Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 6 (1843)
- Issue
- 1 (1.1843)
- Date
- 1843-01-01
- Page
- Seite 6 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Da» iBJannj. 0 Wad) Einigen ist es bräunlich, nach Andern fällt es ins Grane. Früh ist es sehr süß, wird aber sauer, wenn eS zwei Tage aufbewahrt wird. Die Araber essen es wie Honig mit Butter, thun es auch i« ihren Haber» schleim und brauchen es, um ihre WafferschlLuche damit zu reinigen und sie luftdicht zu machen. Als ich fragte, ob »S ein AbführungSmittel fei, antwortete man mit Nein. Der Beyruk»Honig wird blos in den Monaten Mai und Juni gesammelt. Einige Personen versicherten mich, daß dieselbe Substanz auf gleiche Weise ein Erzeug» niß des dornichte» Baumes Tereschresch sei und um die nämlicheZcitwiedie vom Gharrab eingrsammelt werde.« Eine andere Manna » Art wird von dem stachlichten Strauche gewonnen, der den Namen Iledysaruin Alltag!, Süßdorn, führt, und der nicht nur um Aleppo, in Armenien und Georgien, sondern auch in ganz Persien, besonders um Jspahan und im ganzen Peträischen Ara, bien wächst. Rauwolf schreibt, daß dieses Manna Körner habe, die mit dem Coriander»Samen Aehnlichkeit hätten. Gmelin erzählt, cs sei schneeweiß, und bestehe auS Körnern, die auch er mit Coriander vergleicht. Die Bauern um Jspahan sammeln es vor Sonnenaufgang, indem sie unter den Strauch ein Sieb halten, worin die Körner fallen während man mit einem Stock auf die Zweige schlägt. Wenn man das Sammeln verschiebt, bis die Sonne aufgegangen ist, so erhält man kein Manna. Der Geschmack ist nicht unangenehm. Es wird zum Einmachen gebraucht, ist gelinde abführend und gut für die Brust. Fothergill erzählt, daß er einen Ksumprn dieses Mannas, von dunkelbrauner Farbe, untersuchte. Derselbe bestand aus einer großen Anzahl runder, meist durchsichtiger und gelblicht aussehender Kugeln, von denen die größten ein großes Eoriander»