. März 1938 Leipzig t *— *^>• *• »^• ^♦ - ^01 ^»t ^■ ^m^»m mß**m**'m**^*^r*^+^r*^r* ßetti Stein Abu htfciman Verlobte Leipzig Brtixelles hiir die mir anläßlich meiner silbernen Hochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten sage ich hiermit auf diesem Wege allen meinen herzlichen Dank. O. Zimmermann, Damenschneider, Eberhardtstr. 7. JiidiMflicr Frauenbund Zweigstelle l-eipzlg IVi vnf-Kili«i« MJJHrlVll. Leibnizstraße 30 Ab April werden wieder Plätze frei / Meldungen bitten wir rechtzeitig zu richten au die Leiterin Frl. Katx. TTsTTrüT^I^VTbomT^AnTäTinTe^i^^ IVaa HiiIiii "ains'r,llic 5i Aufgang A II, Fernsprecher 14368 " "B ■aBIIII Schreibmaschiiienarbeiteu, Vervielfältigungen all. Art Juden, die sich damit Silberstein (Dr. Menuchin) als Exponent jener Gruppe 'in hebräischen Sprache keinen Zugang suchen und zumindest fahrlässigen Verrats au dei judischen Sache schuldig Die lahmen und fadenscheinigen Ausreden des Angeschufines machen. ligten zeigten die kummerliche Lauheit jener noch breiten kreise m elungener I ypisicriuig. Der Vertreter der Anklage (Jchuda Kosenlial) «4i11u: mit bohrender Schärfe dein Angeklagten ZU Leibe, zeri Mückle die Entschuldigungsgrunde mit zorniger Ironie und dehnte Anklage auf die ganze Schicht der jüdischen Oesellschaft in ren privaten und kollektiven Erscheinungen aus, die der Angeklagte rsonifizierte. Aus dein Bestreben nach völliger Objektivität ließ das Gericht (Vorsitz L(il)ir. Altcrtlumi) das Problem von Sachverändigen von allen Seiten beleuchten; sie behandelten in vorzügi heu Formulierungen die Bedeutung des Hebräischen als Landessprache in Lrez Israel (Sebald Kalai), als Grundlage des Judeseins Ssymchc Friedmann) und als Instrument der jüdisch-nationalen Idee Bcrger). Dem Strafantrag des Anklägers folgte das Plädoyer des Verteidigers (Dr. Lippmann), der geistreich und humorvoll alle lildernden lImstande ins Treffen führte, die dem in Unkenntnis der Hedeutung befangenen, aber geständigen und reuigen Sünder straflildernd angerechnet werden sollten. Das Urteil fiel denn auch lüde aus, und die Urteilsbegründung faßte nochmals die Kernpunkte knapp und klar zusammen. Die vorzügliche Besetzung der Köllen, ilie Lebendigkeit der auf hohem Niveau stehenden Diskussion und ie Echtheil des Bildes schufen höchst eindringliche Lindrucke, und man hatte das Gefühl, daß auch mancher der Hörer im Herzen l esserung gelobte und sich innerlich zuschwor, seine Unterlassungsmden gegen die hebräische Sprache wieder gut/umachen. Dr. K. Hebräische Sprachschulc. Wie uns die Leitung der hebräischen Sprachschulc mitteilt, hält die Schule /urzeit laufend etwa 2(1 Kurse a p, die von insgesamt 3IH> Schülern regelmäßig besucht werden. Wir werden demnächst über die Entwicklung der Schule, ihre Ziele i il tafgaben und die Bedingungen der Aufnahme ausfuhrlich berichten. Amtliche Bekanntmachungen Schlicßungsz.citen für die Friedhöfe. Unsere Friedhöfe an der Delitzscher Landstraße und Berliner Straße werden im Monat April für den öffentlichen Verkehr von Sonntag Iiis einschließlich Donnerstag um 19 Uhr und am Freitag, I. April 1938, um 