Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 4 (1928)
- Issue
- 26 (29.6.1928)
- Date
- 1928-06-29
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
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O EM EIN DE BLATT DER ISRAELITISCHEN REUOIONSOEMEINDE, LE1PZIQ durchgeführten Fürsorgemäßnahmen, unil erst recht die neuerdings angeregten und als Vereinsaufgaben bezeichneten, oiüssten in einer Stelle vereinig) «irden, weil mir auf diese Weise dein Ziele aller Fürsorgearbeit nähergekommen werden könne, der Produktfvierung der Füraorgebedürftigen. Durch die bisherigen Methoden wurden beträchtliche Dehler zwecklos verausgabt) währenddessen trstrebt werden müsse, mit jeglicher Hilfe eine Säuernde Beseitigung der Hilfsbedürftigkeil ZU erzielen. Oam besonders beklagt Herr Selingcr, daO in nicht genügendem Malle jüdische Arbeiter bei jüdischen Arbeitgebern Beschäftigung 'linden tmd regt an, dafl durch das Qemdndeblatl den jüdischen Arbeitgebern eindringlich nahegelegi «erde, in heutiger Zeit, in der es dem Arbeit ler so sehr erschwert werde, in nichtjüdischen Betrieben Anstellung ZU finden, den jüdischen Arbeiter vorzugsweise zu berücksichtigen. Herr Rabbiner Cohn fordert, dali für die Behandlung der einzelnen Fürsorgefälle in weitestgehendem .Walle der Grundsatz der Beweglichkeit beachtet werde. Alles Schablonenhafte und Sehematische müsse durch Berücksichtigung der in jedem Einzelfalle besonders gelegenen Verhältnisse beseitigt werden, lir weist ferner daraul hin, daß in der Frage der Zuständigkeit von Fürsorge- Bedürftigen ein W andel in der strengen Umgrenzung dieses Begriffes eintreten müsse, und empfiehlt für diejenigen, die eine Zuständigkeit nicht mehr besitzen, eine grolle (lesamtorganisation, die einerseits der Not dieser nirgends Zuständigen wirksam steuert, andererseits die I asten auf verschiedene (iemeinden verteilt. Herr Czaczkes wünscht, daß der Fürsorge auch eine Rechtsberatung und eine ärztliche Beratungsstelle angegliedert ■werde.. Frau Dr. Rosen bau in leyt Wert atif die Förderung der Berufsausbildung, besonders jugendlicher Menschen. Frl. Pollak empfiehlt die Einrichtung einer ärztlichenSprechstunde in Anlehnung an das neue Israel. Krankenhaus, im Beisein einer Oemeindefürsorgerin, die alsdann über die Einzelfalle in der Gemeinde Bericht erstatten könne. Herr Direktor Katzenstein hebt besonders die Notwendigkeit hervor, die private Wühltätigkeit in Anspruch zu nehmen. Die von der Gemeinde geübte Fürsorge gehe aus den Mitteln der Steuerzahler und beanspruche schon heute einen großen Teil der durch die Steuern aufgebrachten Mittel. Wenn Herr Dr. Ooldmann PONTIAC Dieser prächtige 6 Cylinder der General-Motors Berlin-Borsigwalde kostet Mk. 5500. Probieren Sie ihn, kaufen Sie ihn * General-tfertrelung Holmann Deuma LEIPZIG C 1 Nonnenmühlgasse 2-4 (am neuen Rathaus) Tel..Nr. 21699 und 25350 in der Zeitschrift des Hilfsvereins Isr. Gewerbetreibender daraul hinweist, daß, wie auch anderwärts, auch bei uns eine Reihe von 'Einrichtungen von der privaten Wohltätigkeit zu schaffen seien, sc müsse unbedingt diesem Standpunkt zugestimmt werden. "Herr Duhiner weist auf die Dringlichkeit des Ausbaus der Stellenvermittlung hin. Die wirtschaftliche Lage werde der Fürsorgearbeit in der nächsten Zeit ganz außerordentliche Anforderungen gerade in der Vermittlung von Arbeit auferlegen. Zum Schlüsse der Aussprache drückt Herr (1 o 111 i e b ,,der als Leiter des Fürsorgewesens den Vorsitz in der Versammlung führte, den Teilnehmern, wie auch allen freiwilligen Helfern und Helferinnei. in der (iemeindefürsorge für ihre vorbildliche Mitarbeit warmen Dank aus, und zollte ganz besonders den Fürsorgeheamten rück haltloseste Anerkennung. In seinem Schlußwort beantragt Herr Dr. F. Gn'dmann regcl mäßige Veranstaltung solcher I ürsorgesitzungen, in denen Aussprachen über grundsätzliche Fragen der Fürsorge stattfinden sollten, wie beispielsweise Jugendfürsorge, Berufsberatung, Stellenvermittlung, Zentralisation Dezentralisation u. a. Herr Göttlich sagt bei der Schließung der Sitzung die Berücksichtigung dieser Anregung zu. BILLIGE4 | /l\_paAt.l tisi—B/aauwr-),; MIT MONTE OLIViA«/.MONTECERVANTES« NACH DEN FJORDEN r /..<;.<. JUU ■ NACH DEN FJORDEN UND DEM NORDKAP W^m^dt- ■>"<■>■'»»•.....>«••'■-' 'JW-äeST&y1^ NACH DEN FJORDEN, wfamjKX\ NORDKAP, SPITZBERGEN i J SgaagftTvV h,s 4 AU.vs-i.: i"- Ai i,i m r.tliipiris cinsth/icfiluh vcllci \'cipllcgimg von RM. 14-0«"" , HAMBURG-SÜDAMERIKANISCHE DAMPFSCHI FF FAHRTS-GESELLSCHAFT Vertretung in Leipzig i ReisebUro Astoria, Blücherplatx 2 ntro PENSION MOOS Seif 55 Jahren weltbekannt" & Kassel Hotel Emanuel BahnholstraP« I Lfmcohn SSi.fl. Zimmer mit flassendem Marburg, l. kalten und warmtn Wasser Tu4äuIaI«am Die Perle der Sdiweiz intcriaKcn Hortidtiapaix Einzig jüdisch. Hotel am Platze m. ca. 40 Zimmern Herrlich am Walds gelegen, m. schönen Veranden Telefon 428 Allerbeste Verpfleg, m. mäßigen Preisen 2 Min v Hauptbahnhol. - U. Auls. s. Ehrw. Herrn Rabb. Brom, Luzerri - Bes. Ch. SAIeldikorn a. Berlin v. d. Stadtkiidie Vienna Kantstra&e 132, u. Auls, der Synagogengemeinde Adass Jisreel Ausriditung von HoAzeiten und sonstigen Pestliohkeiten.