Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 6 (1930)
- Issue
- 51 (19.12.1930)
- Date
- 1930-12-19
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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I, Dezember 1930 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE ZU LEIPZIG Seite 6 \ Verein fttdisclier Händler und Reisender / Leipzig Geschäftsstelle: Blücherstraße 21 m Chanuk a-Fesi Im fronen Feslsaal des Central>Thealera, Eingang Gottschedstr. Sonnabend 20. Dezember 1930 Punkt 20 Uhr Aus der Festfolge: Oberkantor N. Wilkomirski; Hilda Dulitzkaja, Meisterin des jüd. Liedes; Doris Wilamowska, Opernsängerin; Mirjam Dormann, 10jähr. Pianistin, Schülerin d. Klavicrpäd. S. Weinberger, FeslballT Kapelle, .Picadilly Band". Zelte, Tombola. Einlaß 19 Uhr. Ende? Der Reinertrag fließt ausschließlich unserer Unterstützungskasse für Wohltätigkeitszwecke zu. Um gütigen Zuspruch bittet Der Vorstand. Karten im Vorverkauf zu RM 1—, 2.— und 3— erhältlich bei: J. Preismann, Nikolaistraße 53, Restaurant Gottliebi Plauensche Straße 3 5, Restaurant Manelis, Katharinenstr. 20, Bäckerei L. Schmeidler, Nordstraße 26 und Ranstädter Steinweg 37. Fleischerei M. Bild, Gerberstraße 48,5, bei den Vorstands- und Komiteemitgliedern, sowie an der Abendkasse ab 17 Uhr. iegel; je M. 10.— von Bettina Brenner, Direktor Aronstein, Bernhard laber; M. 5.— von Jette] Graf. Leipzig, «Ich 15. Dezember 1880. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde iu Leipiig. Üariuizwa-Yorhrrcitung. Zur Barmizwa-Vorbereitung werden seitens der Gemeinde uni iitgeltlirh besondere Lehrginge abgehalten. Für die in der Zeit vom l, Juli 1018 bis 30. September 1918 geborenen Knaben beginnt der Lehrgang am 2. Januar 1881. Nur wer daran teilgenommen bat, wird ls Barmizwa in der Genieindesynagoge zugelassen. Anmeldungen bis 81. Dezember 10150 im Gemeindeamt, Lohr raße 101. Von der Teilnahme können auf Antrag der Eltern solche Knaben l'cfreit werden, welche bereits ihren Religionsunterricht privat durch einen von der Gemeinde angestellten Lehrer erhalten. Auch diese ander sind zur angegebenen Zeit zu melden. Leipzig, den 8. Dezember 1880. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. Aus dem Gemeindeamt Pcrsoneostandsnarhrichtcu G e DU r t e n s. November 1880 Chaim Leib Goldfinger und Esther geb. Zimer, gen. Eigeimann, LeibnilStr. 8, eine Tochter ..Rosa". 2. Dezember 1030 Joachim Popper und Sara Rifka geb. Halpern rekte Wolf. Nordstr. 14. einen Sohn ..David Josef". H a r m i I w a onnabend, 'J7. Dezember, Herbert Pietrkowski, Sohn des Herrn Paul Pietrkowskl und Krau Marie geb. Kolbe, Landsberger Str. 112e, in der Gemeindesynagoge. Trau »i ii g e ii onntag, 14. Dezember 1880, Fräulein Klara Blsbeth Heibig, Leipzig. mit Herrn Wolf Szyinenczyk. Leipzig. Montbestr. 34a. lienstag, 16. Dezember 10:W). Fräulein Priedel Landau. Elisenstr. 4. mit Herrn Martin Gronieh, Leipzig. Sonntag, 21. Dezember, '! Uhr nachmittags, Fräulein Lea liaron. PackhofstraUc 1, mit Herrn Hermann Mittelmann, Leipzig, in der Wohnung Packbofstralle 1. Neue Bücher Hans Ostwald, Das Liebe rmann-Bseh, Mit 270 Mildem. Merlin 1030 (Verlag Paul Francke). Man kennt Max Liebermann als di u genialen Schilderer der arbeitenden Menschen, als Landschafter, Biidnismaler, Tierbildner, Illustrator, Man weil!, <iaU der greise Künstler schon lange von Jahr zu Jahr sunt Präsidenten der Preußischen Akademie der Künste gewählt wird. Aber nur ein kleiner Kreis noch erinnert sich, welch schweres Ringen mit. Verstlndnisktsigkeiti Gleichgültigkeit, spult und llidm der Künstler jahrzehntelang durchzukämpfen hatte, ehe sein Genie zur Gefolgschaft swang. Das nun Menschliche als den tiefen Untergrund für das Sehaffen und das Werden und Wachsen des Künstlers dem Volke nahezubringen, ist die besondere Aufgabe dieses Ituchcs. l'nd durum wirkt es so frisch, weil der Verfasser mit feinfühlendem Verständnis den Mann und sein Werk sii urlebendig vor uns hinstellt: in zahlreichen humorvollen Anekdoten, persönlichen Erzählungen, Bruchstücken aus Briefen und Abhandlungen des Meisters selten wir ihn als Typ echten, guten Berlinertums durchsprühl von geistreichem, treffsicherem Witz, sachlich, jeder Sentimentalität abhold, und doch echt im Gefühl, Lernen ihn kennen und werten als sielbewuBt Strebenden, und doch allen gleich ihm Strcbenden ein treuer Helfer in vorbildlicher Kameradschaftlichkeit, l ud werden so in das Verständnis für sein Werk eingeführt, weil wir es aus seiner Wesenheit betrachten lernen. Dazu die ungewöhnliche Fülle Von Beispielen aus dein reichen Werke des Künstlers, die in meist guter Wiedercalle dem Buche beigefügt ist. I>as alles macht das Buch zum Ueschenkhuche besonders geeignet. ('. Leonard Won Hey. I'r und die Sintflut. Sieben Jahre Ausgrabungen iu Chaldäa. der Heimal Abrahams. Mit 02 Abbildungen, einer Karte und einem Plan von Ur. Leipzig 1880 (F. A. Broch haus). Für jene wissenschaftlichen Grabungen, die seit vielen Jahren im alten Mesopotamien, im Heimatlande, und besonders in der Heimatstadt Abrahams, in l'r. viirgciinmmen werden, haben wir als .luden auUer dem allgemein-wissenschaftlichen noch ein besonderes Interesse: sie fördern Zeugnisse zutage, die die biblische Darstellung in ihrer Geschichtlichkeit stützen. Die wissenschaftliche Ausbeute dieser Arbeiten ist noch lange nicht abgeschlossen. Dm so dankenswerter ist es, da II Woolley, einer der Leiter der Ausgrabungen, schon jetzt in einem ausführlichen Befiehl über den Verlauf der Entdeckungen eine volkstümliche Darstellung der bisher gewonnenen Ergebnisse veröffentlicht. Kr hat diesem Berichl eine fesselnde Form gegeben, indem er die Grabungsarbeiten in ihrem Chronologischen Verlauf schildert und dadurch alle die .spannenden Momente ursprünglich wirken lallt, in denen der Gelehrte Stink für Stück die neuen Krkenutnisse aneinanderreiht, l'nd es sind schon Die schönsten Festgeschenke! Steiners Paradies-Bettstellen Steiners Paradies-Daunendecken Steiners Paradies-Steppdecken Ein Posten einzelner Steppdecken weit unter Preis Paradiesbettenfabrik M. Steiner & Sohn, Neumarkt 5