Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1925-12-25 · 15 (25.12.1925) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
1 (1925)
Issue
15 (25.12.1925)
Date
1925-12-25
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/4876568-5968769-5968879--0227-4876755
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Nr. 15 GHMEINDBBLATT DBB ISRAELITISCHEN RftLIGIONSGUMBINDE, LEIPZIG Seite 3 Gewerbetreibender bei 2 Personen übernommen. Bei den anderen 2 Fällen haben wir die Bezahlung der Kosten abgelehnt Für Krankenanstalten wurden M. 15395,29 ausgegeben. Von der Summe entlallen für 24 Fülle M. 4577,— auf die städtischen Krankenanstalten und für 58 Fälle M. 10818,29 auf das Israelitische Krankenheim. Für offene Krankenfürsorge wurden M. 4439.50 verausgabt. Sie zerfallen in M. 2855,82 für die Wirtschaftliche Vereinigung der Ärzte für Leipzig und Umg., mit der wir ein Abkommen getroffen haben, nach welchem sie nach Art der Ortskrankenkasse mit uns arbeitet, und in M. ">j&? I 3 für Apotheken und Heilmittel. Verschiedene Apotheken gewähren uns einen Rabatt in Höhe von 8— 10°/p. 21 Personen wurden leihweise M. 100—200 bewilligt. Davon zahlen 12 regelmäßig ab, 2 unregelmäßig und 7 garnicht. M. 2348,75 stehen bei uns unter der Rubrik „ S e e I - sorge", d.h. Dispositionsfond für die Rabbiner und die Gemeindeschwester. M. 2460.17 wurden für die Speiseanstalt ausgegeben. f BBKTZJ^r'^'r T." TÜ^?^L-iT. w^il" Bernhard Jacobsohn s. A. ■EBBH Am 18. Dezember ist Bernhard Jacobsohn, kurz vor Vollendung seines 80. Lebensjahres, in die Ewigkeit abberufen worden. In Berlin - Friedenau hatte er, in der Nähe seiner Kinder, „umgeben und erquickt von Sonnenschein, Liebe und Glück", einen friedlichen Lebensabend genossen; in der Liebe seiner Kinder und seiner beiden Schwiegersöhne halte er einen Trost für den Verlust seines im blühenden Jünglingsalter dahingeschiedenen Sohnes gefunden. Nun ist auch er zu so vielen Großen und Edlen gezogen, mit denen er im Leben in treuer, edler Arbeit i;n heiligen Dienste gestanden hat. Bernhard Jacobsohn war eine durch Charakter und Fähigkeiten, durch Wollen und Können gleichermaßen ausgezeichnete Persönlichkeit. Am 12. Januar 1846 in Schweiz a. W. ge- Kaufen Sic nur die jahrzehntelang bewährten HM-Nri-Ti»^, Raumnot-Schlafmöbel Möbel aller Art - Teppiche bei I. Schoberl, Leipzig f Nikolaistr. 5 Fernsprecher 10589 Erstes SpezialgeichÜt am Platz«. boren, wandte er sich aus natürlicher Neigung dem Berufe des jüdischen Lehrers zu; und slets hat er, neben der mit Hingebung geUbten kantoralen Tätigkeit, mit besonderer Liebe die religiöse Bildung und Erweckung der Jugend zu fördern gestrebt. Nach Abschluß seiner Ausbildung lehrte er mehrere Jahre an der als öffentliche Elementarschule anerkannten jüdi« selten Schule in M.-Friedland, war dann von 1869—1871 in Magdeburg Religionslehrer und Kantor, ging Fnde 1871 nach Dortmund als Hauptlehrer, Kantor und Prediger und trat schließlich am I.März 1874 in der hiesigen Religionsgemeinde sein Amt als Kantor und Religionslehrer an. Im Nebenamte war er unter Moritz Kohtter und Jacob Nachod Sekretär beim Ausschuß des 1869 begründeten Deutsch - Israelitischen Gemeindebundes, bis dieser 1882 seinen Sitz nach Berlin zu ver¬ Paul Rauffus „Zur Trauring-Ecke, Leipzig" Ecke ReidiMtraße unü Schuhmidiergatte, (MeBpaiast Speckt Hol Selbsfgründung 1807 empfiehlt in großer Auswahl <$cy j JP ,v ✓ o *y v 6? # tr Eigene Reparaturwerkstatt ocaaboadr don 2, J a n u a ar 1926 findet das 3. Stiftungsfest des Bundes füd. Frontsoldaten der ehemal. öc'arp.-ungar-. «rrr.es im großen Festsaal des Zentra!»heaters statt Kin BalS im Reiche de« Wiener It'ttSxers Tanz- und Balletfvorfflhtunfen einstudiert von der Ballettmeisterin Erna Abendroth ein Tanzorchester — eine Jazzkapeile — Wiener "shrammein sowie eine Verlosung von bedeutend wertvollen Gegenständen bilden, außer in Vorbereitung befind). Überraschungen den Clou der Veranstaltung Kein Weinzwang! Ei filtpStt Sp ff*G ÜS SB ^.w^Zl Kein Weinzwang! Pas Reinert S^nis dient der jfld. Winterhilfe, dem Ehrenfriedhof, sowie Kranken und Invaliden Hierzu laden wir nur auf diesem We^e alle Mitglieder nebst Ihren Angehörigen sowie Gönner herzlichst ein Gesellschaftsanzug erbeten! DER VORSTAND GeH. Anfragen an Hugo Fechner, Telephon 15669 und S. Rotdeutacher, Telephon 23913

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.