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Das Morgenland · 1842-03-01 · 3 (3.1842) · p. Seite 82

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das Morgenland
Volume
5 (1842)
Issue
3 (3.1842)
Date
1842-03-01
Page
Seite 82 (sequence 18)
Language
German
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89 Di« nrfioriamschrn Ehriften. um die er sich die nothwendigsten Kleidungsstücke anschaffte und dann wieder in seine Berge zurückkehrte. Seitdem hatte ich kaum je wieder an meinen armen Patienten gedacht unter den Tausenden, die bei mir Hülfe suchten. Aber die göttliche Verheißung ist zuverlässig: -aß dein Brod über Wasser fahren, so wirst du es finden nach langer Zeit. Pred. 11,1. Wahrlich, so fand ichs und mit reichlichen Zinsen! Und nicht allein Brod fand ich wieder, sondern auch alles andere, was den Geist aufrichtet und stärkte auf dieser langen und beschwerlichen Wanderschaft. Am 26. Oktober brach ich um acht Uhr Morgens auf nach dem Wohnsitze des Pattiarchen. Auf einem Pferde, dem ersten das mir in den nestorianischen Gebirgen bis jetzt zu Gesicht gekommen, setzte ich durch den Waldstrom, der halbmannStief floß auf eine Breite von SO bis 60 Ellen. Von hier an hatten wir eine bessere Sttaße, als uns seit einiger Zeit zu Theil geworden. Der FelS war ausgehauen und ordentliche Tritte an den schwierigsten und gefährlichsten Stellen auügemeißelt; stellenweise schwebte unS der ausgehöhlte Fels über dem Haupte. Es ist dieß die regelmäßige Karavanenstraße von Salmas in Persien nach Djulamerk. An einigen Stellen, wo der Pfad von unten herauf durch eine Wand von schlechtem Mauerwerk gestützt wird, steht zu fürchten, daß dieselbe einmal unter der Last geladener Karavaneu zusammenbreche. Im Ganzen aber war die Sttaße so viel besser als die Wege, die ich in voriger Woche gemacht, daß ich mich wunderte, wie der Gouverneur von SalmaS dieselbe in einer Unterredung als so entsetzlich hatte schildern können, daß er mit orientalischer Ueber, tteibung versicherte, diese Wegstrecke sei so schauerlich, daß ein wohlbeleibtes, munteres Pferd auf derselben von

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