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Der Sabbath · 1909-01-01 · 1 (1.1909) · p. [Seite]

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Journal
Der Sabbath
Volume
9 (1909)
Issue
1 (1.1909)
Date
1909-01-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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Der Sabbath. Bezüglich der Bestandsumme ist zu bemerken, dass sich dieselbe im länfenden Geschäftsjahr durch die Aufwendungen für die bereits erschienene Schrift 4 und die in Vorbereitung befindlichen Schriften 5 und 6 nämlich „Führer für die Berufswahl“ und „die Sabbathvorschriften“ erheblich reduzieren wird. Zu Kassenrevisoren werden die Herren L ö w y - Rawitsch und Louis K a h n-Frankfurt a. M. gewählt. Inzwischen ist von der Commission zur Prüfung der Legitimationen die nachfolgende Liste der Delegierten und der vertretenen Ortsgruppen aufgestellt worden : Sominarlehrer Dr. M. A u e r b a c h-Cöln, Meier A 11 in a n n- Karlsruhe, B. Birke nrut h-Fulda, Dr. E. B i b e r f c 1 d- Berlin, Rabb. Sam. Bl um-Posen, Rabb. Dr. Barn bei ger-Hanau, Julius D. Bier-Cöln, Herrn, S. Cramer- Fürtb, Simon E p s t e i n-Freiburg, Jacob E 111 i n g e r- Karlsruhe, Abr. M. E 111 i n g e r-Karlsruhe, G. Erleb a c h e r - Goldbach, N. F r i e d m a n n - Heppenheim, Lehrer Friedman n-Plungstadt, Hauptlehrer E. F r i e firn a n n-Hainsfartb, Sigm. Fraenke 1-München, Wilhelm F r e y b a n-Breslau, A. G r ii n b a u m-Nürnberg, S Gundersheimer-fileinbeubach, Raphael Gradenw i t z-Berlin, Max G o r s k i-Nürnberg,- Jacob Grünew a 1 fi-Gießen, 11. Her z-Scbwab. Hall, Selig Hanaue r- Euskirchen,Heinrich 11 amme 1-Roedelheim, Prov.-Rabb. Dr. H i r s c h f e 1 d-Gießen, Nathan Kali n-Cülu, Bertholfi Kali n-Wiesbaden, Emanuel Kaufra&n n-Stuttgart, Louis K a h n-Frankfurt a. M , Veit Kali n-Cannstatt, Dr. K a h n- Esslingen, Herrn. Kahn-Baisingen, U. Kahn-Hanau, Arnold K a h n-Mainz, Aron K o b e r-Breslau, Bankier G. II. L o e w y-Rawitsch, Moritz A Loe b-Frankfurt a. M., Jacob L e v y- Berlin, Rabb. Dr. L e w i n-Wreschen, Meier L e v i-Alsfeld, Rabb. Dr. M a n n e s-Schwabach, Max M e n d e I s o h n-Posen, Arthur Meye r-Gelnhausen, Jacques Meyer-Mülhausen i. E., Samson M e y e r-Straßburg, Rabb. Dr Munk-Berlin, Simon N e u m a r k-Posen, Benj. N u s s b a u m-Ilersfeld, Arthur Natanso n-Berlin, Max Neuberge rrBerlin, Rabb. N o b e 1-Filehne, Rabb. j Dr. N e u w i r t h-Bingen a. Rb., Leopold Oppen hei - j m e r-Kitzingen a. M,, M. Oppenheime r-Darmstadt, J W. P e 1 s-Hamburg, Rechtsanwalt P o 11 a c k-Breslau, . Pinkus P 1 e s s n e r-Posen, Hugo P o 11 a c k-Berlin, Lehrer! R e i n h o 1 d-Wächtersbach, David Reis-Heilbronn, Dr. j G. Schlessinge r-Mainz, Dr. Salomon Schüler- ‘ St. Ludwig, Max Simonsob n-Breslau, S. S e n g e r- | Würzburg, Rabb. Dr. C. S i 1 b e r b e r g-Schrimm, Otto I Simon-Mannheim, David Strauß-Gießen, Adolf Strauß-Marburg, Rabb. Dr. S t e i n-Schweinfurt, Reallehrer Dr. T a c h a u e r-Gunzenbausen, Rabb. Dr. U n n a- Mannbeim, Rabb. Dr. W i n t e r-Myslowitz, Israel Wahle r- Hörstein, Samuel W e i 1-Frankfurt a. M., A. J. Wolf- Frankfurt, MendelW e r t h e i m-Fulda,Dr A K ah n-Berlin. \ Folgende Ortsgruppen waren vertreten: Ascbbach, Altenmuhr, Alsfeld, Berlin Bingen, Burghaslach, Breslau, Bei olzheim, Berlichingen, Braunsbach, Baisingen, ButtenwieseD, Cöln, Darmstadt, Edelfingen, Euskirchen, Frankfurt a. M., Fischacb, Fulda, Freiburg, Freudenthal, Filehne, Fürth, Gießen, Goldbach-Hösbach, Gunzenbausen, Gelnhausen, Hanau, Hamburg, Heppenheim, Hersfeld, Hainsfartb, Heilbronn, Hörstein, Haigerloch, Halberstadt, Ihringen, Ichenhausen, Kitzingen, Kempen, Kleinheubach, Karlsruhe, Kippenheim, Mainz, Mannheim, Mühlhausen i. E., Marburg, Mühringen, München, Mülheim, Nürnberg, Oehringen, Olnhausen, - Pinne, Posen, i Pfungstadt, Rawitsch, Roedelheim, Schwabach, Schrimm, Schweinfurt, Sulzburg, Straßburg