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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1928-06-29 · 26 (29.6.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
4 (1928)
Issue
26 (29.6.1928)
Date
1928-06-29
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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OEMONDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE, LEIPZK) Säte 5 Unter« Gemeinde Herzl-Gedenkfeier Am Sonntag, den 8. Juli, vorm. II Uhr, findet in den Kammeruiusiksalen des Centraitheaters eine Herzl-Gc d enk f eier statt, bei welcher Herr Dr. Nach um (iold mann, Berlin, die Gedenkede halten wird. — In diesen Tagen werden alle Freunde, mehr denn je, das Anenken Theodor Herzls ehren wollen. tudenthdie Arbeitsvermittlung Vom „Jüd. Studentenverein" werden wir um Veröffentlichung des folgenden Aufrufes gebeten: Die akademischen Ferien beginnen am 1. August und dauern bis il. Oktober 1928. Viele unserer Kolleginnen und Kollegen sind Werkstudierende, i. h. sie müssen die Mittel für ihr Studium selbst verdienen. Wähend der Ferien haben nun diese Kollegen Zeit, sich ganztätig dem ' rwerb zu widmen. Es muli nun versucht werden, allen unseren Kollegen, die während der Ferien erwerbswirtschaftlich tätig sein wollen, Stellungen zu verschaffen. Wir richten an die jüdische Bevölkerung Sachsens die herzl. Bitte, uns alle irgendwie verfügbaren Stellen bekannt zu geben. Aufmerksam machen wir, dall wir für alle möglichen Berufe die geeigneten Kräfte in unserem Studentenverein haben. Um eine Einteilung und "Verteilung zu ermöglichen, bitten wir um möglichst baldige Bekanntgabe der offenen Stellen an: Amt für studentische Arbeitsvermittlung: Jüd. Stud. Verein. Leiter: .nid. oec. (i. Berlinski (C I, Moritzstr. 23). Ausgestaltung der Gemeindefürsorge Sitzung des erweiterten Fürsorgeausschusses vom 19. 6. 28) Einer schon vor längerer Zeit gegebenen Anregung entsprechend, .ersammelte sich am 19. ds. Mts. der gesamte Fiirsorgeaus'schuß, EU dem noch eine Reihe im Fürsorgewesen tätiger Männer und i rauen geladen und erschienen war, um zu grundsätzlichen Fraen des Fürsorgewesens innerhalb unserer Gemeinde Stellung zu Innen. In einem eingehenden Referate (welches in einer der nächsten Nummern des Gemcindeblattcs zum Abdruck gelangen oll) zeigte Herr (iemeinderabbiner Dr. Goldman n, in welcher Weise das innerhalb der Gemeinde bestehende Fürsorgewesen weiter ausgebaut werden könne, und nach welcher Richtung die private Wohltätigkeit zur Schaffung nicht vorhandener aber notwendiger Einrichtungen gelenkt werden müsse. Aus der grollen Fülle der behandelten Einzelfragcn sei in diesem Zusammenhange /um Verständnis der sich daran anknüpfenden Aussprache auf folgende Punkte hingewiesen: Herr Dr. Goldmann forderte eine weitgehende I >ezentralisation, um für gewisse Fürsorgearbeiten, die zurzeit von der Gemeindefürsorge mit bearbeitet werden, reichere Mittel flüssig zu inachen. Innerhalb der bestehenden Fürsorge sei in weitgehendem Malle auf die Besonderheit jedes einzelnen Falles Rücksicht zu nehmen, durch räumliche Trennung der einzelnen Arbeitsgebiete, möglichste Vermeidung von Schreibwerk u. a. rin Telephon Nr. 55333 53067 reinigt und fdr&t schnei! und preiswert Teppiche, Portleren Herrenu. Damengard. Nadlet« Hiiale SilzciBchtn 6, Tel 14 424 An das mit lebhaftem Interesse aufgenommene Referat knüpfte sich eine sehr ausgedehnte Aussprache, in der neben einer Reihe von Einzelfragen, über die hier nicht berichtet zu werden braucht, folgende grundsätzlichen Anregungen gegeben wurden: Herr Pf ef f er h Iii t h richtet an den (iemeindevorstand die Bitte, mit möglichster Beschleunigung das Grundstück Humboldtstraße entsprechend der übernommenen Stiftung seinem Zwecke als Altersheim zuzuführen. Er weist ferner auf die dringende Notwendigkeit hin, ein Siechenheim für Leipzig einzurichten und wünscht, dall der Gemeindefiirsorgc auch eine geheime Fürsorge angegliedert werde, in welcher die Fälle solcher Gemeindcmitglieder behandelt werden sollen, die sich der allgemeinen Fürsorge nicht anvertrauen würden. : Herr Vorsteher (ioldsehmidt erklärt, dall die Einrichtung des Grundstücks Humboldtstralle als Altersheim nicht eher "in Angriff genommen werden könne, als wenn die bestehende WohnungsnNvangswirtschaft aufgehört habe. Frau Else Colin spricht über den grollen Wert der Familienfürsorge, da die Verhältnisse dei zu betreuenden Familien den einzelnen Pflegerinnen ganz besonders vertraut würden und auf diese Weise ihnen häufig sachlich wertvolle Hilfe geleistet würde, die vom Ausschuli allein oft nicht in hinreichendem Malie zu leisten sei. Herr Seiinger fordert im Gegensatz zu dem Referenten weitestgehende Zentralisation. Auch die bisher von Wohltätigkeitsvereinen iimniitiiiMfliiHii.MittttH^tiiM!tHi!iH!tutiiumittt«mi::iiiiiiiiMiMiiiitiiiiMiitt:iiiiiiiiiit:;::iiit.......mii Der Anker flllgem. Versicherungs-Rktien-Ges. Gegründet 1858 Internationales Arbeitsgebiet — l-terna<ionde Kapitalsanlagen Internationale Rückversicherung Lebensversicherungen aller Art zu konkurrenzfähigen Bedingungen Es liegt im Interesse eines Jeden, bevor er irgend eine Versicherung abschließt, unentgeltliche Auskünfte bei mir einzuholen. ]. Sprechmann, Leipzig C1, ^SS^V^r ^iiiiiiiiinitiiiiiitiMiiiitiiiuiiiiiiiiriiiiiiiiiiiiiiiiiiiittiiiiiiiuiiuiiiiiiiiiiniiuiiiiiuiiiMtiitiiiiiiituniiniurT Oimm Schuf? * vor Jinsfiectaing und *>W ErhäHungsgefiahr Formam'mi Vieltausendfadx von den Ärzten anerkanntes Schutt» und Dejtn» fiktionsmitiei fSt Mund u. 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