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Das Morgenland · 1842-05-01 · 5 (5.1842) · p. Seite 154

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Journal
Das Morgenland
Volume
5 (1842)
Issue
5 (5.1842)
Date
1842-05-01
Page
Seite 154 (sequence 27)
Language
German
Belongs to
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184 Stand der Dinge im Morgenland«. nen als Möglichkeiten, und seien es selbst Wahrscheinlichkeiten, zu besprechen. Nachdem nun reichlich ein halbes Jahr verflossen Ist, seit der großartige Gedanke laut geworden; nachdem derselbe seit mehrern Monaten bereits seine Ausführung ^halten und das Gerede, das in Hähern und niedern Kreisen entstanden, ein wenig ruht, wollen wir nun auf diese neue Schöpfung des kirchlich-protestantischen Geistes im Morgenlande einen Blick werfen, und, wie gewohnt, daS Wesentliche und Positive, so weit wir es kennen, unfern Lesern darlegen. Bischof Alerander, über dessen Person wir im vorigen Jahrgang, S. 318, Einiges mitgetheilt haben, betrat mit seiner Familie den Boden des heiligen Landes am 20. Januar dieses laufenden Jahres in Jaffa, der alten und bekannten Seestadt Joppe. Seinen Einzug in Jerusalem hielt er am 21ten. Ihn begleitete, der englische General-Consul in Syrien, Oberst Rose, und beide Herren mit ihrem Gefolge verbrachten die Nacht vor dem Einzuge in Ramleh. *) Hieher kam ihnen Herr Nicolaisvn, ein grborner Deutsä,er, aber Geistlicher der englischen Kirche, und zu Beförderung deS Christenthums unter den Juden in Jerusalem stehend, entgegen. Bon Ramleh brach die Gesesischaft am 21. Januar nach Jerusalem auf. Etwa zwei Stunden von der Stadt kamen ihnen die wenigen daselbst wohnhaften Engländer und Amerikaner zu Pferd entgegen, an ihrer Spitze befand sich Herr Johns, der Baumeister der künftigen protestantischen Kirche in Jerusalem. Als sich der *) Ramleh oter Ramla liegt auf der Steak« von Jaffa nach Jerusalem, etwa 4 Stunden von letzterm und 8 von «rsterm Orte. Et läßt sich nicht mit Gewißheit sagen, ob diese« Ramleh ein« ist mit dem Arimathia de« neuen Testament«, wie Manche glauben.

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