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Der Sabbath · 1912-12-01 · 10 u. 11 (Okbober-November 1912) · p. Seite 4

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Journal
Der Sabbath
Volume
12 (1912)
Issue
10 u. 11 (Okbober-November 1912)
Date
1912-12-01
Page
Seite 4 (sequence 8)
Language
German
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- 4 - Und so wünsche ich, lieber Kamerad, daiss auch Du mit dem Psalmislen stets rufen kannst: Wenn ich mi<jh auch oft matt und elend fühlte, meine Seele ist doch niemals in den Schmutz gesunken, denn die ,,Emunah“ hält mich aufrecht. (Psalm 116, Vers io). Jeder Einzelne hat wohl seine schweren Sorgen in dieser Kriegszeit, aber verzweifeln kann doch nur derjenige, der keine ,,Emunah“ hat. Nicht in Trübsinn wollen wir das Haupt sinken lassen, sondern wie unser Erzvater Abraham die Sterne der Hoffnung hineinleuchten sehen in die Nacht deg Zeiten. Wir haben das Vertrauen, dass Gott die Menschheit durch das Dunkel zum Lichte führt und dass unser Vaterland körperlich und geistig^viel zu gesund ist, als dass ihm die Schicksalsstunde schlagen könnte. Wir sind der Zuversicht, das^ der Allmächtige Israel nicht juntergehen lässt. Und mit der Inbrunst des Psalmislen heben wir den Kelch: „Wenn Glück und Heil mir blüht, will den Namen Gottes ich preisen, aber auch wenn Not und Kummer mich treffen, will den Namen Gottes ich anrufen“. So möge denn auch in der Finsternis dieser Tage das Harfenspiel der „Emunah“ in uns singen und ^ÜiB»;o^daufl.jtuigs sicLjia^ ux-lirJOjm. S*hhathmq,rgen, * wandeln, der Gottes LieBpund Barmherzigkeit kündet: „L’haggid babauker chasdecho, Weemunos’cho balcilaus“. Armeerabbiner Dr. Emil Levy * i Nr. 2875. Ktappen-Dracker^St. Qncntio. 3. 4. 16. 5000. »

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