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Das Morgenland · 1842-11-01 · 11 (11.1842) · p. Seite 346

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das Morgenland
Volume
5 (1842)
Issue
11 (11.1842)
Date
1842-11-01
Page
Seite 346 (sequence 26)
Language
German
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Sela. *40 und so zahlreich waren, daß sie fast den Durchgang versperrten. Wilde Feigen und Tamarisken wuchsen auch hie und da auS den Felsen hervor, und die Ranken von kriechenden Pflanzen wanden sich längs den Wänden in Gehängen herab. Die große Waffermaffe in der Regenzeit wurde vor AlterS vielleicht auf irgend einem verschiedenen Wege hinunter gebracht; zu andern Zeiten wurde sie in Wasserleitungen vertheilt, wovon die Uebcr« reste noch zu sehen sind. Ein für das Wasser in den Felsen gehauener Kanal läuft links nahe am ebenen Boden, und eine in den Felsen eingelassene und verkittete Leitung von irdenen Röhren mit 4—ü Zoll im Durch, Messer geht hoch hinauf an der rechts gelegenen Felsenwand entlang.*) Alles dieß liegt jetzt in Ruinen. Der Boden des Durchganges war in alter Zeit mit viereckigen Steinen ausgepflastert, welche an verschiedenen Stellen noch zu sehen sind. Längs den Seiten erblickt man hie und da in den Felsen Nischen und auch glatt gehauene Tafeln, wo vielleicht einst Büsten oder Statuen, oder die Worte einer Inschrift standen. Das Sik (Schlucht) *1 Burckhardt (II. 705) bemerkt über tiese Wasserleitungen: -Da der Bach von Wadi Musa für die Bewohner de- Thal- und in-besondere der Stadt von der größten Wichtigkeit gewesen sein muß, so scheinen die Alten vielegethan ju haben. um demselben einen bestimmten Lauf an-uweisen. Wie e« scheint, war da- Bett de-selben au-gepflastert. von welchem Pflaster noch viele Svuren übrig sind, und an mehrern Stellen waren auf beiden Seiten steinerne Mauern erbaut, um dem Wasser die gehörige Richtung ,u geben und den Ungestüm de- Strome- -u brechen. Auch war an jeder Seite de- Sik (Schlucht) ein «anal, welcher höher lag alder Fluß, au«gehauen, um die Stadt >u allen Jahre-zeiten mit einem gleichmäßigen Dvr> rath von Wasser -u versorgen, und um »u verhüten, daß da» Wasser sich im Sommer nicht in dem breiten Bet« de- Stromeverliere, oder durch die Bewässerung der Felder in dem Thale oberhalb de- Sik sich erschöpfe. -

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