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Der Sabbath · 1906-04-01 · 4 (4.1906) · p. [Seite]

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Journal
Der Sabbath
Volume
6 (1906)
Issue
4 (4.1906)
Date
1906-04-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Der Sabbath 27 keie zu entfalten. So betrachtet erscheint Ihre Frage j als eine widersinnige und zwecklose.“ Die Unterhaltung ׳ wurde durch das Dazwischenkommen eines anderen ge^ ‘ stört und mein Partner verabschiedete sich mit der Bitte, das nächste Mal sich weitere Belehrung holen zu dürfen. E. G. Der 5abbath als Gradmesser des Gottvertraueris. Eine beachtenswerte Anregung. ז Von Herrn Professor Dr. A. Berliner, der titjiserem Verbände voin ersten Tage seines Bestehens, an die lebhaftesten, tatkräftigen Sympathien bezeugt und "amclt unserem Verbandsorgan seine Mitarbeiterschaft betvits früher geliehen hat, erhalten wir folgendes Schreiben. |das eine!;eherzigenswerte Mahnung entjiält: -Fs tut mir recht leid. (1.1«s v> mir nicht virgoum. istj,;01 der heutigen Ab1׳udvers:1mmlun.g*> der Sibhuthfreuiide 1• ii/tjiudimen. Vielleicht haben Sie Gelegenheit. meiiic.sv mpathii für!11■ >•- so wichtigen.!!«5Strebungen aU'Zudrucken und hierbei 1u*in׳ n WUinsch kundzugehen. dasman aueli mit־־bcM׳nderer Snrgfao der jungen Leute gedenke, welche \ 11!׳ ihren Vätern hierher beglichet An nicht weniger als zwölf Stellen warnt uns הקדליטת den שבת durch werktägige Arbeit zu entweihen und droht dem mutwilligen מתלל •טבת dieselbe Strafe an. die dem עלבד ע־ז, dem iiberfiihrten Götzendiener zndietiert wird, denndieser wie jener leugnet die Wahrheit, dass - ה־ב als Schöpfer und Erhalter des Alls auch unser Lebensregler sei, dessen in der .ת—־ festgesetzte An- Ordnungen als Norm für unser Tun und Lassen zu gelten haben; andererseits musst sich der eine wie.der andere die Machtvollkommenheit au, unbeschränkter Herr der Schöpfung zu sein und inj religiöser Beziehung eine Willkür zu entfalten, die weder im gilsellschaftliclien wie im staatlichen Lehen ihm zugjebilligt wird nocl! zugehilligt werden kann. Der Jude aber, welcher nach Vorschrift des Thoragesetzes den טבת■ hält, bekennt damit, dass er in seiner Geistestätigkeit •(ohne die auch keine richtige Werktätigkeit denkbar) die טבלת•;, jenen von Gott in die Staubeshülle gehauchten Lebensodein erkennt, der als treuer . Lebensbegleiter den; Menschen davor bewahren soll, im Materiellen ganz aufzugehen, ihn vielmehr durch die die regelmässige Berufstätigkeit unterbrechende Feier des שבת zu der ewigen טבת*-Feier vorzubereiten sucht, j Der טבת• ist aber auch der untrüglichste Prüfstein und Gradmesser des Gottvertrauens, das unsere Altvordern nie verlassen und ihnen trotz äusserer Bedrängnis eine innere Seelenruhe gewährte, um die die Kinder der •Jetztzeit sie beneiden dürften. Sabbatheiligung und Gott vor- , trauen gehen eben Hand in Hand neben einander, das i eine ohne das andere ist dabeinicht denkbar. Im heiligen Soharbuche lesen wir: 1L Jizcliak sagt: : In der .תל־ד steht (1.B.M.2, 3) ״es segnete Gott den sicbenten Tag“, an einer anderen Stelle, heisst es dagegen: 2.B.M. 16,28.,Esset heute (das gestern gesammelte ׳Manuah), denn heute ist, gottgeweihter Sabbath, heute werdet ihr auf dem Felde nichts linden.