Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 2 (2.1842)
- Date
- 1842-02-01
- Page
- Seite 58 (sequence 26)
- Language
- German
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Die Dolkerlufel i Mole X. 58 Die Semiten behaupteten den alten Schauplatz der Offenbarungen GotteS und verbreiteten sich räumlich wenig; aber desto weiter machte sich zu allen Zeiten ihr geistiger Einfluß auf die übrigen Rationen der Erde geltend. (S. unten). Fünf Semitenstämme nennt nnS die heilige Urkunde, von denen, wie es scheint, hauptsächlich zwei mit nach der Ebene Sinear gezogen sind, und Theil genommen haben an dem Bau der Stadt und des Thnrmes. ES sind die zwei zuerst genannten, die auch als Stämme frühzeitig untergegangen sind. i. Elan». Cap. 14, 1. neben Sinear genannt; Jes. 21, 2. Irr. 25, 25. in Verbindung mit Assyrien, dem es unterworfen war, Esr. 4, 9. unter persischer Oberherrschaft, und bei Dan. 8, 2. für Persien überhaupt. Die Elamiter (Apost. 2, 9.), oder Elymäer der Elassiker, zogen von Babel ostwärts in die Alpenthäler des Westrandes der Hochebene Iran. Diese Gegend trug bis in die spätesten Zeiten herab ihren Namen; auch klingt dieser in dem Fluß EuläuS oder Ulai wieder. Dieselbe Gegend, namentlich der südliche Theil um Susa, hieß nach dieser Stadt aucb Susiana (vgl. Dan. 8, 2.), besonders seitdem die persischen Könige sie zur Haupt, stadt des ganzen persischen Reichs erhoben hatten. Seine politische Selbstständigkeit hat dieser Stamm nicht lange bewahrt, er verlor sie bald an die übermächtig werdenden Meder und Perser (Madai), unter denen er sich niedergelassen, nicht ohne schon sehr frühe großen Einfluß ans die geistige Entwicklung dieser Völker ansgeübt zu haben. Elam ward ein Salz für Madai und durch diesen auch für Kusch ts. oben bei Madai); ihm