Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 12 (12.1842)
- Date
- 1842-12-01
- Page
- Seite 378 (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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»78 Abu Zeiiun. Möglichstes thun, um künftigen Wiederholungen solcher Streiche vorzubengen; aber in diesem entfernten Winkel können sie nicht auf einmal unterdrückt werden. Aus den Zeitungen erfahren wir, daß Herr Roberts, der englische Künstler, welcher im Jahr 1839 nach Wadi Musa ging, um Zeichnungen aufzunehmen, in gleicher Weise von dem Sheikh besucht worden sei und demselben seine Forderung bejahlt habe. * Züge aus -em Orient. Das Kameel. Robinson, den wir nun unter den Ruinen von Sela und im Streite mit Abu Zeitun kennen gelernt haben, theilt uns das Resultat seine Reisebeobachtungen über das Kameel, dieses wichtigste Geschöpf im Haushalt des orientalischen Wanderlebens, folgendes mit. *) Die Kameele, obschon bewundernswürdig geeignet für die wüsten Gegenden, welche ihre Heimath sind, bilden doch eins der Uebel, welche daS Reisen in der Wüste mit sich führt. Ihr langer, träger, schaukelnder oder wackelnder Tritt, obgleich anfangs nicht sehr unangenehm, ermüdet auf die Dauer ungemein, so daß ich mich oft auf sechs deutsche Meilen beim Reiten eines Kameels mehr erschöpft habe, alS auf einer Reise von zwölf Meilen zu Pferde. Jedoch wie wollte man ohne sie überhaupt solche Reisen zu Stande bringen? Die Wüste ist ihre Heimath, und sie wurden von der Weisheit des Schöpfers dazu bestimmt, die Träger in der Wüste zu fein. Die groben und stachligen Sträuche» in derselben *) ragebnch u. s. «. III. S. 197.