Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 5 (5.1842)
- Date
- 1842-05-01
- Page
- Seite 149 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Au«»ug der Itraeliten. ,49 verursachen. Man muß aber hiebei bedenken, daß die« ser Arm vor Alters breiter und tiefer-war, und daß das Meer bei seiner Rückkehr nicht blos mit der ge« wohnlichen Kraft der Flnth, sondern mit einer viel größer« Macht und Tiefe herankam, weil es durch den Nordostwind auf eine so außerordentliche Weise hinaus« getrieben war. Ueberdieß scheint das Siegeslied Mose's bei dieser Gelegenheit darauf hinzudcuten, daß bei der Rückkehr des Meers der Wind sich gleichfalls drehte und die Fluth über die Aegypter zu bringen mit thätig war (2 Mose 15, 10. vergl. mit SB. 8.). Selbst jetzt gehen die Karavanen nie durch die Furth oberhalb Suez, und man hält es immer für gefährlich, ausgenommen bei ganz niedrigem Wasicrstandc. Unsre eigenen Beobachtungen an Ort und Stelle ha« ben sowohl meinen Gefährten als mich zu der Annahme geneigt gemacht, daß der Durchzug über die Untiefen nahe bei Suez auf der Südseite stattfand. Aber bei den vielen Veränderungen, die im Laufe der Zeit sich hier ereignet haben, ist es natürlich unmöglich , mit Gewiß« heit genau den Ort anzugeben; auch bedarf es dessen nicht. Beide eben angeführte Annahmen genüge» allen Bedingungen dieses Vorgangs; bei beiden ist die Erret« tung der Israeliten gleich groß und der Arm des HErrn auf eine gleich herrliche Weise geoffenbart. Stand -er Dinge im Morgenlande. (Fortsetzung und Schluß.) II. Ueber dem Libanon liegt aufs neue die blutrothe Wolke des innern Kriegs und seiner Gräuel. Die Nach, richten über die einzelnen Begebenheiten sind unzusammen«