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Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1938-03-18 · 11 (18.3.1938) · p. Seite 4

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
14 (1938)
Issue
11 (18.3.1938)
Date
1938-03-18
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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/ Seile 4 JÜDISCHES GEMEINDE BLATT L E I P 7.1 O 18. März 1938 / Nr.! I 18. des Bildet zusammensetzt, wird sichtbar, was von der Jüdin gesagt werden kann. Bertha Badt-Strauß sieht mit (Ki>i und mit Herz die Jüdinnen vergangener rage und unserer Gegenwart, kennt Und versteht ihre Große und ihre Mängel, würdigt die Aufgaben, in denen sie aufgingen, die irrig gesehenen und die durch dir Volkstum ihnen auterlegten. So wird das Buch zu einem Spiegelbild, an dem die Jüdin von heute sich orientieren mag, um so zu werden, wie unsere A n >ii fordert. Der Reichtum an Gedanken wird Lesern und Leserinnen Fesselnde und anregende Stunden schenken. c. Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums. Januar Februar 1938. Über Wandlungen in der Bibelwissenachaft berichtet das neue Heft der Monatssschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums, An der Hand zweier Neuerscheinungen zeigt E.Urbach, daß sich hier ein ähnlicher Wandel vollzieht, wie er >ic 11 auf dem Gebiet dir klassischen Altertumswissenschaft bereits durchgesetzt hat: ein Übergang zu weit größerer Behutsamkeit in der Kritik an dir Überlieferung, sowohl hinsichtlich der Datierung der Urkunde wie bzgl. der Textkritik. Diesen Nachweis ergänzt Max Grünewald durch die Besprechung der Behandlung einer Tagung von Alttestamentlern, welche den weit unserer Bibel auch rar den nichtjüdischen Menschen gebührend hervorbebt. Sehr gediegene Aufsätze /ur Bibelerklärung und zur Geschichte der jüdischen Bibelforschung fügen sich in diesen Rahmen ein. Se'bstverständlich behält aber die MGWJ., w elche nunmehr in ihren 82. Jahrg. eingetreten ist, die gesamte W eite der jüdisch-wissenschaftlichen Forschung im Auge und gibt Gelehrten und Fernerstehenden Gelegenheit, sich über ihre Fortschritte zu orientieren, (Man abonniert dir „Monatsschrift", indem man Mitglied der Gesellschaft zur Förderung der W issenschaft des Judentums in Berlin wird und den jährlichen Mindestbeitrag von 10. Mk. an die Gesellschaft [Postscheckkonto Berlin Nr. 7030) sendet.) Jüdisches Lehrhaus Leipzig Mittw ich, 23. Marz, und Mittwoch, 30. März, um 20.l"i Uhr Vortrag Dr. Salle Rabinowitz und Iran Rabinowitz: „Von jüdischer Musik und jüdischen Musikern" ('- Abende) im Fclix-Goklmann-Heim, Ludendorffstr. 7. Bevorstehende Veranstaltungen 19. März: Zionistische Vereinigung: Mischpath iwrL 20. Mär/.: Sportverein „Schild-: Jugendspieltag, 22. März: lud. Frauenbund. Zweigst. Leipzig: Purim-Veranstaltung. 27. März: Handu. Fußballspiel Bar Kochba-Leipzig -Itus-Nürnberg. 28. März: Wizo-Vortrag: Prediger I ritz Cohn-Gera übei Martin Buber. ju. März: Jüd. Frauenbund, Zweigst. Leipzig: Miuui Roscuak-Nvumann, Bremen, und Dr. Wachtel, Leipzig, sprechen über „Frauenaus« anderung". II. April: Jüd, Kulturbund: Edith Herrnstadt-Oettingen: Rezitationen. Konzert und Theater Opernabend im Jüdischen Kulturbund. Adolph Charles Adam (1803 185b) gehört zu dem Dreigestirn Boiklieu, Auber, Adam der französischen opera comique. Am meisten bekannt und auf dem Spielplan linden wir seine Oper ..Der Postillon von Lonjumeau", in den letzten Jahren auch „W enn ich König wär'-'. Adam gebort zu den Viel- und Schnellschreibern, blendet aber durch Melodienrekhtuin und liebenswürdigen eleganten Stil. Auch da-, Werk „Wenn Mühl. Zimmer evtl. 2 leere Zimmer p. sof. od. I. 4. zu vermieten Besichtigung Hi l u. 3 o Uhr. Thomasius- Straße 23, II Etage, rechts. Zu vermieten: 2 Zimmer, leer ev. teilw. möbl. ev. mit Kiichenbemitzuug. Besichtigung tägl °. 2 Uhr per sofort. Eisenbalmstr. 3, III, r. Augen, Naihweis-Büro für Wohnungen und Zimmer. 