Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 6 (1843)
- Issue
- 10 (10.1843)
- Date
- 1843-10-01
- Page
- Seite 305 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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vi» Trennung im Reich« Ztrael. 305 allen ihren Religionsgebräuchen, damit äußerst geheim thun. Die Trennung Ephraims vom Juda war in Bezie, hung auf den Staat und die politischen Verhält, nisse nicht minder folgenreich. Die israelitische Nation, welche unter David und Salomo eine Großmacht ge, wesen, sah durch die Trennung ihre Kraft gebrochen. Edom mußte dem Reiche Juda zwar noch lange Zeit gehorchen, Moab wechselweise dem Reiche Juda oder Ephraim, und Ammon letzter« allein, aber Damask, Aram-Zoba, Tapsacus am Euphrat, Tadmor(Palmyra) in der Wüste und die Küstenstädte fielen alsobald ab. Der, sogleich nach der Trennung von Rehabeam beabsichtigte Bürgerkrieg unterblieb zwar damals auf die Warnung des Propheten Semaja, brach aber später doch aus, und setzte sich mit Unterbrechungen und wechselndem Glücke fort bis auf Josaphat, den dritten Nachfolger Rehabeams, zum großen Nachtheile beider Staaten. Die Spaltung hatte aber nicht nur diese Folgen:' Ephraim, und Juda verriethen sich auch noch gegenseitig an die Fremden. Jerobeam machte hierin ebenfalls den Anfang. In Furcht gesetzt durch die Rüstungen Rehabeams, der seine vorzüglichsten Städte befestigte und waffnete, um sich gegen Uebrrfälle zu schützen, rief Jerobeam Sisak, den König Aegyptens, seinen früher» Schutzherrn, zu Hülfe, der die Burgen Juda'S brach, und Jerusalem erstürmte und plünderte. Von da an blieb Ephraim immer in gutem Einvernehmen mit Aegypten, und hatte sich zum Theil seiner Hülfe zu erfreuen, zum Theil machte es die Erfahrung von dem Truge dieses --RohrstabS." Freilich handelte Asa, König von Juda, nicht edler, alS er von Baesa, dem König von Ephraim, der Rama ffrcMtfr 3ohra. ' 20