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Das Morgenland · 1842-02-01 · 2 (2.1842) · p. Seite 47

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das Morgenland
Volume
5 (1842)
Issue
2 (2.1842)
Date
1842-02-01
Page
Seite 47 (sequence 15)
Language
German
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Die Bölkertafel i Mose x. 47 dem Nebenbegriff dunkelfarbiger, gen Süden wohnender Völker. Im gleichen Umfange gebrauchen die klassischen Schriftsteller daS Wort AetKiopen *), mit dem die alten Ueberfetzer auch Kusch in allen seinen Beziehungen wiedergeben. Josephus, der jüdische Schriftsteller unter TituS, sagt, daß noch seiner Zeit die Aethiopen sich Kussäer (grärisirt für Kuschäer, Kuschiter) nannten, ja der Name kommt selbst bei syrischen Schriftstellern des üten Jahrhunderts noch vor. Im engsten Sinne gefaßt bezeichnet Kusch und Aethiopien das südlich von Philä am Nil aufwärts gelegene, von dem arabischen Meerbusen begränzte und bis an die Küste des indischen Meeres reichende Land, jetzt Nubien, Habesch, Adel, Ajan u. s. w. bis ungefähr 10° S.B.; so z. B. bei Jes. 18, t. Wehe dem Lande, von zwiefachem Schatten an den Ufern der Ströme Kusch! 2 Kön. 18, 8. von Tirchaka's Reise. Dan. 11, 43. u. s. w. Dagegen in der weitern Bedeutung begreift Kusch oder Aethiopien den ganzen Süden und Süd-Osten der Erde. 1 Mose 2, 13.; 4 Mose 12, 1.; Ps. 87.; 2 Chron. 14. So auch bei Homer und Herodot, welche beide den in geographischer und ethnographischer Beziehung ganz begründeten Unterschied zwischen asiatischen und afrikanischen Aethiopen fest halten. Aethiopen, die wohnen getheilt, die fernsten der Menschen, Diese »um Untergange de» Helios. jene jum Aufgang. (Hom. Odyff. 1. 23.) Daß wir hier, bei der Ausbreitung der Nachkommen Noah's über die Erde, Kusch nicht in seiner engern, sondern in seiner weitesten Ausdehnung zu fassen haben, *) Uebereinstimmenb mit der Anwendung des Wort» erklärten die Griechen selbst stch den Namen au« aX»a und üy<, so daß damit «in von der Sonne gebräunter Mensch bezeichnet würde.

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