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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1926-04-23 · 17 (23.4.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
2 (1926)
Issue
17 (23.4.1926)
Date
1926-04-23
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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Seite 4 2 Jahrgang vorangegangenen Verhandrungen für erforderlich erachtet hatte, vorgenommen sein würden. Es hat des weiteren in Aussicht gestellt falls ein entsprechender Antrag eingereicht würde ihn so zeitig zu erledigen, daß die Anerkennung bis zum 25. April erfolgen könnte. Hei den von dem \i ichsinnenministerium gewünschten Aenderungen handelt es sich in der Hauptsache um die Aufstellung von Richtlinien für die Gestaltung des Verhältnisses von Reichsverband und Landesverbänden im Sinne des § 2 der Verfassung des D. J.O. B, Solche Richtlinien hatten bereits zur Münchener Tagung vorgelegen. Wenngleich sie zur Beratung nicht mehr kamen, so sind sie doch von den Vertretern der verschiedenen Landesverbände als durchaus geeignet zur Wahrung der Interessen der Landesverbände erkannt worden Zu den Erklärungen der Reichsregierung hat der Ausschuß des I). J O B. in einer erneuten Sitzung vom 8. April d. J. Stellung genommen und beschlossen, die gewünschten Aenderungen, die sich im Rahmen der durch die Verfassung dem Ausschuß gegebenen Zuständigkeit bewegen, vorzunehmen und auf Cirund der so geänderten Verfassung die Anerkennung des Reichsverbandes zu beantragen. Der Ausschuß des D. J. O. B. glaubt damit nicht nur im Sinne des ihm am 23. Januar 1021 erteilten Mandats gehandelt zu haben, sondern auch dem Wunsche zu dienen, der an die Spitze der Münchener Resolution gesetzt und der der Wunsch des gesamten deutschen Judentums ist: das Inslebcntreten des Reichsverbandes nach Möglichkeit zu beschleunigen. Der Beschluß des Ausschusses war getragen von der Ueberzeugung, daß, falls nicht etwa wieder einmal Schwierigkeiten, die außerhalb der Reichsregienmg liegen, im letzten Augenblicke dazwischentreten, das deutsche Juden- | tum binnen kürzester Frist endlich am Ziele ist. Aus unserer Gemeinde Tagungen in Leipzig Im Laufe des Monats Mai werden in unserer Stadt zwei bedeutsame Tagungen abgehalten werden. Am 25. 26. Mai hält die Vereinigung traditionell gesel/estreuer Rabbiner hier ihre Hauptversammlung ab. Etwa lüü Rabbiner ans allen Teilen Deutschlands sind zu erwarten. — Ferner findet hier am 30 31. Mai der siebente Verbandstag des Zeiitralverbandes jüdischer Handwerker Deutschlands (Sitz Berlin) satt. Die Tagung wird durch eine Festsitzung eingeleitet werden. Außer tl.'i üblichen Geschäftsberichten werden d.e Herren Isi Kahn- Frankfurt M. und Alfred Muskatblatt - Leipzig über „lirziehung zum Handwerk" referieren. Nachrichten aus dem Gemeindeamt Zur Beachtung! W ir richte:) an unsere Gemeindemitglieder ilie Ritte, im eigenen Interesse diesem Teil, sowie den amtlichen Bekanntmachungen auf der ersten Seite besondere Beachtung zu schenken, da eine V eröffentlichung unserer Bekanntmai hungen, soweit nicht die Gemeinde Satzung anderes bestimmt, nur no< h im „Gemeindeblatt" erfolgen wird. Gemeindeamt! Lohrstralle 10: Fernsprecher 23602. KnlgeschoU: Fürsorgeabteilung. Geöilnet: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 11 —1 Uhr. — Mittwoch und Sonntag nur für Durchreisende {n -1 Uhr. 1. S.ock: Vorstand und Verwaltung. Ge jffnet für den allgemeinen \ erkehr werktäglich von 9 1 Uhr. Postscheckkonto der Gemeinde Nr. 50533 Leipzig. Verwaltungsdirektor: Gu-tav Kaizensteii (Sprechzeit 9-11 Uhr). Gemeindevorsteher: Carl Gold-chmult |zu sprechen nadi telet. Gemeindevorsteher: S. Hodes [Anmeldung (Nr. 23002)! ezerneni <! Fiirsorgeabtlg.: S. Gottlieb J in der Mittagszeit. Dezernent für das Finanzwesen: W. Breslauer. Dezernent lür das Kasdirus: S. B. Goldrei. SCHIRME REPARATUREN STÖCKE BEZÜGE Gustav HaiTipel, Hainstraße 31 Liberales Rabbinat: Gemeinde Rabbiner: Dr. Felix Goldmann, König Johann-Str. 17, Fernsprecher Nr. 21(167. Sprechstunde 9.30 -11 Uhr vormittags, nach vorheriger telefonischer Verständigung auch zu andrer Zoit. Montag und Donnerstag nur in dringenden Fällen. Gemeinde-Rabbiner: Gustav Cohn, Löhrstr. 10, Fernsprecher 2964t. Sprechstunde 10-11 Uhr vormittags, nach vorheriger telefonischer \ erstandigung auch zu anderer Zeit. Orthodoxes Rabbinat i Gemeinde-Rabbiner: Dr. Kphraim Carlebach, Nikischplatz 1, Fernsptecher Nr. 10225. Sprechstunden 9—10 Uhr vormittags in der Höh Isr. Schule, Gustav Adoll Str. 7, 4—5 Uhr nachmittags in der Wohnung. Gemeinde Dajan: Rabbiner Rogosnitzky, Salomonstr. 25 b, Fernsprecher Nr 10211. Sprechzeit: Montags, Mittwochs, Donnerstags und Sonntags 10 12.30 Uhr vormittags, Dienstags 4—7 Uhr nachmittags, Freitags 10-2 Uhr mittags. Außerhalb der Sprechzeit in der Wohnung. (Gemeindefriedhof, Berliner Straße 123) Jeder Sterbefall ist unverzüglich dem Gemeindeamt, wenn dieses geschlossen ist, dem Synagogeninspektor Hermann Isaaksohn, Gott- ^thud-tralJe 28 (Synagoge,), Fernsprecher 11250, oder dem stell ver- 1 retenden Bestattungsordner Paul Pietrkowski, Lindenau, Henricistr. 40, Fernsprecher 42752, zu melden. Sonnabende und an den israelitischen Feiertagen ist der Friedhof geschlossen. Unter Aufsicht des orthodoxen üemeinderabbinates stehen: 1 j Fleischereien-: Moses Bild, Gerberstraße 48-50. Moses Frischer, Nordstraße I. Sally Lob, Packhofstraße 11*13 und Ranstädter Steinweg 7. Adoll Zellner, Gerherstraße 5. Wilhelm Zellncr, Nordstraße 5. Das Fleisch soll aa demselben Tage, an dem es gekauft wird, koscher gemacht werden. , Wer das Fleiödi durch nichtjüdisches Personal bringen laßt, muß fordern, daß das Packet durch den Sdiomer gesiegelt wird. b) Geflügelverkauf: Die vorgenannten Fleischereien. Moses Feuer, Tauchaer Straße 20. Bei Feuer dürfen Teile von Geflügel nur in Gegenwart des Sdiomers gekault werden. AQMBAHDUHREN HODQHAHH r-rrk. 2 * st£ckhm*a/saq£

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