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Das Morgenland · 1842-05-01 · 5 (5.1842) · p. Seite 135

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Journal
Das Morgenland
Volume
5 (1842)
Issue
5 (5.1842)
Date
1842-05-01
Page
Seite 135 (sequence 8)
Language
German
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ver «MMg der Zdeerlile«. ||( mid «ach ausfüllt. Ich kenne keine« Umstand, der et darchnn möchte, daß die MeereShöhe selbst sich vertu« dert habe; sondern wenn hier irgend eine Veränderung stattgesnnden hat, so ist sie «ur dem Umstande zuzu, schreiben, daß von dem nördlichen Tdeil der weiten Ebene, die sich hier biS zu den östlich gelegenen Bergen erstreckt, der Sand hinein getrieben worden. Diese Ebene ist zehn englische Meilen oder darüber breit. Burckhardt reiste im Jahr 1812 in sechs Stunden über dieselbe »nd sagt: "Sie war voll Treibsand, der die Ebene, s» weit ich sehen konnte, bedeckte, und der an einige« Stellen z« Hügeln 30 bis 40 Fuß hoch zusammengetrieben war". So war eS anch nachher, als wir sie zu unserer Linken liege« sahen, da wir um daS obere Ende der Bucht her« umgingen; dieser Sand wird von einem starken Nordost« winde, der hier oft herrscht, immer »ehr nach dem Wasser hin und in dasselbe gesührt, und daS AuSfüllen wird noch innner fortgesetzt. ES unterliegt kaum einem Zweifel, daß die Insel« oberhalb Snez «ns diese Art entstanden sind, und daß früher die Schiffe wahrschein« sich bei Kolzum anlegten, wohin sie jetzt nicht mehr ge» lange» können. Ringum die Spitze de- Meerbusengibt eganz demliche Spuren, daß da- Wasser einst viel weiter «ach Norden ging, und sich wahrscheinlich auch über eine «eite Strecke nach Osten hin an-dehnte. Der Boden hat alle Anzeichen, daß er noch von Zeit zu Zeit überfiuthet wird; auch erzählten unS unsere Araber, daß er oft vom Meere überschwemmt werde, besonderim Winter, wenn der Südwind herrscht. Der Boden besteht hier aufeinem Sande, wie in der angränzenden Wüste, nur daß er durch den Wellenschlag fester wird. Au einigen Stellen war er mit einer Salzkruste überzo» gen, «nd hie und da fanden sich Muschellage«. Ob die

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