Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 2 (2.1842)
- Date
- 1842-02-01
- Page
- Seite 46 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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4« Die Sölfrrtdfrl i Mose V btö Donaugau und Thrakien. Die alten Thracier, IIlyner, Pannonier, Geten, Dacier, die neuern Albanesen, Bulgaren und Walachen mögen größtentheils seine Nachkommenschaft ausmachen. II. Ham. Nach Cap. 9, 24. der jüngste Sohn Noah'S; er verließ am ehesten das Vaterhaus. Wie sein Name, der Hitzige, andeutet, suchte er die Hitze; der üppige Süden zog ihn an. Für Uebersinnlichcs, Geistiges hat der sinnliche Hamite keine Empfänglichkeit. Der Name deS Ahns findet sich bei den Nachkommen Mijraims erhalten. Im Altägyptischen und im Koptischen heißt Aegypten Chämi, daS Land Ham's, was sich unter anderm noch auf der rosettischen Inschrift erhalten haben soll. Zu HermopoliS verehrten sie den Chemmo oder Hermes-Tvth (vergl. das indische Charma S. 37). Bilder dieses letzter« oder des ZeuS Hammon sind die an mehreren Stellen der Schrift (3 Mos. 26, 30. 2 Chron. 34, 4.) erwähnten Hammonim. Die Ebene Sinear ist der Ausgangspunkt der weitern Verbreitung der Hamiten; in drei Volksstämmen nehmen sie Besitz vom Süden, der vierte allein, dem der Fluch Roah's besonders galt, setzt sich in Vorderasien fest. I. Kusch. Dieser Name kommt in der heiligen Schrift bald in weiterm, bald in engerm Sinne vor, jedoch immer mit *) 133. nicht natu minor, wohl auch nicht nrpo* (2k 25), sondern >wei Brüdern gegenüber «,!„ minim», wie t Sack. 17» 14. (Srpl. <5 rfwriooc).