Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 12 (12.1842)
- Date
- 1842-12-01
- Page
- Seite 376 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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37« Abu Zeilu>». ab und setzte sich nahe bei uns nieder, wiederholte kalt hie Versicherung, daß ihm unser Wohlwollen lieber sei als Geld; wir möchten zurückkehreu, wenn wir wollten, und was uns beliebe ihm zu geben, damit wolle er zu, frieden sein; oder wenn wir es vorzögen, weiter zu reisen, sollten wir in Frieden ziehen. Wir sagten ihm, es sei jetzt zu spät, wir würden weiter gehen; so verließen wir ihn kalt ohne ein Geschenk. — Ich schlug zwar meinem Gefährten vor, wir möchten sein Wohlwollen insofern erproben, daß wir uns von ihm einen Führer ge, ben ließen, der uns auf irgend einem andern, nicht durch Wadi Musa laufenden Wege nach dem Berge Hör bringen sollte. Aber dem war mein Freund entgegen, indem er es für besser hielt, daß wir, den Klauen deS alten Mannes einmal entronnen, uns nicht wieder in seine Gewalt begeben sollte«. Wir gaben daher — wie, wohl ungerne — den Abstecher nach dem Hör auf, und zogen auf unserm Wege weiter fort. Der Haupt-Sheikh der Djehalin versicherte uns nachher, daß eine solche Erpressung niemals vor dem jetzigen Jahr von Abu Zeitun versucht, noch ein solcher Anspruch erhoben worden ser. Aber dieß rührte wahrscheinlich, wie schon angedeutet, von der Kürze des Aufent- Halts der Reisenden her, deren Ankunft dem Sheik nicht bekannt geworden war. Blos die Landleute hatten sich, wie wir hörten, zuweilen um die Reisenden herumgestellt und ein Bakshish gefordert, und ein paar Piaster waren ihnen dann nnd wann gegeben worden. Jedenfalls wg, rcn wir wahrscheinlich unter denen, welche der alte Sheik in seine Gewalt bekommen hatte, die ersten, die je wieder daraus entschlüpften, ohne seiner Forderung nachzukommen, und wir erhielten viele Eomplimente von den SheikhS der Djehalin und andern in Hebron, wegen