Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 2 (2.1842)
- Date
- 1842-02-01
- Page
- Seite 48 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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- Homer 1× ep/1025156
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48 Dir Bölkertafel i Mose \. leuchtet wohl ein. Wie wir bei seinen Söhnen zeigen werden, ging die Verbreitung der Kuschiten vom Scheitelpunkte des Hindu kusch strahlenförmig über alle Alpen- und Tiefländer Ehina's, Hinder« und Vorderindiens, über die Inseln des stillen OceanS, über Süd-Arabien nach dem afrikanischen Aethiopien. Kusch ist der edelste Stamm der Hamiten, wie Kanaan der verderbteste. Bis zu den Griechen war der Ruhm ihrer Frömmigkeit gedrungen. So Homer: Zeu« ging gestern rum Mahl der unsträflichen «ethioren Mn de« Okeano» Flut; und die Himmlischen folgten ihm alle. (II. I. 4»».) Dort wo die Aethiopen den Ewigen jetzt Hekatomben Festlich wlih'n. (II. XXIII, 200.) Fünf Söhne Kuschs führen eigene Völkerfamilien, deren Verbreitung der der Söhne Gomer's, des Erstgebornen Japhet's, nichts nachgibt. Sie sind: 1) Seba, nicht zu verwechseln mit den beiden weiter unten aufzuführenden Scheba, der eine ein Sohn Raema's, des Kuschiten, und der andere ein Joktanide. Schon JosephuS erklärt Seba durch Meroe (vielleicht das heutige Merawe in Nubien) den alten Aethiopenstaat im Süden von Aegypten, und wir werden nicht weit fehl gehen, wenn wir die afn'kanischen Kuschiten für Nachkömmlinge Seba's erklären. > Jes. 43, 3. und 4L, 14. steht Seba erklärend neben Kusch um anzugeben, welcher Zweig der Kuschiten neben Mizraim (Aegyptern) als Afrikaner gemeint seien. Ps. 72, 10. repräscntirt Seba die afrikanischen Königreiche und Scheba (ver* muthlich das indische) die südasiatischen, wie im ersten Theile des Verses TharstS und die Inseln (Jjim) die