Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 5 (5.1842)
- Date
- 1842-05-01
- Page
- Seite 136 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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126 Der ttu<|ug tn Zlrarlitrn. Untiefen südlich von Suez eben so entstanden sind, ist schwieriger zu bestimmen, obgleich sie jetzt von festerer Masse zu sein scheinen. Man sagte unS, daß die Fluth bei Suez und über diesen Untiefen ungefähr sieben englische Fuß steige. Rach den Messungen der Franzosen war zu ihrer Zeit das Steigen der Fluth im Durchschnitt fünf und einen halben Pariserfuß, obwohl sic zuweilen über sechs Fuß ging. Riebuhr fand sie nur drei und einen halben Fuß. Sie muß offenbar je nach der Richtung des Windes sich verändern; rin starker Nordwind muß die Ebbe verstärken, und die Rückkehr der Fluth verhindern, ein Südwind aber gerade daS Gegentheil davon bewirken. Suez gegenüber befindet sich eine Fähre, und weiter hinauf bei Test Kolzum eine Furth, dir zur Ebbezeit zuweilen benutzt wird und über zwei von den Sandinseln weggeht. RiebuhrS Führer gingen zu Fuß über diese Furth und daS Wasser reichte kaum biü zum Knie. Eine Insel ganz dicht unterhalb der Furth heißt Djezirat el« Jehudijeh oder Judeninsel. Cs gibt noch eine zweite Furth südlich von Suez nahe an der Spitze der Untiefen, wo sich eine lange, schmale Sandbank vom östlichen Ufer ans hinzieht. Hier durchwaten die Araber zur Zeit der Ebbe daS Wasserbett, indem dann das Wasser nur fünf Fuß tief ist, oder, wie man unö sagte, bis ans Kinn reicht. Ueber den Auszug der Israeliten aus Aegypten und ihren Durchgang durchs rothe Meer gibt Robinson folgende Erörterungen. Wir hatten uns durch eigene Anschauung davon überzeugt, daß die Israeliten von keinem Puncte nabe bei