Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 7 (1931)
- Issue
- 9 (27.2.1931)
- Date
- 1931-02-27
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Soit* 4 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSÜEMEINDE ZU LEIPZIG Nummer '.' Diesen DieilStag!!! Haben Sie schon Ihre Karte für den Großen U. KQSt des Keren Kajemeth im Bonorand? Zwei Kapellen — Fabelhafte Purimstimmung Prämiierung der schönsten Maske und des schönsten Kostüms! Fintrittcnroic nur 1 RH II I Karten erhältlich im Kaufhaus Althoff, Kaufhaus Brühl, Buchhandlung Kaufuiuiiuayicuniui i.uum.. mann< Zjgarrengeschäft Preissmann, im Büro Keilstr. 4, u. an der Abendkasse. ^WWWV^W^^WW*^WV^^^*V*V**^*WW^W^^^*^*^^WW^ in Aussicht gestellt sei. Bei der Beratung des Haushaltplanes könne ausführlich über die Angelegenheit gesprochen werden. Im Augenblick möge man sich dein Standpunkt anschließen, der in den beiden letzten Absätzen der Denkschrift zum Ausdruck kommt. Diese lauten: „Im Ausschuß zur Regelung von Anstellungsverhältnissen, in welchem die Angelegenheit besprochen worden ist. hat ein Mitglied angeregt, die Altersversorgung durch Selbslversicherung zu sichern und zu diesem Zwecke regelmäßige Posten in den Haushnllplan zur Schaffung einer Ruhegehaltskasse einzusetzen." Der Vorstand ist in einer Besprechung zu der Ansicht gekor men. datt der Abschluß der Versicherung bei der gegenwärtig' Geldlage der Gemeinde nicht zu empfehlen sei. dagegen sei der Vo schlag eines Ausschußmitgliedes in Erwägung zu ziehen. Die Versammlung beschließt entsprechend. G. Herr Breslauer teilt mit, daß auf Veranlassung des Her Ury unter den versammelten Geineindevertretern Spenden für i! Erwerbslosen in Höhe von 1790 M gezeichnet worden sind. I) Spenden stehen zur Verfügung des zu bildenden Komitees. Schluß 19.50 Uhr. Unsere Gemeinde Aufruf. Die Orts- und Jugendgruppe von Leipzig der Agudas- .lisripel veröffentlich! folgenden „Aufruf": Angesichts der Lage in Erez .lisroel ist die Adar-Aktinn des Jähret "MM. welche von der Leitung der Auudas-.lisroel dafür bestimmt wurde. das Sehulwerk in Erez .lisroel zu fördern, von ganz besonderer Bedeutung. Angesichts der Tatsache, daß über 500 Kinder in Erez .lisroel Missionsschulen besuchen. daß Tausende von Kindern aus Mangel an Mitteln nirht in das a midist ische Schulwerk aufgenommen werden können. daß angesichts der wirtschaftlichen Lage in Krez .lisroel das wenige, bisher von den Eltern gezahlte Schulgeld nicht mehr aufgebracht werden kann. daß die Einschränkung oder Gott behüte, der Untergang des Schulwerks mit seinen 11 Schulen und etwa 1500 Kindern eine verhäntinisvolle Lücke im religiösen Krziehungswerk des heiligen Landes bedeuten würde. fordern wir jeden Ai/udisten auf. im Adar — dem traditionellen Werbemonat zur Heiligung des jüdischen Gesetzes — mit dem vollen Ausmaß seiner Kräfte das Schulwerk in Erez .lisroel zu fördern. Lasset uns auch jetzt, trotz der Not der Zeit und der wirtschaftlichen Bedrängnis, nicht müde und matt werden! Eine Sehnsucht nach Erlösung von nie gekanntem Ausin ifie i füllt die Herzen der .luden in Erez .lisroel und der Gola. Helft uns durch die Größe der Zedokoh die Erlösung beseht, n igen! 'n^icn r« raipnr npx nbiu Helft uns. den Monat Adar 5001 zu einem Denkmal jüdiscl Bruderliebe für Erez .lisroel zu gestalten! Wir bitten höfl., unseren jugendlichen Sammlern die Arbeit erleichtern. l'alästinakominission der Agudas-.lisroel. Orts- und .lugendgruppe Leipzig. I. A.: Dr. O. Dzialnwski. D. Sonnenschein. Israelitischer Wohltätigkeitst-erein tu Leipzig. Der Vorstand des Israelitischen WohltätigkeitsvereinR zu Leip (Speiseanstalt, Kinderhort, Altersversorgung, Alphons Jacobson K derheim Dürrenberg) wendet sich an seine Mitglieder mit der Bi' ihren Jahresbeitrag für 1931 auf das Postscheckkonto des Vere (Leipzig 9791) einzuzahlen. Die allgemeinen wirtschaftlichen V hältnisse. die besonders unsere jüdischen Mitbürger betroffen hab sind auch nirht spurlos an den vom Wohltätigkeilsverein erhaltet Anstalten Nordstraße 15 vorübergegangen. Diese Notlage zwingt weitestgehender Einschränkung der Verwaltungsspesen, so daß Vorstand auf ein direktes Inkasso der Beiträge verzichten möchte Mit Rücksicht auf die außerordentlich gesteigerte Bedürftig!- innerhalb unserer Gemeinde sollte die Wohltat der verschiedet u»tA — ■ mm mm mm Mm mmm g^ zur Erleichterung für unsere Inserenten zu HnZwIBwilglllloll UM" Originalpreisen und pünktlicher Erledigung für die fällige Nummer bis IUI BAffT mW mmmm ff SU, arm mm mm n ■■■ in Dienstag früh 10 Uhr jeder Woche'bei ■■■■ WW D ImCllJ I lllcfll IlfJ ISP Ulli O