Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 11 (11.1842)
- Date
- 1842-11-01
- Page
- Seite 341 (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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Sela. 341 malers" diese denkwürdige Stätte. Robinson, der im Jahr 1838 seine Reise machte, sagt, die beste Beschreibung sei die von Burckhqrdt. "Sein Bericht ist der genaueste und einfachste. Er war nicht einmal einen ganzen Tag hier, dabei in den Augen seines arabischen Führers ein Gegenstand eifersüchtigen Argwohns; dennoch hat eö mich mit Erstaunen erfüllt, an Ort und Stelle die Genauigkeit und den Umfang seiner Beobachtungen, während dieses kurzen Aufenthalts zu bemerken." Dieß sind die geschichtlichen Umn'ffe des alten Sela, soweit wir dieselben kennen. Run noch Einiges über seine Lage und den heutigen Zustand seiner Ruinen. — Eine Stunde oberhalb Sela liegt daS Dorf Eldji auf einem Borsprunge zwischen zwei WadiS, welche am Fuße eines langen Kalksteinbergrs zusammenlaufen. Dieser Ort scheint gewiffermaaßen der lebende Ueberrest deS alten Sela; nach Burckhardt hat er "zwischen 2—300 Häuser, und ist von einer steinernen Mauer mit drei regelmäßigen Thoren eingeschlossen; ein paar behauene Steine, die hier und da in dem jetzigen Dorfe zerstreut umher liegen, beweisen, daß in alten Zeiten eine Stadt hier gestanden." Die Berghänge ringsum sind in Terrassen verwandelt und bebaut. Etwa 20 Minuten oberhalb dieses Dorfes bricht unter einem Felsen die schon oben — Seite 337 — erwähnte reichliche Quelle, Ain Musa (Quell Mose's), hervor. In der Nähe derselben finden sich keine Ruinen. Diese Quelle rieselt als Bächlein daS FelSthal hinab, nimmt noch andere Quellen und Bächlein in sich auf uud bildet so, thalabwärts nach Westen hin sich ergießend, den kleinen Strom von Wadi Musa. Es fließt derselbe etwa eine Stunde Weges durch eine enge FrlS-