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Das Morgenland · 1842-05-01 · 5 (5.1842) · p. Seite 134

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Journal
Das Morgenland
Volume
5 (1842)
Issue
5 (5.1842)
Date
1842-05-01
Page
Seite 134 (sequence 7)
Language
German
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1S4 Der Vn4jug der Itraetitea. Wad- Tawarik, und dann folgt Djebel Drrai oder Kulalah und die lange afrikanische Gebirgskette. Auf der Ostseite des Meerbusens ist die gleichlaufende Bergkette er,Rah ah hier zwölf bis fünfzehn Meilen von der Küste entfernt. In dem Winkel des Meerbusens dehnen sich groß« Untiefen aus, die sich südlich weit inS Meer hinein erstrecken und zur Ebbezeit sichtbar «erden, mit Ausnahme eines schmalen, sich schlängelnden EaualS, der einem unbedeutenden Flusse gleicht, auf welchem leicht beladene Schiffe bis ganz an die Stadt herankommen. Wir sahen diese Untiefen zweimal zur Zeit der Ebbe. Sie erstrecken sich anderthalb oder zwei englische Meilen weit unterhalb Suez, sind ganz, eben und fest, dünn mit Seegras bedeckt, und bestehen dem Ansehen nach aus Sand, vielleicht mit Korallen vermischt. Wir sahen ganz nahe an der südlichsten Spitze derselbe« keute dar, auf gehen. Größere Schiffe und die Dampfboote liegen unterhalb der Untiefen, über zwei englische Meilen von der Stadt. Die wüste Ebene hinter Suez, die sich westlich bis zu« Atakah und nördlich bis Adshrud ausdehnt, besteht meist aus hartem Kies und ist offenbar nicht von neue« rer Bildung, sondern eben so alt als die nahe gelegenen Hügel und Berge. Bon Suez geht ein schmaler Meere-, arm noch nördlich etwa zwei englische Meilen weiter hin, auf, aber die Senkung oder das Bett drffklben zieht sich so weit als daS Auge nur reicht. Suez gegenüber ist dieser Arm, nach Niebuhr, 3450 Fuß breit. Jndeß weiter hinauf und Tell Kölzum gegenüber ist er breiter u»d ent. hält mehrere niedrige Inseln oder Sandbänke, die zur Zeit der Fluth meist bedeckt sind. Hier und rings um den nördlichen Theil dieses Armfinden sich deutliche Spuren, daß dieser Theil derothen Meeresich nach

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