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Das Morgenland · 1842-11-01 · 11 (11.1842) · p. Seite 342

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das Morgenland
Volume
5 (1842)
Issue
11 (11.1842)
Date
1842-11-01
Page
Seite 342 (sequence 22)
Language
German
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343 Seid. schluckst, welche einen Sandsteinrücken durchbricht, der von Norden nach Süden zieht. -Das Rinnsal des Ba« ches, der diesm Rücken in der Richtung von Ost nach West durchsetzt, bildet eine Schlucht, die sich immer mehr verengt bis sie endlich den Berg, hinter sich hat und auf eine kleine Fläche heraustritt. Diese Fläche ist die Stätte, wo daS alte Sela prangte. Dem Bergzuge gegenüber, durch den der Bach gekommen, befindet sich ein anderer Sand« steinrücken, der mit dem ersten parallel ebenfalls von Norden nach Süden zieht. Dieser zweite Höhenzug ist gleichfalls durchbrochen um dem weiter abfließenden, klei» nm Strome Bahn zu lassen. Diese beiden Bergzüge, der erstere durch den daS Wasser von Ain Musa und Eldji her sich nach der Fläche begibt, und der zweite durch den daS von der Fläche abfließende Wasser weiter westlich seinen Weg sucht, — diese beiden Bergzüge bilden die östliche und westliche Einfassung oder Seitenwand der Thalfläche auf der Sela stand. Nördlich und südlich erhebt sich daS Erdreich ebenfalls, nur nicht so steil. Diese Schlucht, durch welche der Bach von Ain Musa herabkommt, nebst der Thalfläche, welche die Stadt trug, heißt Wadi Musa. Von Wüsten und Felsen geschirnst, durch unzugängliche Engpässe geschützt, mitten in der Oede von frischen Quellen gettänkt, blühte hier, wie in einer von der Schöpferhand GotteS zubereiteten Anlage, durch lange Jahrhunderte die Stadt, vou deren Ur« sprung kein menschlicher Bericht Kunde gibt, wo stolz, weise, reich und mächtig Edom waltete, wo NebajothS Enkel sicher wohnten, und griechische Kunst und römische Herrschaft ihren Stempel in die Felsen gruben, bis daS flammende Schwert des JSlam alles -eben niedermähte und keine Spuren des menschlichen WohnenS überließ, diejenigen ausgenommen, welche unvertilglichxdcn Strtt'

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