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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1927-06-10 · 23 (10.6.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
3 (1927)
Issue
23 (10.6.1927)
Date
1927-06-10
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Nr. 23 Seit; 5 Gemeindeamt: LöhrstrsQe 10: Fernspreeh-Nr. 23 602. ErddeschoQ; Fiirsorjicahtcilunsi. Geöffnet: Montag, Dienstag, Dbnnerstaji, Freitag von 11 — 1 Uhr. — Mittwoch und Sonntag, nur für Durchreisende (12-1 Uhr). I. Obergeschoß: Vorstand und Verwaltung. Geöffnet für den allgemeinen Verkehr werktäglicli von 9—1 Uhr. Postscheckkonto der Gemeinde Nr. 51*533 Leipzig. Verwaltungsdirektor: Gustav Katzenstein (Sprechzeit 9—11 Uhr). Gemeindevorsteher: Carl Goldschmidt I zu sprechen nach leleph. Slellv. Gemeindevorsteher! S. Ilodcs J Anmeldung (Nr. 23 602) Dezernent d. Fürsorgeabllg.:S. Gotllieb I in der Mitlagszcil. Dezernent für das Finanzwesen: W. Brcslaucr. Dezernent für das Kaschrus: S. B. Goldrci. Hl. Obergeschoß: Steuerabteilung. Sprechzeit 11-1 Uhr, nach vorheriger telephonischer «Anmeldung auch zu anderen Stunden. Friedhofs- und Bestattungswesen (Gemeindefriedhof, Berliner Slraße 123). Jeder Sterbefal! ist unverzüglich dem Gemeindeamt, wenn dieses geschlossen ist, dem Beslatlungsordner Meyer Braude. Möckernsche Straße 2. Fernspreeh-Nr. 53 241, zu melden: sollte dieser ausnahmsweise nicht erreichbar sein, so ha*, die Meldung bei dem Synagogcnnspektor Hermann Isaaksohn, Goltschedsir. 28 (Synagoge), Fern- >prech-Nr. 1125(1, zu erfolgen, Sonnabends und an den israelitischen Feiertagen ist der Friedhof geschlossen. Unter Aufsicht des orthodoxen Gemeinderabbinatet stehen: a) Fleischereien: Osias Kohn, Hofmcisterstr. 6. Moses Bild, Gerberstraße 48 5(1. Moses Fischer, Nordstraße 11. Sally Lob, Packhofstraße 11 13 und Ranstädter Steinweg 7. Schußheim & Schumer. Plauensche Str. 3-5. Adolf Zellner, Gerbersir. 5. Wilhelm Zellner, Nordslr. 13 Das Fleisch soll an demselben Tage, an dem es gekauft wird, koscher gemacht werden. Wer das Fleisch durch nichtjüdisches Personal bringen läßt, muß fordern, daß das Paket durch den Schomcr gesiegelt wird. b) G e {] ü $ e 1 v e r k a u I : Die vorgenannten Fleischereien, c) Mi Ich "und Butler: .1. Barthleid, Voikstr. 9, S. Ringelblum, Gerberstr. 43. Fil. Lol.miililgassc. Ecke Eberhardstraße. (Wohnung Nordstr. 24 pt. r.. Fernspr. 23410). Chaim Zipser, Berliner Straße 18, IV. Die Aulsicht erstreckt sich nur auf die ausdrücklich als „koscher" (ekennzeichneten Waren. d) Backwaren: Salomon Lotrowski, Berliner Sir. 13. Leopold Schmeidler, Kanslädter Steinweg 28-32. Filialen: Ranstädter Steinweg 45, Nordstr. 26. Selig Schcinowilz. Humboldtstr. 25: Wohn. Blücherstr. 19. Für Schokolade besieht keine Auisiclil! e) SpeisehSuser: Chmelnitzky, Rcichsstr. 22. Gottlieb, Packhofslralie 5. Cafe und Restarrrant Manelis, K;it Ira rinenslr. 2(). f) G e in Ose- und Ohslkonscrven, Marke ..Säkofa", hergestellt Min der Sachs. Konservenfabrik A.