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Das Morgenland · 1842-12-01 · 12 (12.1842) · p. Seite 375

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das Morgenland
Volume
5 (1842)
Issue
12 (12.1842)
Date
1842-12-01
Page
Seite 375 (sequence 23)
Language
German
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Abu Zeitun. 375 nicht wieder anzuknüpfen. In diesem Augenblicke verlangten unsere fünf Araber vom Stamme der Haweitat, welche wir wenigstens für jetzt bei uns zu behalten wünschten, ihren Lohn, da sie den Augenblick für günstig hielten, sich unsere Verlegenheit zu nutze zu machen, und weigerten sich, uns noch weiter zu begleiten, außer für einen übermäßigen Preis. Jetzt blieben uns nur noch vier Leute vom Stamme der Djehalin in diesen von solchem Raubgesindel erfüllten Bergen übrig. Aber wir setzten nnser Vertrauen auf Gott und zogen vorwärts, ohne zu wissen, ob wir nicht im nächsten Augenblicke würden überfallen und geplündert werden. Nachdem wir etwa eine Stunde weiter gezogen waren, holte uns einer der Leute des Abu Zeitun ein, welcher uns einlud, zurückzukehren; der Sheikh wünsche nicht, daß wir so abreifen möchten; unser Wohlwollen sei ihm mehr werth als Geld, und wir sollten nur zurück kommen und unsere Beobachtungen ohne irgend eine Vergütung beenden. Wir ließen ans diese Einladung zurücksagen, daß wir alles in dem Thal« gesehen hätten, was wir wünschten; er habe uns fortgetrieben und wir würden nicht zurückkehren, aber Unser» Bericht nach Kairo abstatten. Nach einer andern Stunde kam ein zweiter Abgesandter mit der Bitte, wenigstens so lange zu warten, bis der Sheikh selbst zu uns kommen, und »unser Wohlwollen erlangen» könne, das so viel sagen will als: mit Worten deS Friedens scheiden, aber wo möglich ein Bakshish (Trinkgeld, Geschenk) erhalten. Wir waren jetzt auf der Ebene Sutnh Beida, Dibdiba beinahe gegenüber; uns seitwärts unter den Schatten der westlichen Felswand hinwendend, warteten wir dem gemäß. Der alte Mann kam endlich ans seinem Dromedar in Begleitung der meisten seiner Leute an. Er stieg

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