Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 12 (12.1842)
- Date
- 1842-12-01
- Page
- Seite 377 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Abu Zeit»». »77 der Kühnheit und Geschicklichkeit, mit der wir uns seiner Gewalt entwunden hatten. Wir verdankten unser Entkommen ohne Zweifel dem Respekt, welchen er vor dem starken Arm des Mehemed Ali hatte, — ein Umstand, dessen volle Bedeutung wir erst nach der Trennung von ihm kennen lernten. Hussan blieb hinter uns zurück, und ihm trug er auf, daß die Dsehalin keine Christen mehr nach Wadi Musa geleiten sollten, ohne ein ausdrückliches Schreiben mit dem Siegel der Regierung. Solche Papiere würde er respectiren. Damit meinte er natürlich nichts weiter als ein Tezkirah (Paß, Schein) von dem Gouverneur in Gaza, unter dessen Aufsicht diese Gegend steht. Doch vermuthlich würde ein solches von Jerusalem oder Hebron dieselben Dienste leisten. Wir hatten das Versehen begangen, unsern Firma» von Mehemed Ali unter andern Papieren in Hebron zurückzulaffen, da wir nicht im Traume daran dachten, ihn in diesen Bergen etwa nöthig zu haben. Aber ich bin überzeugt, daß wenn wir den Firman dem alten Sheikh hätten unter die Augen halten können, so würden wir ohne große Schwierigkeit mit ihm fertig geworden sein. Wie die Sachen jetzt standen, konnte dieß nur durch Gewährung des Geforderten oder durch Gewalt geschehen. Zu jener waren wir nicht geneigt, sowohl um unserer selbst willen, als auch zum Besten der nach uns hieher kommenden Reisenden; und die letztere (die Gewalt) befand sich ganz auf der feindlichen Seite. Wahrscheinlich war es dieselbe Furcht vor Mehemed Ali, welche allein sie zurückhielt, uns völlig auszuplündern, und sich so zu dem zu verhelfen, was wir ihnen nicht gutwillig geben wollten. Wir statteten später einen schriftlichen Bericht über diese ganze Geschichte an Herrn Glihdon, amerikanischen Consul in Kairo, ab. Dieser wird ohne Zweifel sein