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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1928-10-19 · 42 (19.10.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
4 (1928)
Issue
42 (19.10.1928)
Date
1928-10-19
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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OEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIÜIONSQEMEINDE; ZU LEIPZIG :)cr R. j. F. hat aber noch eine weit« wichtige und edifc Aufgabe: Pflege der Kameradschaft) Das heißt nicht, das Wort „Kamerad laff' recht oft im Mumie führen oder sogenannte Wohltätigkeit ien. Für den R. j. F.• Kameraden bedeutet dies: di u anderen aüi cn schätzen, gleich, welchen Standes er ist und was er im Geldoeutel Ii bekämpft aber nicht nur den Kastengeist; er leistet auch nst am lebenden und am toten Kameraden. In aller Stille und mit größter Diskretion sorgt er für Kriegsbeschädigte, Kriegskranke, notleid nde Kameraden und Hinterbliebene gefallener und verstoroene, K steilnehmer. Im Verlauf der letzten l1 ... Jahre hat die Ortsgruppe i ig allein ca. '-'50(1 RM [ür solche/, wecke aus ihrem Unterstfit- /i;fonda!a ufgebracht, einer Anzahl Kinder von Kameraden Aufnahme in Erholungsheimen vermitteil und auch in anderer Weise di Kameraden über die Wirtschaftskrise hinwegzuhelfen versucht. A dies ist aber nur möglich gewesen durch die Opferwilligkeit im rer Mitglieder und durch den Reinertrag unserer Veranstaltunj Wie Sie aus anliegender Einladung ersehen, findet am Sonnab nd, den '27. Oktober das diesjährige Winterfest des R!. im Alhembra-Saat ttfes Centraitheaters statt. Wenn wir Si hierdurch bitten, an dieser Veranstaltung mit S| tung reizvoller Tombolagewinne zum Qellnger i|t Testes beizutragen, so denken Sie an die vielen :;i i Henen nun kriegsbeschädigten Brüder und die \\ n en und Waisen! Mit R. j. F.-Qruh* Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, Ortsgruppe Leipzig, i. A.: Dr. Alfred Jacoby Julius Koppenheim IkrichtiRunji zur Gewinnliste der Werllotterie Wie hierher gemeldet wird, wurden in die Gewinnliste der Wen lottcrie zur Bekämpfung der Tuberkulose unter den Juden i Seriennummeru nicht eingefügt. Es wird deshalb darauf aufmerksam ^emacht, dal» die Oewinnliste in folgender Welse zu ergänzen ist: A ei auf die in der Gewinnliste angeführten Nummern entfallen Gewinne im Werte von je M 5. noch auf sämtliche Nummern mit i1 Endziffer il und Gewinne im Werte von je M (. nochauf liehe Nummern mit dei I ndzifl tr 15 und 86. Oewinnausgabe Frankfurt-Main, Holzgraben J. II. Stock, bis <). November 1928, von Montag bis Freitag vorm. <i 12 Uhr. Versand eil vorherige I islatlun^ oder N..chnahme der Spesen. ndcrhcschcnkung im tlilfsverein isr. Gewerbetreibender Anmeldungen sind schriftlich bis spätestem 31. Oktober unter genauer Angabe von Vor- und Familienhanini, Wohnung und Alter der Kinder, an unsere Geschäftsstelle, Brühl 24,11 ZU richten. Spätere Anmeldungen können unter keinen Umständen berficksicht werden. ortragsabend von Frau filla Chamizer Dienstag, den >n. Oktobei 1928, abends 8.30 Uhr liesl Frau Ella Chamizer im Feurich-Saal zum Besten der „Schule für die lebräische Sprache und Literatur .Techijja" die biblische Legende von Stefan Zweig: „Rahel rechtet mit Qott4 gende zu den dramatischst