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April 1918 billig zu vermieten Elektr Licht, Bad, Wasserklos. Klara Weit/, Roscntalgasse 2, L Hönnige** /.immer. leer od. möbl., hochp. zu. I. 4. desgl. kl , möbl. Zimmer sofort. Bad, lnnenkl Besicht, bis 4 Uhr. Wallei-Bliimel-Str. 11, p r. ich König war'" hat viele einschmeichelnde Melodien, die sehr bekannt sind. Somit hatten die Berliner mit dein lustigen W erkeln; einen großen Erfolg zu buchen. Dr. Singer (Inszenierung), Berthold Sander (musikalische Leitung), brachten in flotter Regie und rempo das Ganze wirkungsvoll heraus. Ganz ausgezeichnet hielt sit i neben dem Orchester der kleine ( hör, der stimmlich vorzüglich Klangfarben entwickelte. Die Hauptpartien waren sehr gul vertretet Herr Ernö Garay besitzt einen durchgebildeten lyrischen Tenor vo guter Qualität, sein Zephoris w ar vorzüglich. Mit viel Tcmperamei i und wohlklingendem Bariion gab Waller Olitzki den Konig, seil Gegenspieler Siegfried Urias, als Prinz Kadoor, war bühnentcclv niseli sicher, doch stimmlich nicht auf besonderer I lohe. Julie Kuthan ist ein immer willkommener Darsteller, sein sprühend« Spiel als Fischer Pifear war wieder glänzend. Die Koloratursängeri Rita Atlasz war eine gute Vertreterin der Prinzessin Neiuea. I kleineren Rollen bewährten sich gut Ruth Lehnberg als Zelide, Artui Lewin als Atar, Emil Nothmann und Gerhard Pechner, tt Leipziger Künstler in Halle. Iran Olla IIa m berger und Hei Paul Niederland, begleitet von Kapellmeister Leo Schönbacli konzertierten am 23. Februar 1938 in Halle mit großem Erfolg. I Arien und Duetten aus Opern von HaleVy, Bizet, Puccini kamen ihn wohlklingenden und ausgeglichenen Stimmen zur vollen Entfaltuni Sport vom Sonntag (Von unserem ständigen Berichterstatter Im Rasensport gab es am I. Messesonntag ein Dek a.) ziemlich magert Programm, lediglich „Bar Kochbas" untere" Mannschaften halt» auswärtigen Besuch, der bis auf einen überraschenden I ußballsic ziemlich hoch geschlagen vondannen ziehen mußte, Die Mädels ei öffneten den Reigen mit einem 9:0 gegen ihre Freundinnen vot Magdeburger „Makkabi", womit die vor kurzem dort erlittene i: Schlappe wohl mehr als wettgemacht ist. Die größeren Mädels, odi wie es im Sportjargon heißt, die I. Frauen, brachten es gegen dt „Makkabi"-Chemnitz auf „nur" 6:0, ihr Spiel zeigte vor allem i tler zweiten Hälfte, daß nur vernünftiges Zusammenspiel l"ore scha fen kann. DU II. Handballer hatten ebenso nicht viel Muhe, di I.Elf des „Makkabi"-Magdeburg mit 8:2 abzufertigen, und d I. Knaben konnten die Chemnitzer, allerdings erst in den Schlul minuten, verdient 6:3 schlagen, nachdem sie nach ihrer 3:0-Fül rung, ihren Gegner erst auf f:2 herankommen lassen inußtci Lediglich die II. Fußballer tanzten etwas aus dein Kähmen; trol der kleinen Verstärkung vermochten sie sich nicht über die I. Main schalt des „Makkabi"-Chemnitz hinwegzusetzen, dem mit seine 5: I nach langer, langer Zeit der erste Sieg über die Leipziger i; gluckt ist, und das soll ihm gern bestätigt werden, daß dieser folg dank des besseren Zusammenspiels und größeren I insatzwillci völlig verdient war. W ciin die Qualität des am letzten Sonntag gebotenen Sportes m der Quantität Schritt gehalten hätte, wäre mir erstklassige Kost v« abreicht worden: nicht weniger als \2 Mannschaften hatten beiti Vereine auf die Beine gebracht, drei hatte Bar Kochba zu den fal gen Rückspielen nach Magdeburg entsandt, die ebenso wie seil hier angetretenen weiteren fünf Mannschaften alle ihre Spiele sie reich beenden konnten. Die Mädels mußten sieh diese Woche nai ihrem letzten 9:0 mit einem i:l begnügen, die stark zUSammei gewürfelten Jugendhandballer brachten es auf 7:5, und die verstärk II. Handballen erreichte mit ihrem 9:7 beinahe ein zweistelliges Ii Zentrum! Ein schon. geh Füll fem dun Biel H 4er Aia glci Hin Stil ff Die k Ii. die *n ■bt Li: (im Üiu '4c lat |e *< d fei «p< in in 4e Fu m elf st Üb is Sic Le •I1 •T t V. T Gr., leeres Zimmer zu vermieten. Lortzingslr. 'S, I, I. 54 groMMt'. l«-ere /immer zu vermieten Friedrich-List-Straße 26, II. Ftg Möbl. Zimmer m. allem Komfort billig zu vermieten. Gustav-Adolf-Slralle 27, ptr lks. Möbl. Courhzimmer m. Bad i. ruh. gepfl. Mause p. 1 4 od spät, z vermieten. Eberhardstr 9, III Gutmöbl., sonn. Zimmer für Berufstät. preisw. zu vertu. Nordstr. 32, I. r. /.«ei leere Zimmer Walter-Blümel-Stralte 13, III r zu vermieten. tilltluKul. /immer in gepfl. Haushalt zu vermieten. Thomasiusstr 21, plr. lks. 2 tenstf, möbl. od. leeres Zimmer ev Küchenbenutzung p. 1. 4. zu venu. Wa.-Bliimel-Str. 22, III, r. 2 leere Zimmer ev. teiimöbl üottsehedstr, I. Et. p. 1.4. z venu. Off. u. 206. A -V., Reichsstr. 30. 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