Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 6 (1843)
- Issue
- 3 (3.1843)
- Date
- 1843-03-01
- Page
- Seite 93 (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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Geschichte Jerusalem». »3 der Helena zu verdanken. Und doch, wenn wir, wie wir müssen, uns an das Zeugnist der Schriftsteller ihrer Zeit oder der unmittelbaren Nachwelt halten, können wir bloß die Kirche' von Bethlehem und die vom Oelberg als ihre Werke betrachten, den Antheil ausgenommen, den sie an der Erbauung derjenigen mag gehabt haben, die mit dem heiligen Grabe in Verbindung stehet. (Fortsetzung folgt.) Züge aus -em Grient. Oer Wüstenwind. Nachträglich zu den Beobachtungen über den Samum oder den verheerenden Wind der asiatischen und afrikanischen Wüsten, welche wir im vorigen Jahrgang Seite 204 u. ff. mitgetheilt haben, entlehnen wir folgende Schilderung dem Berichte dcS bekannten neuern Reisenden Rüppell. Auf einem Marsche von Suez nach Eairo hatte ich Gelegenheit, eine meteorologische Beobachtung zu machen, die mich befremdete, und die vielleicht zu interessanten Resultaten führen wird. ES war am 21. Mai 1822 in einer Entfernung von sieben. Stunden von Eairo, in der Wüste, daß wir von dem heftigen Südwinde heimgesucht wurden, über welchen gar mancher frühere Reisende die wundervollsten und unglaublichsten Berichte erstattet hat. Bald nach Sonnenaufgang, nachdem wir die Nacht über leichten Luftzug auS Nordost gehabt hatten, begann ein sehr frischer Wind von Süd'Südost zu wehen, der all« mädlig in heftigen Sturm überging. Staubwolken er« füllten dergestalt die ganze Atmosphäre, daß man keine fünfzig Schritte weit irgend etwas wahrnehmen konnte; nicht einmal ein Kameel war in dieser Entfernung zu erkennen. Man hörte fortwährend längs der Bodenflächc ein Knistern, das ich durch den gerollten Sand rntstan«