gestalte.. ben wir, dali dieser Abend ein literarisches Ereignis für Leipzig zu werden verspricht. „Rahel rechte! mit Qott". Da dleoe Leteten Novellen Zweigs nehmt, glaumodernen Frauenliteratur." in d< ii l ogenräumen Arndt- Schwcsti rnbundes der Jiidischir Frauenbund, 0 s^tuppc Leip?i« Nachdem der Jüdische Frauenbund, Ortsgruppe Leipzig, seine diesjährige Winterarbei! bereits mit zwei Vorträgen (Frau Anna Neumann: Unsere ernsten Festtage und Fräulein Dr. Elsa Adler: Führung durch die Ausstellung: Richtige Ernährung") eingeleitet hat, plant et noch folgende Veranstaltungen: Diskussionsnachmittage: Mittwoch, 24. Oktober im Hotel Hauffe, 16,30 Uhr Frau Hadassah Chamizer „Der Fall Maurizius" vom jfidischen Standpunkt gesehen. Mittwoch, II November im Hotel Hauffe, 16,30 Uhr, Frau Dr. Dora Edinger aus Frankfurt a. M „Richtungen und Strömungen in der Dienstag, '26. November, ausnahmsweise str. I, anläßlich der Handarbeitsausstellung des Leipzig-Loge: Teenachmittag. Anschließend Referate von Frau Bettina Brenner und Frau I lse Cohn. I. Probleme ihr jüd'schen Frau des Ostens; 2. Ueberparteiliche, Interkonfessionelle, internationale Frauenarbeit. (Themen der Breslauer Qesamtv rstandssitzung) Dienstag, I. Dezember Märchennachmittag lür die Kinder unser r Mitglieder. Mittwoch, 5. Dezember, I ran Johanna Meyer (Berlin) Praktische Forderungen der Bevölkerungspolitik Mittwoch, 16. Januar I ran Dr. Bertha Badt-Strauß (Berlin) Tin alte, jüdisches Frauenbuch. Mittwoch, 13. Februar Frau Ella Chamizer Rezitationsnachmittag: Szenen aus Dramen älterer und neuester ' iterafcur. Mittwoch, den 13, März Generalversammlung anschließend Referat: Frau Anna Neumann Thema unbestimmt. Ferner Abendveranstaltungen t'm auch berufstätigen Frauen. Männern und der Jugend Gelegenheit zu geben, an den Veranstaltungen teilzunehmen, finden folgende Vorträge in den Abendstunden statt November: Herr Dr. Frust Jolowicz „Erziehung der Eltern". Ein Beitrag zur Erziehungsbcratungj . >- Januar: Herr Dezent Cr. I. Hi inemann (Breslau) „Die Heiligung des Liebeserlebens durch die jüdische Weltanffassung". (Voraussichtlich eine Vortragsreihe). \ Arbeitsgemeinschaft. Hei entsprechender Beteiligung wird die beitsgemeinschafl „moderne jüdische i iteratur" unter Leitung Frau Hadassah Chandzer wieder aufgenommen. Anmeldungen au Frau Hadassah Chamizer, Jacobstr. Q zu richten. Sociale Arbeit. Familienfiirsorjie (Mittwochsitzung) tagt jeden Mittwoch vormittag in Uhr im Gemeindeamt, Ljßhrstr. in. Leitung Frau Flora Cahn, - Rechtsschutzstelle vermittelt bedürftigen indischen Frauen und Mädchen unentgeltlichen Rechtsrat. Leitung: Frau Amanda Ehrmann i. V. Frau Harnf Cahn, Montbcstr. 31. Halbtalgsferienkolonle: örtliche Erhohingsfflrsorge für 13<> Kinder während der Sonuncifeilen. Leitung: Frau Rosi Krause - Zufluchtszimmer für obdachlose indische Frauen und .Welchen. Jedes Mitglied lies „Jüdischen Frauenbundes" erhält die „Blätter Arvon sind Der Bubikopf, Dauerwellen Wasserw^llen H a a rfärben durch Spezialisien Richard Lorenz, Brühl 4 cSBJsnBHnBBJ^HMMläaaVBliäHäHBl» Centrai-Theater ■Betriebe * Anton Schneider C.T-Caslno das eleganteste Tanz-Cabarelt Der große Erfolg! /\/^-VW%^^/W\>^A^r%/v^/\/^j Künstlerische Leitung; Direktor Kurt Kaiser -

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