Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 7 (7.1842)
- Date
- 1842-07-01
- Page
- Seite 197 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Orr Prophet Zephanja. IV7 dem Mittelmeere verband. Unter ihm wagten anch phö» nicische Seefahrer die Umschiffung Afrika's. Sein Zug gegen den Euphrat galt ohne Zweifel die emporkommende Macht der Chaldäer unter Nabopolassar, mit welcher fortan wir die Akgypter im Kampfe erblicken, bis endlich die Macht am Nil der größern Macht am Euphrat vollständig und auf immer unterlag. Die Gründe, welchen den König Josia bewogen haben, mit der kleinen Heerrskraft Juda'S sich dem mächtigen Herrscher Aegyptens entgegenzustellen, sind nicht angegeben in den biblischen Geschichtbüchern. Da, nach, dem Berichte der Chronik (2 Chron. 35, 21.), Necho keine feindseligen Absichten gegen Juda an den Tag legte, so war es von Seite Jvsia's nicht Vertheidigung und Abwehr d«S Angriffs, was ihn in den Kampf führte. Vielleicht bestand zwischen ihm und dem König von Babel eine Art von Freundschaftsbündniß noch von der Zeit seines Großvaters Manasse her (2 Chron. 33,11. ff.), vielleicht trug er von jenem Könige das Gebiet des ehemaligen Reichs Ephraim zu Lehen, denn durch diese Voraussetzung nur erklärt sich auch der andere Umstand, daß Josia seine reformatorischen Maaßregeln in aller Stpengc anch außerhalb seiner eigenen Landesgränzen auf dem ehemaligen ephraimitischen Gebiete ins Werk setzte (2 Kön. 23,15. 19. 2 Chron. 34, 6.). Die unglückliche Schlacht zwischen Necho »ud Josia, welche letzter» das Leben kostete fiel auf dem Felde Meggido vor, zwischen dem Berge Tabor und dem Meerbusen von Akre. Vielleicht hatte an letztret Stätte Necho sein Heer gelandet und schlug nun mit demselben die große, bekannte Hauptstraße ein, welche vom Mittelmeere durch Galiläa nach dem Euphrat führt. Merkwürdig ist, daß dieser fromme und gerechte Josia, Judas letzter brave König, mit einem gleichsam prophc»