Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 2 (2.1842)
- Date
- 1842-02-01
- Page
- Seite 60 (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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60 Die BolkerUsrl l Mose X. ges Volk Aelplcr haben sich diese Nachkommen Arphach« sad's nur vorübergehend unter fremde Eroberer gebeugt, und bis in die neuesten Zeiten ihre Unabhängigkeit bewahrt (vgl. die Kurden, Morgenl. 1841 S. 171 u. ff. und die nestorianischen Christen im Januar- und März- Hefte dieses Jahrgangs). Außer den babylonischen Chaldäern sendet Arphachsad noch zwei Absenker nach Süden. Bon seinem Enkel Eber kommen durch Peleg die Abrahamiden oder »Söhne Eber's" im engern Sinne, und durch Joktan die Araber der Halbinsel (Die Beduinen-Araber stammen von Abraham durch Jsmael, 1 Mose 25,12 —18). .Noch jetzt leiten die Bewohner Jemen's oder des sogenannten glücklichen Arabien'S ihren Ursprung von Kachtan (arab. für Joktan oder Jaktan) her. Auch die Namen seiner dreizehn Söhne tönen mehr oder weniger in jenen Gegenden wieder. Die Sabäer der Alten (Scheba) gehören hierher; die heutige Provinz Hadramaut (Hazarmaveth) u. a. m. Der Semite Joktan traf hier mit dem Kuschiten Seba (s. oben) zusammen, was für des letzter« geistige Entwicklung nicht ohne Einfluß war. 4. Lud. Der westlichste Zweig der Semiten, nicht zu verwechseln mit den hamitischen Ludim, die von Mizraim abstammen. Er wandert südlich und westlich. Dle Lydier und andere kleinasiatische Stämme kommen von ihm her. Auch in der Provinz Palmyrene scheint ein Zweigstamm seinen Sitz genommen zu haben, denn noch hat ein Ort Lydia den alten Namen dort erhalten. Durch diesen Stamm hauptsächlich mögen manche Traditionen und priesterliche Institute unter die Japhetiten Europa's verpflanzt worden sein.