Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 2 (2.1842)
- Date
- 1842-02-01
- Page
- Seite 44 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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44 Die Dölkertafel i Mose X. Dan. 11, 300 gehen so entschieden auf Rom, daß wir an die Wanderung eines Theils dieses StammeS um daS adriatische Meer nach Italien denken müssen. 4) Dodanim, die Dodonäer in Epirus (das Orakel zu Dodona). Einzelne Glieder dieses Stammes scheinen ebenfalls der Küste gefolgt, und im Po«gau sich nieder» gelassen zu haben. Wiewohl Lange S. 127. mit Recht sagt: "die Helle der Uebereinstimmung der Bölkertafel mit der Ethnographie steigert sich zum erfreulichste»» Lichtglanze über dem Hause des Javan, indem er in den Ioniern als Bolk erscheint, und in seinen Sprößlingen auf die griechischen Volks» thümlichkciten hinweist», — so möchten wir doch bei» fügen: aber leider war es eben diese Bolksthümlichkeit, die uns den nähern bestimmten Nachweis unmöglich macht, denn kein Volk hat mit weniger Ehrfurcht und Scheu und mit mehr Willkühr die Ueberlieferungen der Väter behandelt, und beliebig in abgeschmackte Sagen und Mährlrin verwandelt als dieß gebildetste (?) Volk des AlterthumS. s. Thubal. Jes. 66, 19. (Bogenschützen) Hes. 27, 13. 32,3 — 6. 38, 3. 39, 1. (neben Mesech genannt als Land, das Gog beherrscht). Im Blick auf diese Stellen suchen wir Thubal im Nord»Osten und finden ihn in den tatarischtürkischen Völkern wieder. Er drückt Magog mehr nach Osten, und lagert sich zwischen ihn und den nachfolgenden Mesech. Die hohe Tatarei und daS Alpenland des Altai, mit seinen Bergwerken, ward seine Heimath, aus der er öfters glückliche Streifzüge nach Westen machte. Von seiner Wanderung her blieben Trümmer im Kaukasus zurück. Darauf deuten die bergbautreibenden Tibarener in den armenischen Bergen, drnen der Name Thubal noch