Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 2 (2.1842)
- Date
- 1842-02-01
- Page
- Seite 45 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Bölkertafel i Mose X. 45 im sechsten Jahrhundert vor Christi zum Theil geblieb«, so wie der Tobolfluß noch jetzt von ihnen den Ramen führen mag. Jetzt ist der Stamm meist zersprengt, aber allenthalben kenntlich an der Unfähigkeit zur edlern Bil. düng. Die Türken bleiben Barbaren, sie mögen Herr» scher des Landes oder unterjocht sein. «. Mesech. Außer Pf. 120, 5. kommt Mesech oder Meschech nur in Verbindung mit Thubal vor, was auf benachbarte Wohnsitze hindeutet. Unschwer erkennt man in diesem sechsten Sohne Japhet's den Stammvater der Moscher in den moschischen Bergen (auch bei Herodot 3, 04. und 7, 78. mit den Tibarenern lThubal) verbunden) und der Massageten, die auf beiden Seiten des kaspischen Meeres ihre Wohnsitze nahmen, indem sie den Thogarmah auf den Riphat nach Norden und den Thubal auf den Magog nach Osten drängten. Hier behaupteten sie sich als die zuletzt Angelangten lange Zeit, bis sic durch den Abzug der Alanen (so hießen die Massageten in späterer Zeit, vergl. Ammian. Marcell. 21, 2.) geschwächt, sich mit den sarmatischen Bolksstämmen (Thogarmah) einerseits, und mit den tatarisch-türkischen andrerseits (Thubal) vermischt haben mögen. In den heutigen Abchasen finden wir vielleicht die verhältnißmäßig am reinsten erhaltenen Nachkömmlinge Mcsechs. 7. Thira». Dieses jüngsten Sohnes Japhets geschieht weiter keinerlei Erwähnung mehr in der Schrift. Er verfolgte wahrscheinlich die westliche Richtung der Japhetiten (wie Askenas und Javan), besetzte bleibend daS HämuSland,