-G.., vorm. Paul August in. Einzelverkauf durch die Kolonial warenge schifte. Das Rabbin.rl trägt die Verantwortung nur dann für das Kaschrus. wenn auf dem Dosendeckel das Wort ' "C eingestanzt ist, und die Dose von einem Papierstreifen umgeben ist, der den Aufdruck Irägt: »*>t D Hergestellt unter Rabbinatsaufsicht der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig 1t?3' Auf Dosen, welche Speisen enthalten, die am Pessachfest nicht lietfessen werden, wie Erbsen U dgl-, steht das Wort nnc nicht. g) K o I o n i a 1 w a r e n g e s c h ä f l c stehen während des Jahres nicht unter Aufsicht. Die Verbraucher müssen deshalb selbst prüfen. <ib die Waren koscher sind: dies gilt ganz besonders von Butter, Käse und Kakes Neue Bücher 3?an tfichard Jj/och Simler i\ Co. Uebertragung von Paul Amann. Zürich und Leipzig (Rotapfel-Verlag). Stetan Zweig hat diese Uebersetzung des französisch geschriebenen Kornaus zuerst angeregt und gefördert. Und wir dürfen ihm dankbar sein. Wir haben nicht viel Bücher dieser Art. Ein Buch voller Malerei. Niehl jenei Malerei, dumit breitem Pinsei große Farbflächen hinwirft und nun der Phantasie des Beschauers überläßt, die Einzelheiten selbei zu zeichnen. Bloch schildert in jener behaglichen Manier, die verrät, daß er in die Seele geschaut hat, den Menschen und den Dingen und den Oeschehnissen, daß er /u schauen versteht und (itschautes hinzustellen weiß. Was er da vor uns entrollt, gewinnt wieder dasselbe Leben, das er gesehen hat. Die Geschichte einer jüdischen Familie des Elsaß aus der Zeit nach IS7I. Simlers wollten nicht in dem deutschgewordenen Elsaß verbleiben. Die jungen Söhne werden ausgesandt, in einem französischen orte eine Niederlassungsmöglichkeil zu suchen. Sie kaufen eine verfallene I abrik, in der die Familie Simler an ihrem Aufstieg arbeitet. Nicht ohne Besorgnis hatte das Oberhaupt dei Familie der Entwicklung entgegengesehen. Abel emsiger, unentwegter l'leiil räumt Schwierigkeiten ninwe,g; und selbst die Klippen der Kieinstadtpsychologie, die die eingesessenen Fabrif _ , _ 1 iiiiiuiiiiliiiiiiiiiin Jfll <.(:) j-f ||£ hiiiiihiiiuhiiiiiiii *1 Sonntag, den 52. Juni 1927, 11 Uhr vormittags Vorführung des neuesten Palästina-Films 1 Unsere Jugend in Palästina im HönigspaviHon. Promenadenstr-8 Ansprache Dr. Kanowitz, Berlin Uintrilt: Erwachsene Mk. 1—. Jugendliche Mk. 0.50 - Karten sind nur noch an der Tageskasse im Königspavillon zu haben ZIONISTISCHE VEREINIGUNG, LEIPZIG 1___ ________________________________#___,_________,___________________________(__i tlotelpsiision Parkhaus v Bad Harzburg ^1^3 Fernsprecher 71 50 Zimmer Fließendes Wasser Bäder in jeder Eta -e Zentralheizung Eigene Synagoge Volle Pension von M 8 50 an mit berühmter Verplle^un« Hohe luftige Speise und Gesellsdiafbsäle Halbetsladler Rabbinatsaulsidil Wunderbare Laue an Wald und l'iotnenade, sowie Kasino undStadtpark r SPEZIALGESOIÄFT Fuß STWMPFWAUfcN ■ •■•i m r. •lim führ: nur Qualitdiswaren in edlen Preislagen 'n ciu5sdi!ie:Mist^ 1. fehlerfreier Wahl Düte beachten 5ie meine beiden Scneufenffer Reichssfraße 4—ö, Specks Hol

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