Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 6 (1843)
- Issue
- 9 (9.1843)
- Date
- 1843-09-01
- Page
- Seite 278 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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278 Oie Trennung im Reiche Ztrarl. gen, besonders auf die im ganzen Lande hie und da angelegten Reiter- oder Wagenstädte, auf das gerüstete Herr, auf die gefüllten Schatzkammern, auf die zuverlässigen südlichen Stämme und den tiefen Frieden, der ringsuin herrschte. Sie bauten ohne Zweifel auf die Zusicherungen der Ergebenheit von Landschaften, Städten und Geschlechtern, zumal der reichen Besitzer unter den zchn Stämmen, und zählten auf die Beamten und ihre Familien, vorzüglich auf die Priester, und Levitenstädtc mit ihrem Einfluß auf die Umgebungen. Kurz gesagt, sie überschätzten ihre Hülfsmittel und verachteten das Volk als eine >>enge, welche bald eingeschüchtert nnd leicht zum Gehorsam zurückgeführt sei, sobald ihm mir mit Festigkeit entgegengetreten werde; denn Nachgiebigkeit mehre nur seinen Uebermuth, aber Zwang mache cs geschmeidig. Ueberdieß sei nicht das Volk selbst so schwierig, denn Jerobeam, der es aufwiegle, trage allein die Schuld. Gegen diesen aber dürfe am wenigsten Schwäche bewiesrn werden. (Fortsetzung folgt.) r Unordnung in Jerusalem. Seitdem in Jerusalem ein englischer Bischof eingesetzt ist, befindet sich auch ein englischer Eonsul dort, und wegen des AntheilS, welchen Preußen an der Errichtung und Erhaltung des neuen BischofsitzeS genommen hat, ist auch ein preußischer Consul in Jerusalem aufgestellt worden. Rni, fand Frankreich nöthig auch einen Vertreter seiner Interessen nach Jerusalem zu senden. Alle diese Neuerungen: die Aufstellung eines protestantischen Bischofs und die Anwesenheit dreier fränkischen Consuln