“ Wenn aber am Sabbath auf dem Felde der Nahrung nichts zu linden ist, so erscheint die Frage berechtigt', worin besteht dann; wieder der erwähnte Segen? Damit sei indes gemeint, j dass der Segen der wochentägigen Tätigkeit durch die; Hut des Sabbaths bedingt ist. Ebenso erklärt sich die Anordnung unserer Weisen ״ל:, dass wir die Sabbathbrode zwischen zwei Decken legen sollen, als Andenken an das Mannah, das zwischen zwei Tau-Lagen gefunden wurde. Nun hätte man doch meinen sollen, dass man diesen Brauch an den Wochentagen üben müsste und nicht am שבת, wo doch kein Mannah gefallen ist •׳ Aber da nur durch die ileilighaltung des ־טבת das Mannah an Wochentagen gefallen, ist das Andenken hieran gerade am שבת in Ordnung. E. G 3JP. יג V/ sy*־ -. <ii■ werden. um s-i<_mich vieler Muhe in nr geschlossenen < iesehifteu uutcrzuhriiigcii. die dann uhrr. fremd in der •Trossen Stadt, bald (entgleisen und di•• frei•׳ Zeit am Freitagabend mul auch am .״־- Tage׳ mit Karti-iispiil und Hauchen verbringet!. Hier ist eine Art!ich scheue mich nicht es aii'ZUspriihcn) i n ne r e r M i - si o u zu schallen, dnreh die'iirnmlung• eine- Vereines, speziell auden hcsS'-rvn Flementcn der jungen Leute seihst. - Hierauf hat mich v״r Jahreji bereits •1er sei. 1 'omnnrzienrat h Aar oh Israel aufmerksam |׳e• inacht, der allerdings a!1 ein•• »Sport״ 1-־■-ellsehaft am .iliirwcnigstell gedacht hatte.'' , Hu: •!ft bemerkt•■ Fntgleisung der vom *••■schufte am sabbat I•ispctisii rten wirft bereit' ihre dunklen :•״•hatten. Kinige; von mir mit tiefer 11• trüb: is in jung-ur Zeit!•• merkte lörufuiigen von christlichen Fb uieiiteii in streng geschlo-seiie lieschiil'te, siatt der jüdischen Stellcnsiiihendeh,• brachten mir. als ich •dir■■1 bschaft — inhalier zur liede stellte, di•■ Antwort, dass die liiu k'icht : :.!;fhöre, Weil es vorgeko!ume!1, dass die jüdischen jungen Leute ■•Kr. Mädchenl den ,־:r in Spiel un*l ׳dergleichen entweihen. Ilic liier- »1 וו.-, hic sulta.! . » Ziuu Schlüsse wollte ich Si׳■ animieren, ein turiosum-k zu lernen, ganz in der Nahe d!r heutigen Versammlung, reinlich an der Kcko der LessiniTstras eine christliehe l’npieril ler IVellll lung durch J’lakat mitteilt, dass sj,■ von Freitair mit Abeinlb :ginn Ids Soiniaheiid mit Sonnenuntergang geschlossen halte. vpei Inhalier zur Sabbat-Sekte gehört. Fs spricht viel, dieser.1 1 * f _ auch vereinzelte Fall:־ ' j "Die von dem verehrten Herrn־׳ Einsender berührte Frage ist wichtig genug, uin'sie, in eingehender Dirstellung zu behandeln. Die berührten Missstände sind in der Tat geeignet, die Wirksamkeit der Stellenvcrmi ,telun empfindlich zu beeinträchtigen, und erfordern schon därum rücksichtslose Beleuchtung. Dies soll in näehsi mer gescheiten. Woran es liegt! Berlin. 2.">. Apr.l. Nur allzuolt müssen die Stellenvermittelungsvei eine den Vorwurf hören, dass ihre Wirksamkeit eine unfriicltl* bare sei. Da hat sich angeblich der_ oder jener junge Mann, dem wiederum angeblich die besten Zeugnisse zur Verfügung sielten, an die טיד־• •טבת• -Veieiue gewendet; aber dieselben waren nicht in der Lage ihm zu.helfen, und so ״tmtsie“ er schliesslich auf die Sabliatheiligutig verzichten und nehmen, was und woher es l;am. Dass solche Fälle, leider, tatsächlich so zuweilen vorkoma'nil- * *» ,tozug *»ivb auf die {*ropaganuavcrsauiuiluni;• der ■ ׳riseruppe am 2£ März d. .1. lerlin

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