Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 2 (2.1842)
- Date
- 1842-02-01
- Page
- Seite 59 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Bölkertafel i Mose X. »1» verdankten Perser, Indier, Aethiopen und Acgypter, waS sich von reinerer GotteSerkenntniß bei ihnen vorfand. S. »ffur. Dieser zweite Sohn Sem'S ging von Babel auS <J. oben), um sich dem Einflüsse Rimrod's und seiner Gesellen zu entziehe», und baute Niniveh am Tigris, da wo er aus den Bergen heraustritt, kn der Gegend des heutigen Mosul. Auch gelang es ihm, in Verbindung mit Elam sich nicht nur unabhängig von Babel zu erhalten, sondern den Hamitenstaat sogar in ältester Zeit zu bewältigen. Doch nicht allzulange war seine Herrschaft; bald theilte Assyrien daS gleiche Schicksal mit Elymais: Chaldäer, die in Babylon zur Herrschaft gelangt waren, in Verbindung mit Medern, eroberten und zerstörten Niniveh. Der in diesen Gegenden gesprochene Pehlvi-Dialekt ist auS derVerbindung der Nachkömmlinge Assur's und Elam's mit Stämmen des Zendvolkes entstanden; er steht von allen Parsi-Dialekten der semitischen Zunge am nächsten. 3. Arphachsad. Die Nachkommen der drei zuletzt genannten Söhne Sem's finden wir in einem Halbkreis nach Süden und Westen um den Ursitz der Menschheit, die Berginsel des Ararat (Ritter) wohnen. Arphachsad besetzt den südlichen Abfall deS armenischen Hochlandes, die Höhen und Thäler des alten Chaldäa und heutigen Kurdistan, im Norden von Medien und Assyrien. Es ist dirß daS Stammland der später in Babylon zur Herrschaft gelangten Ehasdim (vgl. Arpha-Chsad und Ehesed Cap. 22, 22.) oder Chaldäer, gleichen Namens mit den Karduchen des Lenophon und den heutigen Kurden. Von jeher ein rüsti-