Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 11 (11.1842)
- Date
- 1842-11-01
- Page
- Seite 344 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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344 Sela. das schon beschriebene Grab. Diese Monumente unter, scheiden sich von denen des Absalom und ZachariaS lim Thale Josapbat) hauptsächlich nur im ober« Thcil oder Dach, welches hier flach ist,.und durch den Umstand, daß die Seiten von der senkrechten Richtung im ägypti, schen Stile ein wenig eingezogen sind, daß der obere Theil etwas schmäler ist als der untere. Diese drei Gräber werden nur von Burckhardt erwähnt. Ein wenig weiter abwärts links in der Felsenwand findet sich ein Grab mit einer Front von sechs jonischen Säulen. Gerade darüber liegt ein anderes Grabmal, dessen Front oberhalb der Thür mit einer Verzierung von vier schlanken, in demselben Felsen ansgehauenen Pyramiden versehen ist, was einen seltsamen Effect macht. Dieß scheint das einzige derartige Beispiel unter dieser ganzen großen Mannigfaltigkeit von Gräbern zu sein. Es wird uns von Pyramiden erzählt, die in glei« cher Weise auf den Gräbern der Helena in Jerusalem und der Makkabäer zu Modin standen. Dieß scheint auf ein Band zu deuten, welches die spätere Grabmäler- Architrctur in Palästina mit der des angränzrnden pe» träischen Arabiens verknüpft. Das Thal verengt sich immer mehr, und die Felsen werden höher, an jeder Seite eine Reihe von Gräbern darbietend. Die Wände bestehe» aus rothem Sandstein. Nach IS Minuten kamen wir zu einer Stelle, wo die Schlucht eine kleine Erweiterung bildet, die, von hier gesehen, von etwa 80 Fuß hohen Felswänden ganz ein, geschloffen zu sein scheint, ausgenommen an der Seite, wo wir hineinkamen. Hier bewachte ein arabischer Knabe seine Schafheerde. Der Bach schlängelt sich ein wenig rechts hin, läuft nach der entgegengesetzten Fels, wand zu, und verschwindet in einer engen, dem Auge