17.45 Uhr, in den sonstigen Freitagen und Vorabenden von Feiertagen um 18 Uhr I schlössen. Wir bitten um Beachtung dieser Zeiten. Leipzig, den 21, Mär/ l')iS. Der Vorstand der israelitischen Keligionsgemeinde /u Leipzig. Frk'dhofsgärtnerei des neuen Friedhofs. Die Rechnungen für das < irahpflcgcjahr 1918 sind jetzl au die I pfängei herausgegangen. Falls infolge Umzugs oder anderer Am 21. März verschied nach schwerem Leiden unsere heißgeliebte Mutter Frail Kl.Se L»eW geb. Kosenthai Leipzig-Mailand In tiefster Trauer KriiMt Feiner und Frau Kiite geb. Loew Am 21. März verschied nach längerem Leiden meine teure Frau, unsere geliebte Mutter Julia Waschitz geb. Kai/ im 77. Lebensjahr. Leipzig Milano Oftia-M WiiMeliitz im Namen aller Hinterbliebenen Am 17. März entschlief in Haifa unsere geliebte Mutter, Großmutter und Schwester Johanna Joske im 80. Lebensjahr. Leipzig Kirjath Bialik Haifa geb. Fabian tulius und Lily Joske lans und Kläre Joske Siegfried Nordheimer u. Rosi geb. Joske Emma Rosenbaum, Ben Fabian Sonntag, den 27. März 1938 auf dem Bsr-Kochbaplatz Bnr-Kodiba Leipzig — Jtus Nürnberg Beginn 15 Uhr | Alle Midier ins Ausland - Jiidisdie BUdier ins Inland liefert | — — ■ M.W.tartmann, Brühl 34/40 s»nsMff— Umstände die Rechnungen nicht in den Besitz der Verpflichteten gelangt sind, wird, um Ver/ögerungen in der QrabpflegC /u vermeiden, gebeten, sich mit der Gärtnerei des neuen Friedhofs (I ern- Sprecher 538S1)) in Verbindung zu setzen. Beso n d e r s w i r d dar a u f hing e w i e s e n, d aß < i ia bpflege und Bepflanzung erst dann vorgenommen wall e u k ö u Ii e ii, w e u n die Kott e n bezahlt s i u d. Leipzig, den 22, März 1938, Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. Gottesdienste Gemeindesynagoge. Freitag, I. 4. l')J8, Abendgebet 18.45 Uhr. Sonnabend, 2. 4. 1038, Morgengebet 9 Uhr, NachnuttagSgcbel 18.55 Uhr, anschließend Lehrvortrag, Abendgebet 19.27 Uhr. (lottetdienst an Werktagen in der Lz-Chaün-S\nagogc. Synagoge Ez. Chaim, Otto-Schill-Str. Ircitag, 1. April, Abendgebet 18.4(1 Uhr. Sonnabend, 2. April, Morgengebel 8.30 Uhr, Win - ehoh 17 Uhr, anschließend Schufchan-Aruch-Erklärung von Herrn Rabb. Dr. Ochs, Ausgang 19.27 Uhr. W ochentags: Morgens 7 Uhr, abends 19 Uhr. Talmud-Thora-Synagogc, Keilstr. 4. I reitag, I. I., abends 18.15 Uhr. Sonnabend früh 8.3(1 Uhr, Mincha 17 Uhr, anschließend Mischnajit, Ausgang 19.27 Uhr. Wochentags früh 7.15 Uhr, anschließend Matchnajit, abends 18.45 Uhr, anschließend Chajc-Odom. Synagoge „Ohel Jakob", Pfaffendorfer Str. 4. Freitag, I. I., Abendg. 18.45 Uhr. Sabbat, 2. April, Morgeng. 8.30 Uhr, Minchag. 17 Uhr, Abendg l').28 Uhr. Wochentags: Morgeng. 7 Uhr, Abendg. 18.45 Uhr. Personenstandsnachrichten B a r m i z w a h : Sonnabend, 26. Mirz 1938, Bernhard Tugendhaft. Sohn des Herrn Israel Tugendhaft und Trau Helene geb. Baumring, ÜUStaV- Adolf-Straße 3'), in der Synagoge Ahawas-Thnra, I ärberstraße. Trauung: Sonntag, 20. März l'H8, I raulein Anneliese Süß, Elsterstraße H>, mit Herrn Wolf Beer Jankowerner, Leipzig, Humbokttstr. 23.

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