i.E., Stuttgart,Wreschen, Würzbarg, Wiesbaden, Wächtersbach, Westhofen. Der Vorsitzende stellt den Bericht zur Diskussion. Dr. S i 1 b e r b e r g-Sphrimm bittet um Aufschluss Iber die erfolgte Abweisung des Bundes gesetzestreuer Jugiindvereine, der eine Seite des „Sabbath“ für seine Veröffentlichungen zugesichert haben wollte. G o r s k i-Nurnberg fragt an, aus welchem Grunde der Verband in Sachen Sonntagsruhe ohne die Mitwirkung anderer Verbände yorgegangen sei. Er bemängelt, dass die projektierte' Conferenz zur Beratung der Stellenvermittlungs-Anträge nicht zustande gekommen sei, und wendet sich gegen diej beabsichtigte Gründung einer Stellenvermittlung für H^indwerker mit der Motivierung, dass zuvor die Stellenvermittlung für Kautleiite reorganisiert werden müsse. Ferner bringt er die im „Sabbath“ enthaltenen Ausführungen über die Konkurrenzklausel, mit der Bemerkung zur Sprache, dass sich die Vorstände der Ortsgruppen Nürnberg und Fürth den Darlegungen des Vorsitzenden der Frankfurter Ortsgruppe nicht anzuschliessen vermöchten. Eins „Pekh‘- Gründung sei in Nürnberg vorerst nicht zu erwarten'. — Dr. Lewi n-Wreschen regt eine stärkere Propaganda in der Provinz Posen an, wo nur wenig Ortsgruppen bisher beständen. P 1 e s s n c r-Posen versichert, dass die Ortsgruppe Posen sich diesen Arbeitsplan für die nächste [Zeit bereits festgelegt habe, bishefhätten lokale Bedürfnisse die ganze Arbeitskraft des Vorstandes absorbiert. — L o e h- Frankfurt a. M. weist die von Gorski erhobene und die im Antrag Kempen enthaltenen Vorwürfe gegen die Stellenvermittlungszontrale zurück. Die praktischen Erfolge beweisen zur Genüge, dass die einzelnen Beschwerden zumeist Mißverständnissen entspringen, da in den Kreisen der Interessenten häufig in den Angaben nicht genügende Deutlichkeit und klare Beantwortung von Fragen zu finden sei. Eine Bevorzugung Frankfurter Bewerber, von der Gorski gesprochen, finde niemals statt. Nt.turgeniäss sei, dasjs sowohl die Vakanzenals- Bewerbtr in Frankfurt, wp verhältnismässig viele am Sabbath] geschlossene Geschäfte zu finden seien, auch prozentual grösser an Zahl sein müssten als anderwärts.— Der Vorsitzende bittet die folgenden Redner die Anträge vorerst ausser Diskussion zu lassen und sich nur auf die Besprechung des Berichts zu beschränken. — Neuberge r- Berlin giebt eine Schilderung der vom Geschäftsführenden Ausschuss mit dem Bund jüd, Jugendvereine gepflogenen Verhandlung über Aufnahme der Vereinsberichte aufl eine reservierte Seite des .Sabbath“. Hieraus resultiert,| dass die Taktik des betreffenden Vprstan^es eine durchaus unmotivierte gewesen, eine Ablehnung des Ansinnens durchaus nicht erfolgt ist, sondern vielmehr die Verhandlungen seitens des Bund jüd. Jugendvereine abgebrochen wprden sind,'ohne auf die vom Geschäftsführenden Ausschuss gemachten Vorschläge zu antworten. Im Anschluss hieran regt S i 1 b e r b e r g-Scbrimm an, dem B. j. J. eine Briefkastenecke im „Sabbath“ einzuräumen, was die Zustimmung des Vorsitzenden findet, der diesen Plan im Gesch. Aussch. zur Beratung stellen will. — Natanso n-Berlin und Kobe r-Breslau wenden sich gegen die gegenüber der Stellenvermiltlungszentrale gemachten Ausstellungen. Anstatt zu kritisieren solle man deren Tätigkeit durch Mitarbeit in den Ortsgruppen unterstützen. P 1 e s s n e r- Posen bedauert als derzeitiger Vorsitzender des B. jüd. Jugendv. das Mißverständnis bezüglich der geführten Unterhandlungen, von denen er keine Kenntnis besessen habe. Nach kurzen Repliken der Herren Gorski-Nürnberg, Pels-Hamburg, Dr. Silberberg-Schrimm, Altmann-Karlsrulie -und Epstein-Freiburg ist Punkt 1 der Tagesordnung erledigt. j £ Bei Punkt 2 wird beschlossen die auf,, Stellenvermittlung bezüglichen Anträge einer vom Gesch. Aussch.

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