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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1926-12-03 · 49 (3.12.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
2 (1926)
Issue
49 (3.12.1926)
Date
1926-12-03
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nr. 49 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE, LEIPZIG Seite 3 Aus unserer Gemeinde Etwa fünfhundert Kinder ... Im Brühl 24 «ab es anfangs dieser Woche eine wirkliche Sehenswürdigen: wie alljahrlidi zeijjtft dir Hillsverein israelitischer Gewerbetrutender die Gegenstände, die zur Chanukah- Kindeibescherkuii^ zusammengebracht worden sind. Ein wahrhaft grandioses Wirk der Hilfstätigkeit. „Leider nimmt unsere Gemeinde von Jahr zu Jahr zu." meinte eiiur der Hernn, die am Zustandekommen der Sammlung das Hauptverdienst haben; diese Gemeinde der in wirtschaftliche Bediiingnis Geratenen ist im letzten Jahre wirderum großer geworden. Etwa 600 Gesuche haben vorgelegen. V( n denen m ehr a18 f Onlhlindert berücksichtigt wurdtn. So schmerzlich es berührt, daß die Not so gewachsen: es ist dtch eine Freude zu sther, wie die Bemühungen, sie zu lindern, Gestalt gewinnen. Man sieht es den Dingen an und sieht es den Menschen an, die diese Dinge geschafft haben, dafi sie mit Liebe dabei sind. Ihr Herz ist voll stolzen Glückes, wenn sie saf.en: „Da hangen mehr als 3CO Knaberanzüge, mehr als 2C0 Mac'ehenkleider; dort sind Mäntel; und hier, sehen Sie. Schuhe; und alles nur in besten Qualitäten. Wir kaufen in den letzten Jahren selber ein, weil wir Wert darauf legen, daß die Sachen auch wirklidi gut urd schön sind". So zeigen sie, daß an allts gedacht wird: Wasche, Strümpfe, warme Unterkleidung, Taschentücher, nidils fehlt. Dcch nein: nichts fehlt? Mit tiefem Bedauern lassen wir uns erzählen, dafi doch etwas fehlt: „Wir haben Srfulden machen müssen, im den Anforderungen gerecht zu werden". Nicht gerne hören wir es. Die Kinderbesd enkung des Hillsvereins in diesem Ausmaße erfordert ein so ungeheures Maß an persönlicher Opferfreudigkeit seitens der Männer und hrauen, die die Mittel heranschaffen, die Gegenstände ankaufen, die Gesudie prüfen und dann die Verteilung dufdiführen, all das ist ein so gewaltiges Werk urd es ist leider, leider so dringend notwendig, daß wenigstens die Sorge um die Deckung der Kosten ihnen genommen werden sollte. Wir hoffen, daß die Ausstellung denen, die noch nicht wußten, was diese Besdienkuig bedeutet, Anlaß gibt, durdi entsprediende Unterstützung sidi an diesem sdiönen Werke zu beteiligen. G. c. Hin Henriette-GoldsdnnidMCreis Im Ansdiluß an die in der letzten Nummer erschienene Notiz von der Gedächtnisfeier um Giabe der Frau Dr. Henrielte Goldschmidt dürfte es wohl auch weitcie Kreise interessieren, daß sieh dank der freundlichen Initiative von Fräulein Anna Zabel ein Kreis gegründet hat, der sidi »Henriette- Goldschmidt-Kreis* nennt und es sidi zur Aufgabe gemacht hat, einmal im Jahre am 23. November, dem Geburtstage von Frau Dr. GoU'sdnnidt — zusammenzukommen, um das Andenken dieser seit* neu brau zu ehren. n 13 r u i Ii Ii Telephon Nr. 24333 12137 reinigt und ffärfot sdiueil und preiswert Teppiche, rCriieren Herrenu. Damengard. 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Fin früheres Kindergartenkind sowie eine ehemalige Sdiülerin der Anstalt erfreuten durdi vollendete Gesangs;01 träge, und Frau Lindner Orban ehrte das Andenken der unvergeßlidien Frau, indem sie in warmen Worten ihrer Freundschaft mit brau Dr. Goldsdimidt gedadite und dann einige ihrer l.ieblim;sgedidite vortrug. Fin heiteres Zusammensein hielt die Gäste noch lange zusammen; es war ein Abend, der wohl wert war, weiteren Kreisen bekannt zu werden. M. H—g. Aus anderen Gemeinden und Verbänden Annabcrq i. F.. Seinen 711. (ichurtstaff beging am 15. November der Posamentenfabrikant J. Chanange. Die Lauterkeit seines Charakhrs und seine menschenfreundlidie Gesinnung haben ihm hödistes Ansehen in allen Kreisen der Bürgerschaft erworben, Dies bekundete sidi auch dadurch, daß er eine Zeit laug dem Stadtverordneten-Kollegium und später dem Stadt;a; angehörte. Nach seinem Aussdieideii aus diesen Ämtern bekleidet der Jubilar noch zahlreiche Ehrenämter in städtischen und staatlichen Kommissionen. Die Israeli* lisdie Religionsgemeinde Annaberg ist ihm zum größten Dank verpachtet. Seit ihrem Bestehen leitet er als Vorsteher ihre Angelegenheiten mit musterhafter Gewissenhaftigkeit und Würde und hat es stets verstanden, die Gegensätze durch sein persönliches Wesen auszugleichen. Mo^e ihm noch ein langer, freundlicher Lebensabend beschieden seil Sächsisdic Arbeitsgemeinschaff des Keren kajemeth Auf der letzten ragung der Vertrauensleute ues Keren kajemeth lejisrael (Jüdischer Nationalfonds) ist die Gründung einer sächsischen Arbeitsgemeinschaft mit dem Sitz in P:w:,:: :->c.v ■>>- sen worden. Vorsitzender ist Herr Hermann Schocken. G E S C $ H K E FÜR ALLE GELEGENHEITEN! Juwelen, Uhren, Schmuck Echf silberne Bestecke 800 gesf. Schwer versilberte Bestecke 90er Auflage Komplette Ausstattungen - Einzeite '.. empfiehlt zu konkurrenzlos billigen Preisen Max Singer, ü! hrmachei Juvs 'eller Kuf USll Eigene Werkstätte Plauensche Str. 2 (gegenüber der [ex . . . . 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