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Das Morgenland · 1842-11-01 · 11 (11.1842) · p. Seite 343

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das Morgenland
Volume
5 (1842)
Issue
11 (11.1842)
Date
1842-11-01
Page
Seite 343 (sequence 23)
Language
German
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neu eingeprägt sind, als letzte stumme Zeugen mehrtausendjähriger, untcrgegangener Menschengröße. Wenn sich der Leser diese gegebenen Umrisse der Lage von Sela gegenwärtig hält, so wird er die Schilderung des Einzelnen und des Anblicks, den die Ruinen dar« bieten, hinlänglich sich zurecht zu stellen wissen, wie wjr dieselben auszugsweise dem Reisewrrke Robinsons entnehmen. In das Thal (die oben beschriebene Felsschlucht zwischen Eldji und der Stadtfläche) hinabsteigend, folgten wir — schreibt der eben genannte Reisende — demselben westwärts längs dem schönen kleinen Bach, den jetzt ei» Ueberfluß von Oleandern in voller Blüthe umgab. Das Thal wird anfangs von 40—50 Fuß hohen Sandsteinfelsen eingeschloffc», zwischen welchen ein Zwischenraum von etwa 150 Fuß für die Breite der Schlucht übrig bleibt. Hier ist der Anfang dieser wundervollen NekropoliS (Todten, stadt). Die Gräber fangen sogleich zur Rechten an; linker Hand gibt es keine bis eine Strecke weiter hinab. Nachdem wir bei den Faoaden mehrerer Gräber vorbei« gekommen, welche anderswo überall Gegenstände großer Neugierde sein würden, wurde meine Aufmerksamkeit durch drei rechts liegende Gräber gefesselt, welche mich auf einmal nach dem Thale Josaphat (bei Jerusalem) „ zurückversetzten. Es sind vereinzelte Felsmassen von etwa 15—20 Fuß ins Gevierte, welche von den anliegenden Felsen röthlichen Sandsteins, mit Hinterlassung eines Durchgangs von mehrcrn Fuß, ansgehaucn sind. In einem derselben findet sich am Boden eine kleine Begräbnißkammer mit einer niedrigen Thür. Ein anderes ist mit Säulen verziert,' deren zu großer Verfall aber nicht mehr die Ordnung e» kennen laßt, dabei allem Anschein nach ohne Eingang wenn nicht von oben, wie

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