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Das Morgenland · 1842-02-01 · 2 (2.1842) · p. Seite 49

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das Morgenland
Volume
5 (1842)
Issue
2 (2.1842)
Date
1842-02-01
Page
Seite 49 (sequence 17)
Language
German
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vie Böltertafel i Mose X. 49 europäischen und nordischen Reiche vertreten: dem Messias werden alle Könige dienen (D. 11). Der Name tönt an manchen Orten jener Gegenden wieder lj. B. die Stadt Saba der Alten, das heutige Assab); aber auch im südlichen Arabien und am persischen Meerbusen ist er geläufig z. B. die Saboberge am persischen Meerbusen. Dieß gibt uns einen Wink über Stba's Wanderungen, der bestätigt wird durch die Ueberlieferung der Alten, die Aethiopen seien von Osten her nach Afrika gekommen. Vergleichen wir hiemit nun noch, daß Niebuhr Bneies-Sab (Seba's Söhne) in Oman und Dsjulfar kennen lernte, die Gosselin für die alten Aborigincr der Küste hält, und nach Ritter in den Gebirgen Hadramaut'S noch Reste eines alten, unbekannten, noch nicht ausgerotteten Urvolkes vorhanden sind, von denen die arabischen Autoren nur schweigen, weil sie über alles schweigen, was nicht rechtgläubig (muhammedanisch) ist, so scheint cs zur Gewißheit zu werden, daß die heute noch den Namen des Ahns tragende Provinz Khusistan im Südrande Jran's der Ausgangspunct dieser Kuschiten war, von dem aus sie die Richtung nach Süd-West nahmen. Wie weit noch über das heutige Habesch sie diese fortsetzten, ist ungewiß. Ueber ihr Berhältniß zu Mizraim sehe man bei letzterm. Haben wir nun Seba in den westlichen Aethiopen wiedergrfunden, so bleibt uns für die übrigen Söhne Kusch's der ganze Süd-Osten Asiens, von lauter Bölkern bewohnt, die mit den wahrscheinlichen Nachkommen Seba's in Körperbildung, Sitten und Gebräuchen die auffallendste Aehnlichkeit haben. L) Ehavilah. Biele Erklärer, diesen Kuschiten-mit dem, V. 28., genannten Joktaniden Ehavilah identificirend, finden ihn in Arabien wieder; ziehen wir aber z-nftkr Jahr,. 4

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